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Nikotin – betäubendes Gift im Tabak

Nikotin ist ein in der Tabakpflanze vorkommendes, flüssiges, natürliches Gift. Es ist farblos, wasserlöslich und hat einen betäubenden Geruch. Nikotin wird nicht nur in der Genussmittelindustrie verwendet, sondern als Rohnikotin auch als Schädlingsbekämpfungsmittel in Landwirtschaft und Gartenbau.

Nikotin macht abhängiger als die Killerdroge Heroin.
Justin Timberlake, US-amerikanischer Popmusiker

Nikotin übt eine Stimulans auf das Belohnungszentrum in Gehirn aus und macht, Experten zufolge, süchtiger als Heroin.

Inhaltsverzeichnis

Zigarette

Nichts als blauer Dunst?

Nikotin wirkt, je nach Situation, in der sich der Inhalierende gerade befindet entspannend oder anregend. Zigaretten mit einem geringeren Nikotingehalt animieren zum stärkeren Inhalieren und zu höherem Rauchkonsum. Nikotin wird als Droge eingestuft und ist ein sehr starkes Nervengift. Nikotin bewirkt mit dem Eindringen in den menschlichen Organismus ein Ansteigen des Blutdruckes und eine Steigerung des Herzschlags. Die Leistungsfähigkeit wird kurzfristig erhöht und die Konzentration steigt. Außerdem kann Nikotin Stress verringern und den Appetit dämpfen.

Doch Nikotin hat nicht nur positive Auswirkungen auf den menschlichen Körper. Im Gegenteil, die Nachteile stehen – wie bei jeder Droge – klar im Vordergrund. Jahrelanger Nikotinkonsum führt zu körperlicher Abhängigkeit und vergiftet den Körper. Eine Entwöhnung führt zu Entzugserscheinungen wie Unruhe, Gereiztheit und oftmals auch Aggressivität. Nikotin gehört zu den legalen Drogen und wird im Gegensatz zu seinen „harten“ Kollegen nicht strafrechtlich verfolgt. Doch die Aufdeckung der vielen gesundheitlichen Schäden hat dazu geführt, dass öffentlicher Nikotingenuss weitestgehend verboten wurde.

Auch für die Gesundheit von Passivrauchern ist Nikotinkonsum nicht förderlich. Für den Raucher selbst besteht ein erhöhtes Risiko für Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems wie zum Beispiel Herzinfarkt. Weitere Risikofaktoren sind Thrombose externer Link, das gefürchtete Raucherbein, Erkrankungen der Atemwegsorgane und selbstverständlich alle möglichen Arten von Krebs. Außerdem können rauchende Frauen wesentlich eher in die Wechseljahre als Nichtraucherinnen kommen. Bei Männern kann der blaue Dunst negativ auf die Potenz wirken. Die Haut dankt dem Menschen den Nikotinkonsum ebenfalls nicht: Sie wird schlaff und grau.

Wie wirkt Nikotin im Körper?

Wird Nikotin inhaliert, erreicht es binnen weniger Sekunden das Gehirn, wo es seine Wirkung voll entfaltet. Die Wirkung tritt sofort ein und ist damit schneller als bei einer Injektion. Nikotin regt die Bildung des Botenstoffes Dopamin an, der ein Wohlgefühl und ein Gefühl der Beruhigung bewirkt. Im Belohnungszentrum, das sich im Gehirn befindet, wirkt Nikotin außerdem auf Areale, die für eine Steigerung der Aufmerksamkeit zuständig sind. Der Parasympathikus wird angeregt und kommt zu einer Steigerung der Magensaftproduktion, zu einer verstärkten Darmtätigkeit und zu einer besseren Verdauung. Es wird Adrenalin freigesetzt und die Herzfrequenz steigt. Fette und Glykogen werden schneller abgebaut und die zu sich genommene Nahrung wird schneller verstoffwechselt. Daraus resultiert ein erhöhter Energieumsatz. Nikotin bewirkt außerdem eine Erhöhung der Atemfrequenz. Wegen der starken Erregung von Druck -und Schmerzrezeptoren ist eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit gegeben. Wird das inhalierte Nikotin nach einiger Zeit vom Körper wieder abgebaut, entwickelt sich ein erneutes Rauchverlangen, um den Rezeptoren im Gehirn Nachschub zu liefern, und das Wohlgefühl wieder herzustellen.

Was sind die Langzeitfolgen beim Genuss von Nikotin?

Zuallererst wirkt Nikotin in der Lunge. Jahrelanges Rauchen sorgt dafür, dass sich das Lungengewebe verändert. Der Rauch lagert sich in der Lunge ab und die Flimmerhärchen verkleben. Dadurch kann festsitzender Schleim nicht mehr abtransportiert werden und, es kommt zum sogenannten „Raucherhusten“, der meistens morgens auftritt. Mit der Verklebung der Flimmerhärchen lagert sich der Schleim ab, was zu chronischen Entzündungen wie Bronchitis führen kann.

Je länger der Raucher sich dem Nikotingenuss hingibt, desto mehr wird die Lunge geschädigt. Das kann bis zum sogenannten Lungenemphysem führen. Bei diesem sind die Lungenbläschen zerstört oder überdehnt, so dass der Betroffene Schwierigkeiten mit der freien Atmung hat. Symptome sind Atemnot – anfangs nur bei Belastung – und Erschöpfung. Ein Lungenemphysem ist eine chronische Erkrankung, die auch mit der Aufgabe des Nikotinkonsums nicht wieder verschwindet. In diesem Fall ist das Kind dann sprichwörtlich „in den Brunnen gefallen“.

Eine weitere langfristige Folge von Nikotinkonsum sind Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems. Der Teer in einer Zigarette lagert sich an den Arterien, die das Herz mit Blut versorgen, ab und verengt diese. Das Herz muss stärker pumpen, um mit genügend Sauerstoff versorgt zu werden. Somit steigt das Risiko, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden. Auch der Blutdruck und die Pulsfrequenz steigen. Das bestehende Risiko, an Krebs zu erkranken, wird zwar bei Rauchern durch andere Stoffe, die sich in einer Zigarette befinden, ausgelöst, doch das Nikotin spielt dabei eine nicht unerhebliche Rolle. Nikotin macht Lungenkrebszellen widerstandsfähiger gegen Chemotherapeutika, es lässt bestehende Tumore schneller wachsen und begünstigt die Bildung von Metastasen. Zusammengefasst bleibt also festzuhalten, dass jeder Raucher, dem seine Gesundheit wirklich wichtig ist, sofort mit dem Rauchen aufhören sollte.

Tips zur Raucherentwöhnung:

  • Vernichte alle Raucherutensilien.
  • Vermeide Orte, an denen viel geraucht wird.
  • Treibe Sport, um Stress abzubauen.
  • Belohne Dich mit schönen Dingen: einer Massage, neuen Schuhe, einem Wellnesswochenende o.ä.
  • Greife lieber zu einem Bonbon oder Kaugummi, wenn Dich die Lust nach einer Zigarette überkommt.
  • Auch pflanzliche Präparate wie z.B. Kudzu (s.u.) können die Entzugserscheinungen abmildern.
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