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Warum Fleischersatz (k)eine gute Sache ist!

Unter den Top Ten der Sätze, die man als reiner Pflanzenesser immer wieder von Allesessern zu hören bekommt, ist auf jeden Fall auch „Also von mir aus kann ja jeder auf Fleisch verzichten, aber ich verstehe nicht, wieso man dann Imitate braucht, die wie das Original-Fleisch aussehen und schmecken sollen“… oder so ähnlich!
Tatsächlich meinte vor Kurzem sogar mal jemand zu mir, dass es doch „pervers“ sei, solche nachgemachten Würstchen aus Weizen oder Soja zu essen. Wobei hier die Frage ist, was wirklich pervers ist…

In den letzten Monaten, gerade im Sommer habe ich auch einige Male „Ersatz-Würstchen“ gegessen, vor allem beim Grillen mit Freunden auf dem Balkon oder bei meinen Eltern im Garten. Dabei gab es Sorten, die mir sehr gut schmecken und andere, auf die ich gut hätte verzichten können. Mir ging es dabei vor allem um die Möglichkeit, mit den anderen gemeinsam zu grillen und zusätzlich zu meinem marinierten Gemüse etwas „Fleischiges“ auf dem Grill und Teller liegen zu haben.
Generell glaube ich aber, dass ich mich nach fast 4 Jahren einer rein pflanzlichen Ernährung bereits in einem „Stadium“ befinde, wo ich diese Würstchen und den gesamten Fleischersatz generell nicht mehr bräuchte. Meiner Meinung hat nämlich der Fleischersatz eher eine soziale und emotionale Komponente. Man fühlt sich nicht ausgeschlossen, und es erinnert (zumindest mich) an den Geschmack des ein oder anderen echten Würstchens, das man früher einmal gegessen hat.
Dennoch merke ich, dass ich mich insgesamt besser fühle und mehr Energie habe, wenn ich diese Fertiprodukte weglasse. Wirklich konsequent bin ich aber noch nicht, was auch einfach daran liegt, dass diese ganzen Imitate nicht nur Nachteile sondern auch Vorteile haben:


10 Gründe, warum Fleischersatz eine gute Sache ist:

1) Es musste kein Tier für den kurzen Genuß sterben.
2) (Guter) Fleischersatz kann richtig gut schmecken!
3) Da das Fake-Schnitzel oder das Fake-Würstchen garantiert keine schädlichen tierischen Fette und keine Wachstums-Hormone enthalten, sind sie in jedem Falle gesünder oder besser gesagt nicht so schlecht für unsere Gesundheit wie das Fleisch-Original.
4) Es werden weniger Ressourcen für die Produktion eines Ersatz-Schnitzels oder eines Ersatz-Würstchens gebraucht als für „normales“ Fleisch.
5) Ersatzprodukte erleichtern den Übergang zu einer vegetarischen oder veganen Ernährung bzw. generell einer Ernährung mit weniger Fleisch.
6) Viele Ersatzprodukte kommen gerade was die Würzung und das Aussehen betrifft so nah an das Original ran, dass man damit durchaus wieder (Kindheits-)Erinnerungen an das eine oder andere Gericht von früher wecken kann.
7) Im Sommer kann man(n) weiterhin zusammen mit den anderen am Grill stehen!
8) Mit gutem Fleischersatz kann man den einen oder anderen Skeptiker (gerade die Herren der Schöpfung!) davon überzeugen, doch auch selber mal hin und wieder auf die vegane Alternative zurückzugreifen.
9) Vielleicht für manche in merkwürdiges Argument, aber es macht offen gesagt gerade als Neu-Veganer Spaß, verschiedene Marken und Sorten von Fleischersatz auszuprobieren! Denn da gibt es wirklich himmelweite Unterschiede!
10) Es ist eine schnelle, eiweißhaltige Beilage, die man nutzen kann, wenn man keine Zeit hat, alles selber zu kochen.

Grillmix


10 Gründe, warum Fleischersatz keine gute Sache ist:

1) Es ist und bleibt ein Fertigprodukt.
2) Es ist nicht wirklich gesund, da die Grundmasse des Fleischersatzes meist aus Gluten und/oder Soja besteht, die bei vielen Menschen gesundheitliche Probleme hervorrufen können (Stichwort Zöliakie und Sojallergie). Außerdem kann Fleischersatz auch noch Konservierungsstoffe und andere künstliche Zutaten enthalten.
3) Die Würstchen/das Schnitzel/etc. kommt meist in einer großen Plastikpackung = Müll.
4) Es ist einfach nicht dasselbe befriedigende Gefühl, ob man einen Veggie-Burger o.ä. komplett selber macht oder aus dem Supermarkt kauft.
5) Ersatzprodukte sind viel teurer als etwas Selbstproduziertes/-gekochtes.
6) Die unterschiedlichen Ausprägungen und Geschmäcker von Fleischersatz sind genaugenommen – ähnlich wie Fleisch – relativ übersichtlich. Man bekommt Würstchen, Schnitzel, Steaks oder Burger-Patties. Aber das war es eigentlich schon. Verlässt man diese Grenzen und stürzt sich auf die Gemüsevielfalt da draußen, bieten sich einem Tausende von unterschiedlichen, vielseitigen Rezepten für das Essen an der Stelle des Tellers, wo sonst immer das Fleisch lag! 😉 (Wie wäre z.B. mal mit Linsenbraten?!)
7) Fleischersatz sorgt immer – ja: IMMER! – für Diskussionen mit eingefleischten Fleischessern.
8) Es ist wieder weniger Platz für gutes, 100%-gesundes Gemüse auf dem Teller!
9) Es werden immer noch mehr Ressourcen für die Produktion von Fake-Fleisch benötigt als für die selbstgemachte Seitanroulade oder den Gemüseburger.
10) Es besteht die Gefahr, dass man mit der Zeit immer bequemer und fauler wird und damit verhindert, die ganzen Abertausenden, ach was sage ich, Trillionen von tollen Rezepten da draußen zu entdecken. 😉


Mein Fazit

Prinzipiell ist Fleischersatz NATÜRLICH BESSER als das Original, weil kein Tier dafür sterben musste und es im Großen und Ganzen weniger schlecht für die eigene Gesundheit ist. Im Grunde genommen ist das Fake-Würstchen daher ganz gut mit einer Elektro-Zigarette vergleichbar, die frei von Nikotin ist, aber dem Rauchenden dennoch den Spaß gibt, den er sonst beim Rauchen von normalen Zigaretten hatte. Fake-Fleisch ist für mich somit einfach nur das kleinere Übel.
Dennoch werde auch ich weiterhin hin und wieder ein falsches Würstchen oder einen Fake-Burger essen….und mich selber dafür nicht verurteilen!
Nur da ich inzwischen weiß, dass es mir umso besser geht, je weniger ich davon esse, werde ich meinen Konsum in Zukunft relativ übersichtlich halten.
Aber jedem Einzelnen steht es natürlich frei, selbst zu entscheiden, wieviel er davon essen möchte.

Wie haltet Ihr es mit Fleischersatz? Esst Ihr regelmäßig Fleischimitate oder eher selten? Und seht Ihr eher Vorteile darin oder Nachteile?

Ich schreibe darüber, wie man sich gesund und lecker vegan ernährt, sein Leben und seine Gesundheit grüner gestalten und was man tun kann, um glücklicher zu werden. Ich würde mich freuen, wenn ich Dich mit meinen Beiträgen inspirieren kann. Folge mir in den sozialen Netzwerken oder abonniere meinen Newsletter!

18 Antworten auf Warum Fleischersatz (k)eine gute Sache ist!

  • Huhu!

    ich habe, gerade als „Frischling“ auch so einige dieser Imitate ausprobiert, man ist ja neugierig 😉
    Manches fand ich furchtbar, anderes erstaunlich lecker (z.B. das Dönervleisch von Wheaty *nom-nom*).
    Aber vertragen habe ich nichts davon, so war ich ziemlich schnell gezwungen, den Konsum dieser Produkte wieder einzustellen.
    Und es ist ok, ich denke da genauso wie du: Ab und zu ist das ganz nett, aber man braucht es nicht wirklich.

    Grüßle, Jessi

    1+
  • Hi Dominique,

    die „klassische“ Diskussion die du dir angenommen hat 🙂
    Ich hab nix gegen Ersatzprodukte, gekauft und gegessen werden sie jedoch selten, hauptsächlich deswegen weil ich so wenig Fertigprodukte wie möglich essen will. Aber wem es schmeckt und wer es essen mag – der darf das gerne. Lieber Sojawürstchen als Rindswürstchen.

    Nur mit den gesättigten Fettsäuren stimme ich dir nicht ganz zu: gesättigte Fettsäuren müssen ja nicht tierischen Ursprungs sein – und können ebenso gut in pflanzlichen Produkten vorkommen.

    Viele Grüße
    Katrin

    1+
    • Hallo Katrin,
      genau so sehe ich es auch – Fleischersatzprodukte sind einfach das „kleinere Übel“!
      Und das mit dem gesättigten Fettsäuren – UPPS – war wohl ein Fehler! Danke für den Hinweis! Ich habe es direkt mal korrigiert…
      Liebe Grüße,
      Dominique

      2+
  • Hallo

    seit einem Jahr esse ich kein Fleisch mehr, nicht aus gesundheitlichen Gründen oder aus ursächlich vorhandenem Ekel, sondern aus reiner Tierliebe, Bedauern, schlechtem Gewissen und Scham gegenüber meiner Wurstigkeit – schönes Wort – , mit der ich so lange das kaum vorstellbare Leid der Mitgeschöpfe mitgetragen und mitverantwortet habe. …Earthlings ist wohl (neben dem rumänischen Waisenhausreport von kurz nach dem Systemchange) das wohl am härtesten zu ertragende Filmdokument, daß ich je gesehen habe. Ohne Übertreibung.

    Außerdem bin ich groß gewachsen und gut ausgestattet 😎 und habe daher den kulturell geschürten Männlichkeitswahn, der der Substitution verlorener archaischer Rollenmuster oder der Kompensation von Selbstwertstörungen geschuldet ist und sich in übertrieben schweren Autos, Muskelbergen und eben sommerlichen Aas&Feuer Exzessen ausdrückt, nicht länger nötig. Eier waren auch vorher schon nicht auf meinem Speiseplan, nur das Leid des Milchviehs verantworte ich leider immer noch, bin noch zu korrupt zu schwach. Aber es wird weniger und die Quellen bewusster gewählt.

    Ich hab, obwohl es anfänglich hart war, gar nicht an die Existenz entsprechender Fleischersatz Produkte gedacht. Der heutige Ekel vor Fleischkäse (hier in Bayern sehr populär), einem halben Hähnchen oder einem gebratenem Stück Säugerkadaver war zuerst leider nicht automatisch gegeben, vielmehr eine ziemliche Sehnsucht danach. Trotzdem hatte ich nie daran gedacht entsprechende Ersatzprodukte auszuprobieren und wisst ihr was? Ich glaube ich habe es mir damit leichter gemacht. Mein Champignon- und Erdnusskonsum ist zu Beginn bedenklich in die Höhe geschnellt und ich fange erst langsam an, die zahlreichen Gemüse und die vielen Möglichkeiten für mich zu entdecken.

    Warum ich aber schreibe. Ich hatte wie schon gesagt erst lange zu kämpfen, da waren die sommerlichen Düfte der Bratwürste und Steaks von den Grills, denen ich mich stellen musste und es wurde nur langsam besser. Trotzdem hat sich meine Seele und auch mein Geschmackssinn nach der initial getroffenen Entscheidung eben zunehmend auf den neuen Lebenswandel einstellt. Die heute mit Ekel belegte Vorstellung ein industriell gefertigtes Chickenwing essen zu wollen erscheint mir heute genauso abwegig wie die, eine von Fett triefende Schlachtabfallscheibe, gemeinhin als Fleisch- oder Leberkäse bekannt, hinunter zu würgen.

    Und so sicher wie ich mich schon im Fleischverzicht angekommen glaubte, so überraschend stiegen mir die Gerüche der auf dem Weihnachtsmarkt ums Eck feilgebotenen Leichenteile in die Nase und lösten einen ganz bestimmten, bereits überwunden geglaubten Sehnsuchts- u. Heißhungerreiz aus, dem ich in der ganzen Zeit nicht ausgeliefert war. Also hab ich mich davon getrieben im Supermarkt sehr spät erst nach einem entsprechenden Imitat auf Sojabasis umgesehen und dieses auch gefunden.

    Ich habe mir dann einen Hamburger nachgebaut und eine entsprechende gegrillte regionale Wurstsemmel(brötchen)spezialität, jeweils mit den bis ins Detail üblichen Zutaten, bis auf jeweils eine, die Wurst und die Hackscheibe. Beide hab ich in meinem Foreman-Dingsbums in drei Minuten zubereitet, wie ich es früher mit Fleisch getan hätte und entspr. konsumiert. Es war eher , naja, es war nicht wirklich schlecht, aber es war auch nichts echtes. Das ist wie gewollt und nicht gekonnt oder Ringelpiez mit Anfassen. Das ist wie ein Hybridauto zu fahren oder Sex mit Gummi. Dann doch lieber gleich Fahrrad, Mitfahrzentrale oder Bahn fahren, bevor man sich von der Indstrie zum Affen machen lässt. Die Sojaherstellung ist sicher auch ökologisch und ethisch sehr bedenklich.

    Besser ist sich eben beim Grillritual der Artgenossen auf Gemüsespieße oder Brot zu reduzieren, Zwiebeln gehen auch, genau wie Kartoffel und man kann z.B. Parasolpilze (garantiert nur 1000Bq seit Tschernobyl 👿 ) oder Kohlrabis schnitzel- oder steakähnlich zubereiten. Man gibt sich damit keine Blöße, macht sich nicht sooo zum Opfer des Spottes und erweckt vielleicht sogar Neugier.

    Schöne Grüße
    Keep the Spirit alive
    Tobi

    2+
  • Hallo Dominique!

    Ein sehr schöner Artikel, der wunderbar die Pros und Contras aufzeigt! Ich selbst bin seit ca. 1 Jahr Vegetarier und muss sagen, dass ich solche Fleischersatzprodukte nur sehr selten kaufe, einfach aus dem Grund, weil ich es nicht brauche. Ich habe mich schon als Fleischesser vor vielen Fleischgerichten geekelt und Wurst mochte ich gar nicht, so dass es mir überhaupt nicht schwer fällt, darauf zu verzichten! 🙂
    Vor kurzem wurde mir (von einem Fleischesser natürlich) gesagt, dass die Herstellung für Fleischersatzprodukte umweltschädlicher sei als die Produktion von Fleisch? Also so recht kann ich das nicht glauben…

    Liebe Grüße,
    Anne

    1+
  • Hallo Dominique.

    Ein guter Artikel. Din gerade am Googeln zum Thema gute Fleischersatzprodukte. Durch meine Freundin bin ich jetzt quasi ‚Zwangsvegetarier‘ 🙂 Nein, ich bin schon sehr froh sie Vegetarierin ist und ich nun auch endlich dem Thema näher komme. Aber gerade am Anfang vermisst man doch das Fleisch. wir wissen oft nicht wirklich was wir kochen sollen (sie ist auch noch nicht lange Vegetarierin). Jeden Tag Salat…krieg ich nicht mehr rein. Da ist so ein Fake Schnitzel doch was ganz tolles.
    Und ehrlich gesagt ist es mir Sch***egal was andere denken. Mein Leben, meine Entscheidungen. Ich habe auch gerade mit Rauchen aufgehört. Dazu habe ich die ersten Wochen Nikotinpflaster benutzt um weiterhin Nikotin zu kriegen (damit weniger Entzugserscheinungen) aber schon mal die Gewohnheit des Rauchens weg zu kriegen. Nun, nach 4 Wochen habe ich auch die Pflaster abgesetzt und bin seid 2 Wochen Nikotinfrei. Ohne die Pflaster wäre es mir wesentlich Schwerer gefallen und wahrscheinlich hätte ich es gar nicht geschaft. Also Fake-Fleisch oder nicht…kann und soll jeder selbst entscheiden. Ich bin dafür.

    liebe grüße
    Gordon

    1+
  • Hey,
    Der Kommentar ist ziemlich spät ich weiß 😀 . Ich bin erst seit Sommer Vegetarier. Am Anfang fand ich es schon schwer zumal ich quasi eine fleischfressende Pflanze war 😳 . Grund dafür kein Fleisch mehr zu essen war wie bei vielen, die Tiere und Umwelt zusammen. Leider schaff ich es,bis jetzt noch, irgendwie nicht ohne die Fleischersatzprodukte zu essen, weil mir doch irgendwie was fehlt zumal ich nicht gerade der Gemüse-Fan bin. Mein größtes Problem ist dabei aber weder Geschmack noch Preis usw. Das was mich hauptsächlich beschäftigt ist der große Anbau von Soja usw. und damit auch neue Monokulturen die,wie man ja weiß, schlecht für die Umwelt sind. Ich stelle aber fest wie mir Fleisch an sich immer weniger fehlt und ich nur noch manchmal, wenn die Familie einen Döner isst während ich vor meinen Salat sitze :mrgreen: , in seltenen Fällen irgendwie doch Fleisch vermisse. Kann man irgendwo belegbar nachlesen ob diese Produkte der Umwelt sehr schaden, da die Meinungen ja meißtens auseinander gehen. Ich hoffe, dass ich bald komplett ohne Ersatzprodukte kann. Nur vegan wird wohl nicht klappen da ich echt nicht auf Milch usw verzichten kann.Obwohl es auch deswegen extrem viel Massentierhaltung gibt 😕
    Es war schön mal einen Beitrag dazu zu lesen der nicht nur einen Standpunkt hat.
    Liebe Grüße
    Julia 😀

    1+
    • Hallo Julia,
      zu späte Kommentare gibt´s nicht…!! 😉

      Also ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass man die Fleischersatzprodukte irgendwann gar nicht mehr essen will – und ich habe das auch von vielen anderen gehört, die von Allesesser zu vegetarisch oder direkt zu vegan gewechselt haben. Zum Einen liegt es glaube ich daran, dass man immer mehr Rezepte kennenlernt und ausprobiert, bei denen man diese Art von Produkten nicht mehr braucht. Zum Anderen zeigt Dir Dein Körper irgendwann auch von selbst, dass es ihm ohne Fleischersatz (noch) besser geht – denn wirklich gesund ist der ja auch nicht.

      Bzgl. Deiner Bedenken wegen der Sojamonokulturen kann ich Dir beruhigen: diese werden zum allergrößten Teil für die Viehzucht angebaut. Man geht davon aus, dass über 80% der gesamten weltweiten Sojaernte als Viehfutter verwendet werden, d.h. die gehen auf das Konto der Nichtveganer/Fleischesser.
      Somit ist das wenige Soja, dass Du als Fleischersatz isst, aus Umweltschutzsicht ziemlich unbedenklich!

      Mach Dir mal keinen Stress mit Deiner Ernährungsumstellung, sondern sei stolz darauf, dass Du schon so viel verändert hast.
      Und nur als kleine Info am Rande: das Weglassen der Milchprodukte, vor allem der Milch, ist mir von allen Sachen am leichtesten gefallen. Kennst Du schon meine Artikel zum Thema Milch bzw. mögliche Alternativen?
      http://www.greensoul.de/die-milch-macht%C2%B4s-nicht/
      http://www.greensoul.de/so-viele-alternativen/

      Und wenn Du Fragen hast, melde Dich ruhig!

      Liebe Grüße,
      Dominique

      1+
  • Hi.Ich hab mal knapp 3 Tage für mich alleine Vegan gegessen.Länger gehts nicht.Ich hab 3 Kinder und bei manch Fertig Fleischersatz Produkten staune ich über den Kilo Preis…500g locker 7,00€-Kann man es nicht selber günstiger machen,die Wurst oder Braten oder gehacktes?Ich möchte nämlich nicht auf „Fleisch“ verzichten,es kann auch nur so aussehn und schmecken wenns fleischlos ist.

    0
  • Hallo

    also mein Urteil zu Fleischersatzprodukten ist gar nicht so schlecht ABER aus sicht einer Fleischesserin, die weniger Fleisch essen will und gesundheitlich muß (zu hohe Harnsäurewerte, als erstes Fleischkonsum mindern) was mir dank der ersatzprodukte relativ gut gelingt.
    Ja die Preise sind da echt gesalzen :/ ich würde auch zu gern mehr irgendwie da selbst machen, wenn ich es könnte.

    @silvie als Hackfleisch ersatz kann ich wärmstens Soja Granulat empfehlen. einfach genial. aufdem geb. meines Mannes wirde das Chili regelrecht inhaliert auch von den Kindern (die mit dem wort sin carne noch nihts anfangen können 😀 )
    als Bratling fand ich es aber nicht so prikelnd. aber vllt wars auch das andere Sojaprodukt was ich versucht hatte.
    als Bolognaise ists auch einfach super.

    Ich selbst brauche den Fleischersatz, um meinen schweinehund selbst zu überlisten und hoffe, das ich noch andere tolle Produkte wie dieses Soja granulat finde

    0
  • Hallo greensoul
    Hallo gemeinde

    War zehn jahrelang ovo lakto vegetarier, als man noch nicht von vegis und fun food sprach. Heute esse ich wieder, auch fleisch, weil ich zu der ueberzeugung gekommen bin, dasz das was ich esse denen zurueck gegeben wird von denen es genommen.
    Bei eurer nahrungs auswahl mueszt ihr auf etische aspekete und nachhaltigkeit fuer die umwelt achten.
    Sheitan, tofu und textiertes sojamehl verbrauchen viel energie und wasser bei der herstellung und ebenso bei der zubereitung.
    Empfehlen kann ich euch als grill oder pfannenstuecke die vegistaecks die ich im reformh. entdeckt habe, recht teuer doch im geschmack und mundgefuehl fantastisch.
    fg hans

    0
  • Hallo greensoul
    Hallo gemeinde
    Hier noch ein paar anmerkungen vom teufel!
    Die steaklies die isch genannt habe, tragen den brand WHEATY, vielleicht ist auch der name wieder falsch geschrieben, doch die info ist wichtig, also lasst diese euch ab und an schmecken.
    fg hans

    0
  • Hallo greensoul
    Hallo gemeinde
    Habe noch einen nachtrag zum thema fleischessen.
    Mal ein wenig philosophisch werden.
    Urspruenglich, also als unser dorf noch eden wir es nannten,kamen ssie und sagten; wir haben hunger!w
    So muszte einer sterben auf dasz sie, fleisch hatten. Denn nur fleisch aasen sie! Hernach haben die die, in unseren staellen stehen ihre menschen ernaehrt. Und es wurden hoch zeiten gefeiert und kinder geboren. Soweit war das noch in ordnung.
    Doch in der modernen welt hat sich die einstellung zur nahrungsaufnahme geaendert! Wir essen nur noch fleisch und gemuese wie auch cerialien wenn, dann als beilage wei, eben unvertraeglich. Man / frau braucht halt immer die kleinen biester die enzyme.
    Nun zur geschichte des exorbitanten fleischkonsums. Die fleischfresser wollen den geschmack des auf der jagt erlegten wildes weil, sie die angst und erschoepfung der erlegten kreatur schmecken. Ebenso das im schlacht haus getoetete tier und die transporte dort hin, sie schmecken die entberung, die hetze, die ganze quaelerei die unser schlachtvieh erleiden musz, dann der so genannte knadenschusz, macht die geschundenen tiere nur bloed, futter fuer die helfenden helfer.

    0
  • FOLGE VIER

    Das ganze was ich oben erwaehnt muendet inden slogan
    Fleisch macht stark und kraeftig.
    fleisch macht auch viril auf dasz die starken maenner jeder zeit kommen koennen wenn sie mueszen mueszen. Zum zeugen koennen brauchts sehr viel akressivitaet, auch diese liefert uns der taegliche fleisch genusz, ob gefluegel oder e xeoten,auf dasz wir ihre kraft erhalten.
    Fuer heute mal schlusz, es ist nicht abend und schon gar nicht aller tage

    fg hans

    0
  • Hallo Dominique

    Bin zwar kein Veganer mehr, aber mit dem Artikel hast du vollkommen recht. Die meisten Fleischersatzprodukte sind absoluter Müll. Leider sehr ähnlich wie die meisten Gluten-Ersatz-Produkte.

    Etwas sehe ich trotzdem etwas anders… ich denke nämlich nicht, dass Fleischersatzprodukte gesünder sind als Fleisch. Solange das Fleisch halt von gesunden Tieren kommt. Dann ist es nämlich unglaublich gesund (gras-gefüttert, keine antibiotika, viel auslauf, etc…)

    Bis dann,
    Nils 🙂

    1+
  • Es gab mal einen Skandal zum Thema: Analogkäse auf der Pizza. Der Käse ist ja kein Käse, sondern irgendwelcher industrieller Schrott. Genau dieser Schrott ist jetzt in eurem Vegane Würstchen/Käse, …
    Da ihr Vegetarier/Veganer auch Menschen seid, würde ich euch ernsthaft davon abraten so einen Müll zu kaufen, für eure Gesundheit. Es ist nur ein Marketingmanöver, um Leute wie euch zum konsumieren anzuregen.
    Wo wir gerade dabei sind… wie wäre es sich mal darum zu kümmern, dass auch keine Menschen mehr für euch sterben müssen? D.h. geht in den Wald und hört auf Benzin, Strom, Kosmetika, Möbel, Reinigungsmittel, eigentlich alles, zu benutzen, weil dadurch Tiere und Menschen sterben.

    0
  • Fleisch schmeckt leider geil. Isso. Punkt, aus, fertig. Und wenn ich es zubereite, verwandelt sich diese originäre geschmackliche Grundgeilheit in multiple Zungenorgasmen. Lässt sich leider nicht wegleugnen. Obwohl ich weiß, dass ich nur eine lächerliche Amöbe im Sinnvakuum des unendlichen Universums bin (und damit haben wir alle eine wundervolle Gemeinsamkeit – Hallo liebe Mitamöben, ihr seid genauso bedeutungslos wie ich!), beschleicht mich hin und wieder ein Quentchen Mitleid für meine Mitgeschöpfe. Aus diesem Grund lebe ich vegetarisch … und weil ich Pferde ziemlich geil finde, einige zum Rumjuckeln halte und mir nicht vorstellen könnte, da ein Stück rauszubeißen. Sie wären wahrscheinlich zart und saulecker, aber irgendwie mag man die Viecher ja doch. Aber ich esse Eier, trinke Milch und finde, dass die meisten Veganer unerträgliche dogmatische Kackbratzen mit der charismatischen Strahlkraft einer vollgepissten Wolldecke sind. Ein schlechtes Gewissen habe ich deshalb nicht. Warum auch? Ich muss glücklicherweise nicht das trostlose Leben eines degenerierten Großstädters leben, sondern genieße den Luxus, meine eigenen Hühner versklaven zu können. Meine Milch hole ich bei meinem Nachbarn … und hin und wieder kriegen seine Kühe trockene Brötchen von mir. Finden sie auch saugeil, obwohl die Dinger nicht vegan sind …
    Und weil Fleisch so geil schmeckt und ich jeden Tag traurig bin, dass mich ein Gewissen belästigt und mir verbietet, mit der Axt Säugetiere totzudreschen und sie roh zu fressen, liebe ich Fertig-Fleischersatz. Und weil Gemüse echt unsexy ist. Bah.

    1+

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