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Schadstoffvermeidung im Alltag

Inhaltsverzeichnis

Schadstoffe im Haushalt

Die Problematik mit Schadstoffen im Haushalt liegt darin, dass viele der schädlichen Inhaltsstoffe in Möbeln, Haushaltsgeräten oder anderen Einrichtungsgegenständen gesetzlich gestattet sind – ausschlaggebend für die jeweilige Schädlichkeit ist jedoch die Höhe der Konzentration an Schadstoffen. Im Zweifels- oder Verdachtsfall sollte man diese durch einen Fachmann unbedingt prüfen lassen.

Ein erster Hinweis auf Schadstoffe im Haushalt entsteht meist durch einen beißenden Geruch in der Wohnung. Ist dieser vorhanden, sollte man aufmerksam überlegen, ob es an einem neuen Möbelstück liegt oder gar von einem verbauten Teil kommt. Ein strenger Geruch schädlicher Stoffe ist oftmals Quelle von anhaltenden oder wiederkehrenden Kopfschmerzen, Schwindel, tränenden Augen oder einem gereizten Hals.

Die krankmachenden Schadstoffe sind häufig in neuen Möbeln, Duftlampen, Duschvorhängen und manchen Lacken sowie Farben enthalten. Auch gefährlich für unsere Gesundheit sind Energiesparlampen, insbesondere dann wenn sie herunterfallen und zerbrechen. Energiesparlampen enthalten kleine Mengen an Quecksilber, welches bei einem Bruch der Lampe ausströmt. Eine weitere generelle Gefahr sind Weichmacher, die wir in Dichtungen, Kabeln, Fußbodenbelägen oder Badewanneneinlagen vorfinden. Auch Keime in feuchten Geschirr- und Handtüchern, Küchenschwämmen und Aufwaschlappen stellen eine Gefahr für unsere Gesundheit dar und zählen zu den Schadstoffen im Haushalt. Wer falsch heizt und lüftet, schafft sich eine weitere Gefahrenquelle im eigenen Heim: den Schimmelpilz. Dieser entsteht beim Ansammeln und Stauen von Feuchtigkeit in Räumen, die nicht entweichen kann und ist sehr riskant für unser Wohlbefinden und die Gesundheit.

Sehr beliebt sind Altbauwohnungen aufgrund ihres Charmes. Was man jedoch beim Einzug in eine solche Wohnung unbedingt prüfen lassen sollte, ist die Frage, ob noch alte Trinkwasserleitungen existieren und ob gesundheitsgefährdende Holzschutzmittel benutzt worden sind. Das Problem mit den Trinkwasserleitungen ist, dass solche, die in den 1980er Jahren verbaut wurden, Anteile von Blei enthalten und dieses Stück für Stück an unser Trinkwasser abgeben und uns schaden. Wir werden müde, sind gereizt, haben Schlafprobleme, fühlen uns schwach und unausgeglichen und sind geplagt von Kopfschmerzen.

Schadstoffe in Lebensmitteln

Schadstoffe, die in unseren Lebensmitteln vorkommen, werden eingeteilt in Schadstoffe durch Verunreinigungen sowie Schadstoffe durch Rückstände. Solche, die durch Verunreinigungen entstehen, sind unbeabsichtigt in die Lebensmittel gelangt. Dies kann beim Verarbeiten, Zubereiten, Verpacken oder Transportieren der Lebensmittel passieren. Prägnante Beispiele für Schadstoffe durch Verunreinigung sind Schwermetalle und/oder Schimmelpilzgifte.

Schadstoffe, die als Rückstand in den Lebensmitteln verbleiben, sind bewusst beim Arbeiten mit Lebensmitteln eingesetzt worden, obwohl das Gefahrenrisiko bekannt ist oder war. Hier sind Düngemittel, Dioxine, Nitrat und Nitrit, Masthilfen sowie Antibiotika in der Viehzucht zu nennen. Neben diesen Schadstoffgruppen, die in Lebensmitteln vorkommen, gibt es noch viele weitere.

Schädlich ist Acrylamid, welches beim Backen, Braten oder Frittieren durch zu hohe Temperaturen und bei der Verwendung von Hirschhornsalz entsteht. Erkennbar ist der krebserregende Stoff immer dann, wenn schwarz verbrannte Stellen auftreten.

Ein weiterer Schadstoff ist Nitrat, in größeren Mengen vorhanden in Spinat, Mangold, Rucola und Rote Bete. Werden diese Gemüsesorten lange warm gehalten oder zu stark erhitzt, entsteht das schädliche Nitrit. Auch beim Grillen lauert die Gefahr, nämlich dann, wenn Fett und Bratensaft aus dem Fleisch austreten und in die Glut tropfen. Dann entsteht Benzypren, das bei häufigem Verzehr krebserregend wirkt. Ebenso seltener essen sollte man Innereien wie Leber oder Niere. Gerade wenn diese von älteren Tieren stammen, ist die Schwermetallbelastung des Fleisches relativ hoch, da die Tiere die Schadstoffe im Laufe ihres Lebens durch Abgase in Luft und Abwasser aufgenommen haben. Ähnlich verhält es sich mit Wildpilzen und Fischen, die an Mündungen leben oder besonders fett sind. Sie speichern im Wasser vorhandenes Quecksilber besonders ein, und wir nehmen es mit dem Verzehr zu uns.

Weiterhin ist Arsen ein häufig in Tierinnereien, Hühnern und Eiern vorkommender Schadstoff in unseren Lebensmitteln, der durch verbotene Mastverfahren mit Fischmehl in die tierischen Produkte gelangt. Bei häufiger Aufnahme bekommen wir Magen-Darm-Beschwerden und das Risiko einer Krebserkrankung steigt. Auch in der Landwirtschaft eingesetzte Pestizide, von denen es mehr als 800 verschiedene gibt, sind Bestandteil der Schadstoffe, die in Lebensmitteln vorkommen. Diese zum Düngen verwendeten Chemikalien lagern sich in Gemüse, Pflanzen, Milch und Fleisch ein und werden von uns über die Lebensmittel verzehrt. Liegt eine besonders hohe Konzentration an Düngestoffen in der Nahrung vor, bekommen wir hohen Blutdruck, Sehstörungen, unsere Muskeln zittern, wir schwitzen und haben ein geschwächtes und krankheitsanfälliges Immunsystem.

Tips zur Vermeidung von Schadstoffen im Haushalt

Da wir im Alltag durch Schadstoffe im Haushalt sowie in unseren Lebensmitteln ständig mit den schädlichen Krankheitserregern konfrontiert werden, ist es wichtig, einige Anhaltspunkte zu beachten, um diese Schadstoffe weitestgehend zu meiden.

Bezüglich der gefährlichen Weichmacher in Dichtungen und Haushaltsmaterialien wie Badewanneneinlagen, sollte man beim Kauf und der Verarbeitung auf die Wahl des Materials achten.

Kauft man Farben und Lacke, sollte man stets nur solche kaufen, die ein TÜV-Umweltsiegel tragen und zusätzlich für das eigene Wohlbefinden am besten im Freien arbeiten und/oder lüften. Generell tragen geprüfte Baustoffe ein „goldenes M“, auf das man beim Kauf von Baumaterialien immer achten sollte. Auch bei Tapeten gilt zu beachten, dass Kunstharze gemieden und stattdessen zu Tapetenklebern auf Stärkebasis gegriffen werden sollte. Bei den Tapeten selbst kauft man am besten Papier- oder Raufasertapete statt solcher, die PVC-Anteile hat, da hier schädliches Formaldehyd enthalten wäre.

Beim Möbelkauf sollte man grundsätzlich Spanplatten meiden, denn solche Möbelstücke sind meist immer mit sehr schädlichen Klebern verleimt und schaden unserer Gesundheit nachhaltig. Auf Nummer Sicher geht man, indem man Massivholzmöbel kauft, die weitaus natürlicher und ökologischer sind.

Um Feinstaubbildung zu vermeiden, ist es ratsam, keinen offenen Kamin in der Wohnung zu betreiben. Ist das eigene Heim von Schimmelpilzen befallen, sollte man die Fassade dämmen, um die Schimmelursache zu bekämpfen und stets darauf achten, gut durchzulüften und zu heizen, um jegliche Feuchtigkeit aus der Wohnung oder dem Haus zu verdrängen. Weiterhin sollten die Zimmerpflanzen öfter auf eventuell schimmelnde Erde überprüft und diese gegebenenfalls ausgetauscht werden.

Biomüll sollte jeden Tag rausgebracht oder mit Kalk bestreut werden, um der Bildung von schädlichen Keimen vorzubeugen. Am besten, man wickelt die Abfälle in Zeitungspapier, damit man auch der Geruchsbildung entgegenwirkt. Auch Hausstaubmilben gehören zu den zu vermeidenden Schadstoffen im Haushalt. Da diese Tierchen leider überall existieren, hilft hier nur heißes Waschen und Bügeln der Wäsche und der Matratzen.

Beim Reinigen sollte zur Schadstoffvermeidung auf chemische Reinigungsmittel verzichtet und stattdessen zu Essigsäure oder Schlämmkreide zum Scheuern gegriffen werden.

Kauft man neues Spielzeug, so ist der eigene Geruchssinn ein erster Indikator für Schadstoffe. Riecht es ungewöhnlich beißend oder chemisch, sollte man auf den Kauf verzichten. Weiterhin gilt es, das GS-Zeichen externer Link („Geprüfte Sicherheit“) zu beachten, was Schadstofffreiheit versichert.

Tip:
Sobald ein Verdacht auf Schadstoffe im Haushalt besteht, und Du kannst diesen nicht zweifelsfrei allein aus dem Weg räumen, ist es empfehlenswert, einen Prüfer zu bestellen, der die Wohnung oder das Haus auf Schadstoffe untersucht, die ansonsten vielleicht bald auf negative Weise Dein Leben und Deine Gesundheit beherrschen könnten. Auch macht es Sinn, wenn Du Dich regelmäßig auf Experten-Seiten wie Ökotest externer Link im Internet über eventuell belastete Produkte und neue/aktuell auftretende Schadstoffe auf dem Laufenen hälst.

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