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Vegan wie Du und ich: Mark #3

Der erste Mann in der Runde, den ich für meine Reihe interviewen durfte, ist Mark:

 


Seit wann lebst Du vegan und was war der Auslöser dafür? Gab es einen  Schlüsselmoment oder war es eine Vielzahl von Gründen, die Dich zu diesem Entschluss bewegt haben?

Ich lebe vegan seit 2011, und es gab in der Tat ein Schlüsselerlebnis. Es war nach dem Konsum meiner letzten fleischhaltigen Mahlzeit, dass mich ein starkes Gefühl des Ekels und der Schuld überkam. Ich erkannte plötzlich, dass ich Teil von etwas Furchtbarem war und nie wieder sein wollte. Ich sah mich plötzlich konfrontiert mit dem gesamten Elend und Leid dieser Welt und hunderttausend Augen sahen mich an. Und ich war völlig nackt und hatte zu meiner Verteidigung nichts zu sagen, warum ich für einen kurzen Gaumenkitzel ein Lebenslicht auslöschte, obwohl ich mich nicht in Not befand und genauso gut hätte pflanzlich ernähren können.

Hast du durch die Umstellung eine Veränderung in Dir bemerkt? Auf welchen Ebenen hat sich diese abgespielt?

In der Tat habe ich mehrere Veränderungen gemerkt. Zum Einen hat sich mein Geist beruhigt, und ich lebe seitdem friedvoller. Zum Anderen hat sich durch die Entwicklung weg vom Schlechten, hin zum Guten ein starker Bewegungsdrang in mir entfaltet. Ich bin ja nach der Umstellung erst wirklich zum Läufer geworden.

Wie hat Dein Umfeld auf Deine Umstellung reagiert?

Ich habe das Glück, dass meine Ehefrau und ich diese Weiterentwicklung gemeinsam erleben konnten. Auf dieser Seite gab es also bis auf anfängliche Abstimmungsproblemchen kein Konfliktpotenzial. Ansonsten war in meinem weiteren Umfeld von ehrlichem Interesse und Respektsbekundungen bis hin zum völligen Unverständnis alles dabei.

Hast du Tipps für alle Neulinge, die auch vegan leben wollen?

Habt keine Befürchtungen, es sei schwierig. Es ist überaus einfach, da es sich lediglich um eine Umgewöhnung und ein Aufbrechen von alten Verhaltensmustern handelt. Man muss (und sollte ohnehin) sich etwas mehr mit der eigenen Ernährung auseinander setzen und sobald man einmal weiß, in welchem Lebensmittel was drin ist, schreibt man seine Einkaufsliste einfach neu und das war’s.
Nun ja, nicht ganz. Auswärts essen kann gerade am Anfang etwas abenteuerlich werden, aber die Zeiten ändern sich ja zum Glück und somit gibt es immer mehr vegane Alternativen.
Zudem sollte man niemals vergessen, warum man dies macht: für die Tiere, die Umwelt, die eigene Gesundheit und (in Ermangelung eines besseren Begriffs) für das eigene Karma. Wenn das keine Motivation ist…

Welche veganen Gerichte kochst Du regelmäßig? Kochst Du mit Kochbüchern oder eher „freestyle“?

Der Ehrlichkeit halber muss ich gestehen, dass ich neben Beruf, meinem Sohn, meiner Frau und meinem Sport den Haushalt mit der holden Gattin so aufgeteilt habe, dass ich das Putzen übernehme und sie das Kochen. Insofern bin ich also der falsche Ansprechpartner für das Kochen an sich.
Meine Frau also lässt sich gerne von Büchern und Blogs inspirieren, passt aber sämtliche Gerichte sehr schnell ihrem eigenen Stil an. Und somit erfahren die Speisen stets eine Verbesserung, was mir als Nutznießer natürlich sehr willkommen ist.
Sie hat übrigens auch einen Kochblog, in dem sie (sofern es die knappe Zeit erlaubt) ein paar ihrer Rezepte zum Besten gibt.

Was war Dein schönstes/seltsamstes/witzigstes Erlebnis in Bezug auf Deine vegane Ernährungs-/Lebensweise?

Ach, es ist immer wieder schön, die Gesichter zu sehen, wenn ich erzähle, dass ich Marathon laufe und mich vegan ernähre. Ich wünschte, ich hätte eine Fotocollage von all den Gesichtsausdrücken.

Wenn Du eine Person nach Wunsch vegan bekochen könntest, wer wäre diese Person (gewesen) und was würdest Du für sie kochen?

Konfuzius. Quinoa-Mangold-Pfanne.

Du bist auf einer einsamen Insel gestrandet  – welche 3 veganen Lebensmittel möchtest Du auf keinen Fall missen?

Mmh, auf der speziellen Insel, an die ich gerade denke gibt es eigentlich schon alles in Hülle und Fülle. 🙂 Aber um die Frage zu beantworten würde ich sagen Quinoa, Spinat und Medjool Datteln.

Gibt es irgendetwas, was Dir noch auf dem Herzen liegt und was Du den Lesern des Blogs, egal ob vegan, vegetarisch oder Allesesser, mitteilen willst?

Werdet vegan und bleibt vegan. Konsumiert nicht alles, was sie als unschuldig tarnen, bewerben und Euch vor die Nase setzen. Hinterfragt! Das ist die einzige Möglichkeit, wie wir das hier alles noch gebacken bekommen können.


Vielen Dank für das Interview, Mark! 🙂

Übrigens: Im Rahmen der Aktion „Laufen gegen Leiden“ widmet Mark seine Marathonläufe dem Tier- und Umweltschutz und sammelt für ausgesuchte Organisationen Spenden. Schaut doch mal auf seinem Blog „Laufen gegen Leiden“ vorbei!

 

Ich schreibe darüber, wie man sich gesund und lecker vegan ernährt, sein Leben und seine Gesundheit grüner gestalten und was man tun kann, um glücklicher zu werden. Ich würde mich freuen, wenn ich Dich mit meinen Beiträgen inspirieren kann. Folge mir in den sozialen Netzwerken oder abonniere meinen Newsletter!