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Rezept: Glasierter Linsenbraten

Der vegane Kochblog „Oh She Glows“ ist mit Abstand einer meiner Lieblingsblogs. Alles, was die Kanadierin Angela Liddon anfasst, angefangen von den Rezepten bis hin zu den Fotos, ist einfach toll. Eines ihrer Rezepte, das ich bis jetzt schon mehrmals nachgekocht bzw. gebacken habe ist der „Glazed Lentil Loaf“, den ich hier mal frei mit „Glasiertem Linsenbraten“ übersetzen würde. Er ist so lecker und vor allem originell, dass ich ihn dieses Jahr auf jeden Fall als vegane Alternative für unser Weihnachtsessen backen werde, denn Knödel und Rotkohl passen auch sehr gut dazu.

Das Original-Rezept von Angela habe ich ein wenig abgewandelt, indem ich manche Zutaten weggelassen oder den Anteil von anderen erhöht habe bzw. neue Zutaten hinzugefügt habe. Bis auf den Eiersatz und die Linsen, die nunmal die Basis für den Braten bilden, kann jeder nach seinem eigenen Geschmack die anderen Zutaten variieren.

 

Zutaten Teig:
– ca. 600 gr gekochte Linsen (dürfen ruhig ein wenig „überkocht“, also ziemlich weich sein)    
– 100 gr geröstete Walnüsse
– 3 EL gemahlener Leinsamen + 9 EL Wasser
– 3 zerdrückte Knoblauchzehen
– 2-3 kleine Zwiebeln, gewürfelt
– 2 mittelgrosse Karotten, geraspelt
– 1 grosser Apfel, geraspelt
– 50 gr Rosinen ODER kleingeschnittene
getrocknete Tomaten (je nach Geschmack)
– 100 gr Semmelbrösel
– 1 TL Thymian
– Salz und Pfeffer nach Geschmack
– Öl zum Anbraten
– Kastenform


Zutaten Glasur:
– 5 EL Ketchup
– 1 EL Ahornsirup
– 2 EL Apfelmus
– 2 EL Balsamicoessig

 

Zubereitung:
1.) Backofen auf 180 Grad vorheizen.
2. ) Die Walnüsse in mittelgrosse Stück hobeln und einer Pfanne ohne Öl rösten, bis sie gebräunt sind.
3. ) Als Eiersatz den gemahlenen Leinsamen mit dem Wasser in einer kleinen Schüssel anrühren und beiseite stellen.
4.) Dann in einer grossen Pfanne die Zwiebel mit dem Knoblauch anbraten, bis alles leicht bräunlich ist. Die geraspelten Karottten, den geraspelten Apfel und die Rosinen bzw. die
Tomatenstückchen hinzufügen und alles für ca. 5 Minuten dünsten.
5.) In einer grossen Schüssel den Pfanneninhalt mit den übrigen Zutaten gut zusammenmischen (am besten alles mit den Händen kurz durchkneten). Den Teig mit den Gewürzen
abschmecken.
6.) Die Kastenform mit Öl einfetten und mit Backpapier auslegen. Die Mischung fest in die Form drücken.
7.) Die Zutaten für die Glasur in einer kleinen Schüssel zusammenrühren und anschliessend auf dem Braten verteilen.
8.) Den Lisenbraten für ca. 50-60 Minuten bei 180 Grad Umluft backen. Vor dem Servieren und Anschneiden in der Form auskühlen lassen.

 

Was gibt es dieses Jahr bei Euch zu Weihnachten?

Ich schreibe darüber, wie man sich gesund und lecker vegan ernährt, sein Leben und seine Gesundheit grüner gestalten und was man tun kann, um glücklicher zu werden. Ich würde mich freuen, wenn ich Dich mit meinen Beiträgen inspirieren kann. Folge mir in den sozialen Netzwerken oder abonniere meinen Newsletter!

16 Antworten auf Rezept: Glasierter Linsenbraten

  • Das sieht super aus. 🙂 Bezieht sich die Grammzahl der Linsen auf das Gewicht vor oder nach dem Kochen? Welche hast du dafür genommen?

    LG, Momo

    0
    • Hallo Momo!
      Danke für das Kompliment! 🙂
      Stimmt, ich habe gar nicht geschrieben, welche Linsen ich genommen habe: es waren Berglinsen, aber Du kannst auch Gourment-Linsen nehmen. Ansonsten habe ich jetzt das Gewicht für die schon gekochten Linsen genommen. Ungekocht ist das ca. die Hälfte, also ca. 250-300 gr.
      Viele Grüße & viel Spass bei Nachbacken,
      Greensoul
      P.S.: Berichte doch mal, wie der Braten bei Dir geworden ist. Und übrigens, ich bin auch Fan Deines Blogs! 🙂

      0
    • Ah, gut, dass ich nochmals nachgefragt habe. 600g Rohgewicht kam mir doch etwas viel vor. 😀 Ich werde das sicher mal ausprobieren. Doch zu Weihnachten gibt es bei uns im Gedenken an meinen Dad immer Ente (von vf). 😛
      Danke auch für dein Kompliment zu meinem Blog! 😛

      Dir eine wundervolle Vorweihnachtszeit! <3

      Alles Liebe, Momo

      0
  • Hört sich wahnsinnig lecker an! Ein richtiges Festtagsessen!
    Wie sicher ist der Braten im Gelingen? Sollte ich ihm vorher einmal testen, bevor ich ihn meinen Gästen serviere?

    0
    • Hallo Kristin,
      also, ich habe den Braten bis jetzt 3x Mal gemacht, und jedesmal ist er etwas geworden. Allerdings ist es nicht jedermanns Geschmack mit den Rosinen, so dass ich die zweite Version mit den getrockneten Tomaten ausprobiert habe. Ich fand beide Rezeptarten super lecker, aber natürlich möchte man ja gerne, dass die „anderen“ ihn auch mögen. Von daher: Probebacken, um zu sehen, ob er etwas wird, NEIN, aber : Probebacken zum Probesessen, JA! 🙂
      LG, D.

      0
  • Ich hab kein Leinsaat da. Kannst du was dazu sagen, ob es mit Sojamehl oder No-Egg-Pulver auch gehen könnte und wenn ja, welche Menge müsste ich da nehmen?
    Der Braten sieht wirklich lecker aus und wäre bestimmt was tolles für Gäste.

    0
    • Hallo Conni,
      entschuldige die verspätete Antwort – hast Du den Linsenbraten inzwischen schon ausprobiert?!
      Falls nicht, denke ich, dass es kein Problem sein sollte, wenn Du die Leinsamen durch Sojamehl oder No-Egg-Pulver austauschen würdest.
      Offen gesagt habe ich mich nicht immer ganz streng an mein Rezept gehalten und eher mehr Leinsamen genommen, je nachdem, ob die Linsenmasse schon genug zusammenklebte oder nicht.
      2 EL Leinsamen entsprechen aber ungefähr einem Ei. D.h. hier sind es ungefähr 1,5 Eier, die ersetzt werden müssen…bzw. ich würde es einfach mal auf 2 Eier „aufrunden“. Bei dem No-Egg-Pulver weiß ich leider nicht, wieviel Du als Ersatz für die Eier nehmen müsstest, aber das sollte eigentlich auf der Packung stehen. Bei Sojamehl entsprechen ein 1/2 EL einem Ei, d.h. dann würde ich hier für das Rezept 1 EL nehmen.
      Generell würde ich aber wie gesagt einfach mal schauen, wie gut die Linsenmasse mit diesen Mengen gebunden ist und bei Bedarf einfach die Menge der jeweiligen Zutat erhöhen!
      Berichte doch mal, ob es geklappt hat!
      LG, Greensoul

      1+
  • Hallo Dominique,

    bin jetzt schon auf der Suche nach einem veganen Bratenersatz zu Weihnachten und bin hier auf deiner Seite gelandet.

    Das hört sich sehr lecker an!
    Wie servierst du den Braten? Kalt? Mit einer Sosse? (der von der Veganista ist nur mit Sosse zu genießen, sonst zu trocken!)
    Welche Beilagen kannst du empfehlen?

    LG
    Diana

    0
    • Hallo Diana,
      ich habe den Braten ganz „klassisch“ mit Rotkohl und Kartoffeln bzw. Kartoffelgratin serviert. Eine braune Bratensauce ist nicht zwingend, aber schon auch lecker!! Ansonsten kannst Du auch einfach ein bisschen mehr von der Sauce machen, die oben auf den Braten kommt und diese dazu essen, das schmeckt auch sehr gut!
      Gutes Gelingen & LG,
      Dominique

      1+
  • Hallo Dominique, über diesen Braten bin ich auch schon gestolpert; vielen Dank für deine Übersetzung. 🙂 Mich irritiert nur, dass er offensichtlich kalt serviert werden muss, oder wie machst du das?
    Liebe Grüße, Miriam.

    0
    • Hallo Miriam,
      der Linsenbraten schmeckt tatsächlich am besten, wenn man ihn über Nacht durchziehen lässt. Nichtsdestotrotz kannst Du ihn dann kurz vor dem Essen nochmal aufwärmen, z.B. einfach ein paar Minuten bei ca. 100°C im Backofen erwärmen. Dazu mache ich meist auch noch eine braune „Bratensauce“ aus Zwiebeln und Champignons, die dann ja zusätzlich heiss ist.
      Aber Du kannst den Braten natürlich auch direkt am selben Tag essen, also wenn er nach dem ersten Backen aus dem Ofen kommt.

      Aber kalt schmeckt er natürlich auch, z.B. mit Brot o.ä.!

      Jede/r macht das einfach, wie er/sie mag! 😉

      LG, Dominique

      1+
  • Fällt er denn sehr auseinander, wenn man ihn nochmal aufwärmt und dann schneidet?

    0
  • Ein super Rezept, das will ich zu Weihnachten ausprobieren. 🙂 Ich sehe, es wird eine Kastenform „veranschlagt“…bin mir aber unsicher. Wie viele Personen hast du damit satt bekommen? Ist das Rezept auf 4-5 Personen ausgelegt?

    0
    • Hallo Karo,
      hmm, das ist schwer zu sagen, wie viele Leute davon satt werden, zumal ich persönlich den Linsenbraten bis jetzt immer nur noch zusätzlich als Alternative (zu Fleischgerichten) mitgebracht habe. D.h. in meiner Familie haben alle probiert und vielleicht hat auch mal einer eine zweite Scheibe gegessen, aber vorher eben auch Fleisch.
      Ich habe eine große Kastenform genommen, und geschätzt würde ich sagen, dass Du daraus gut 10-12 Scheiben schneiden kannst. Also von daher sollte es für 5 Personen reichen, wenn jeder 2 Scheiben essen möchte!
      Meine Empfehlung: wenn Du Zeit hast, backe den Braten doch probeweise schonmal vor Weihnachten. Dann siehst Du zum Einen, wie es mit der Menge aussieht. Zum Anderen kannst Du dann auch besser einschätzen, wie lange die Zubereitung dauert. Auch wenn das Rezept nämlich nicht wirklich „schwer nachzukochen“ ist, ist doch recht aufwendig, weil man so viele verschiedene Zutaten und Arbeitsschritte hat.
      Liebe Grüße & viel Erfolg,
      Dominique

      0
  • Hallo Dominique,

    ich habe diesen Braten im Originalrezept von Oh she glows vor ein paar Tagen ausprobiert, doch er wurde bei mir leider nicht fest. Ich hatte auch nach langer Backzeit immer noch „Linsenmatsch“. Hast du dafür einen Tipp?

    LG, Sarah

    0
  • Hallo Dominique,
    freue mich berichten zu können, dass ich den Linsenbraten – mit nur einigen kleineren Abweichungen, um Zutaten zu verwenden, die ich ohnehin im Haus hatte – gemäß deiner Anleitung zubereitete und mit dem Resultat sehr zufrieden war. So zufrieden, dass ich den Linsenbraten meinerseits inzwischen weiterempfehle.
    Vielen Dank darum für diese Anregung
    Gourmandise

    PS: Unter https://gourmandise.wordpress.com/2017/02/12/linsenbraten-mit-kartoffelgratin-und-rotkohl/ findet man meinen Blog-Beitrag dazu.

    0

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