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Natürliche Verhütung – sicher und ohne Nebenwirkungen

Kristin, eine Bekannte von dem Blog „Eat Train Love“ stellte vor Kurzem ihren Lesern/innen die Frage, ob es die richtige Entscheidung war, die Pille abzusetzen. Mein folgender Beitrag ist meine etwas ausführlichere Antwort darauf, da ich zu diesem Thema sowieso schon immer einen Artikel schreiben wollte. Natürlich entsprechen meine Schilderungen darin nur meinen eigenen ganz persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen und sollen keinen Arztbesuch ersetzen. Meiner Meinung nach ist die Einnahme von Hormonen jedoch längst nicht mehr nur eine persönliche Gesundheitsfrage, sondern inzwischen auch ein brisantes Umweltthema, das uns alle betrifft, im Übrigen auch die Männer.

Die Pille ist eines der meistverkauftesten Medikamente auf der Welt. Fast jede Frau nimmt sie einmal zu einem Zeitpunkt in ihrem Leben einmal ein. Viele junge Frauen bekommen die Pille als Medikament verschrieben, das über die Verhütung hinaus eine Vielzahl von gesundheitlichen Problemen wie z.B. Akne, Endometriose und Polyzystische Ovarialsyndrom bereinigen soll.
Eine gute Alternative zur Pille
Die Wahrheit ist dabei allerdings, dass die Pille auf Dauer nicht unbedingt die Langzeitlösung für diese Probleme ist, im Gegenteil. Und die Pille hat nicht nur enorm viele, teilweise schwere Nebenwirkungen, sondern ruiniert neben unserer eigenen Gesundheit auch die unserer Natur. Und dabei gibt es eine sehr sichere Verhütungsmethode, die weder uns noch unserer Umwelt schadet.

Was meine eigenen Erfahrungen mit der Pille betrifft, will ich mich kurz fassen: Nach relativ kurzer Zeit der Einnahme habe ich leider eine von den schwereren Nebenwirkungen erleben müssen. Und obwohl diese Zeit damals sehr, sehr belastend und auch schmerzhaft war, kann ich jetzt im Nachhinein sagen, dass es ein großes Glück für mich war, dass das alles passiert ist. Glück, weil ich dadurch erst einmal angefangen habe, mich mit den Themen Ernährung, Gesundheit und alternativen Heilmethoden auseinanderzusetzen. Das war bis dato nicht wirklich der Fall: ich habe einfach das gegessen, „was man halt so isst“, habe mir von den Ärzten diverse Mittelchen gegen diverse Wehwehchen verschreiben lassen, so eben auch die Pille, und wenig oder eigentlich rein gar nichts davon in Frage gestellt.

Viele sehen ja die Erfindung der Pille als eine größten Errungenschaften des 20. Jahrhunderts an. Inzwischen ist sie in meinen Augen genau das Gegenteil: Neben der Tatsache, dass viele Männern nun meinen, sich komplett aus der Verhütungsfrage raushalten zu können, ist es ein riesiger Rückschritt für uns Frauen, dass wir durch die Hormoneinnahme nicht mehr wissen, wie unser Körper tickt. So hatte auch ich bis vor ca. zwei Jahren, als ich mit der natürlichen Verhütungsmethode NFP („Natürliche FamilienPlanung“) angefangen habe, keine Ahnung, wo im Zyklus ich mich gerade befand. Inzwischen weiß ich es immer ziemlich genau, und das ist nicht nur ein unheimlich befreiendes Gefühl, sondern ich finde es irgendwie auch faszinierend, dass mein Körper wie ein Uhrwerk funktioniert. Ohne nun auf weitere Details eingehen zu wollen, wie das Ganze funktioniert, kann ich an dieser Stelle auf ein wichtiges Buch verweisen, das eine sehr gute und anschauliche Einführung in NFP gibt:

Natürlich und sicher, von Köln Arbeitsgruppe nfp
.

Es wird in dem Buch genau erklärt, wie der weibliche Zyklus funktioniert, wann die fruchtbaren Tage einer Frau sind und warum NFP sicher ist. In fast allen größeren Städten in Deutschland gibt es daüber hinaus auch die Möglichkeit, bei speziell dafür geschulten Beratern einen Kurs zu dem Thema zu besuchen.
NFP kommt eigentlich für jede Frau in jeder Lebensphase in Frage, d.h. auch für Frauen, die stillen, junge Mädchen, die noch einen eher unregelmäßigen Zyklus haben und auch für Frauen in den Wechseljahren. Nicht zu unterschätzen ist übrigens auch die Tasache, dass man durch die gute Eingrenzung der fruchtbaren und unfruchtbaren Phase auch einfacher gewollt schwanger werden kann.

Neben den vielen oben genannten negativen Einflüssen auf den Koerper sind die Einflüsse der Pilleneinnahme auf die Umwelt nicht zu vernachlaessigen. Denn durch die breite Verwendung der Antibabypille ist unser Leitungs- und Grundwasser inzwischen mit Östrogenen belastet. Das künstliche Estradiol der Pillen gelangt über den weiblichen Körper über die Toilette wieder in den Wasserkreislauf. Da die Bestandteile so winzig sind, werden diese Östrogene durch reguläre Kläranlagen nicht herausgefiltert. Dadurch landet das Hormon wieder in Flüssen und Seen und schließlich in unseren Lebensmitteln und dem Trinkwasser. Tückisch an den Medikamentenrückständen ist zudem, dass sie nur schwer bzw. gar nicht wasserlöslich sind und sich somit partiell anreichern können. Daher zeigen bereits Fische im Ablaufbereich von Kläranlagen starke Tendenzen, zu verweiblichen und können sich nicht mehr fortpflanzen. Hierin vermutet man auch einen Zusammenhang mit der Tatsache, dass auch die Fruchbarkeit von Männern rapide nachlässt.

In dem Wissen um diese Tatsachen ist es in meinen Augen verantwortungslos, dass die Antibabypille heute weiter munter von den Frauenärzten verschrieben wird und alternative Verhütungsmethoden, die mindestens genauso sicher sind, fast nichts kosten und im Gegensatz zur Pille unsere Umwelt und unsere Gesundheit nicht belasten, verschweigen.
Für mich ist NFP die eigentliche fortschrittliche Verhütungsmethode, denn man macht sich total unabhängig von den Interessen der Pharmaindustrie  und handelt verantwortungsbewusst gegenüber sich und der Natur.


Wie seht Ihr das mit der Pille?

Ich schreibe darüber, wie man sich gesund und lecker vegan ernährt, sein Leben und seine Gesundheit grüner gestalten und was man tun kann, um glücklicher zu werden. Ich würde mich freuen, wenn ich Dich mit meinen Beiträgen inspirieren kann. Folge mir in den sozialen Netzwerken oder abonniere meinen Newsletter!

6 Antworten auf Natürliche Verhütung – sicher und ohne Nebenwirkungen

  • Danke für diesen tollen Artikel!
    Unter anderem deine aufmunternden Worte auf meinen Artikel haben mir geholfen am Ball zu bleiben. Nicht wieder mit der Pille anzufangen, nur weil meine Haut schlechter geworden ist und ich mich auch irgendwie seltsam gefühlt habe.
    Nun nach rund 4 Monaten fühle ich mich besser. Meine Haut ist zwar immer noch nicht wie vorher, aber dafür geht es mir mental viel besser. Ich kann es gar nicht beschreiben. Ich bin einfach viel fröhlicher und selbstbewusster!
    Außerdem beschäftige ich mich jetzt mit dem Thema NFP. Dazu habe ich noch einige Fragen an dich. Schau mal in deine Nachrichten bei Facebook!

    Liebe Grüße und tausend Dank! Kristin

    1+
  • @Kristin:

    Hast du dich schon mal auf http://harri-wettstein.de/sympto/ umgesehen? Dort wird über ein Programm gesprochen (sympto), das die Nutzung der NFP vereinfachen soll.

    0
  • Hey! Der Beitrag ist zwar schon ein Jahr alt, aber ich denke das Thema ist nach wie vor aktuell. Ich bin froh, auch mal auf einen kritischen Beitrag zu dem Thema zu treffen. Leider tummeln sich in den gängigen „Frauenforen“ ziemlich oberflächliche Beiträge. Ich habe selber Anfang diesen Jahres im Zuge meiner Ernährungsumstellung und generell einer Lebensumstellung in eine möglichst natürliche und nachhaltige Richtung mit der Pille aufgehört. Im großen und Ganzen bin ich immernoch absolut überzeugt davon, dass es richtig war. Und das hinter dem blinden Einschmeißen der Pille, vor allem auch bei jungen Mädchen, eine Menge an Unwissenheit, Unaufgeklärtheit und Druck der Pharmaindustrie steckt, auch auf Seiten der Ärtze.
    Ich habe die Pille mit 25 Jahren abgesetzt, mit 13 angefangen –> 12 Jahre Einnahme.
    Habe in diisem Jahr nach dem absetzen massive körperliche Probleme bekommen. Zuerst ständige und starke Blasenentzündung, starken Haarausfall (ca. die Hälfte verloren), starke Hautunreinheiten und zu guter letzt wiederkehrende Nasennebenhöhlenentzündung, unter der ich heute noch leide, nach 9 Monate ohne Pille. Trotz dieser anstrengenden Probleme fühle ich mich psychisch besser, vorallem auch durch die wesentlich stärkere Libido und damit verbundenem intensiverem Sex, wenn es dann körperlich möglich ist;). Ich versuche jetzt geduldig zu sein und meinem Körper die Zeit zu geben, die er braucht. Und ihn durch gute Ernährung und Lebensweise zu unterstützen.
    Ich bin absolut deiner Meinung, die Pille vergiftet unsere Umwelt, Mitmenschen und jede einzelne Frau oder auch junges Mädchen die sich diesen Hormoncocktail Tag für Tag unhinterfragt einschmeißt.
    Und alle die auch mit starken Problemen wegen der Pille zu kämpfen haben, tapfer bleiben. Ich versuche es auch.
    Liebe Grüße,
    Natascha

    1+
    • Liebe Natascha!
      Wie schön, dass Du Dich dafür entschieden hast, die Pille abzusetzen. Ich bekomme auch von immer mehr Bekannten und Freundinnen zu hören, dass sie einfach keine Hormone mehr nehmen wollen – und siehe da, dann verschwinden mit einem Male auch ganz viele gesundheitliche und körperliche Beschwerden, die man so hingenommen hat.
      Natürlich sind 12 Jahre Pilleneinnahme, wie bei Dir, eine lange Zeit, so dass es nur richtig ist, nicht ungeduldig zu werden. Gibt Deinem Körper einfach ganz viel Zeit, wieder gesund und frei von Hormonen zu werden. Es ist auf jeden Fall eine der besten Entscheidungen, die Du für Dich treffen konntest…und natürlich auch für die Umwelt.
      Und falls Du noch nach einer guten Verhütungsalternative suchst, kann ich Dir NFP wirklich nur empfehlen. Inwzischen fragen mich auch Frauen danach, die mich vorher ausgelacht haben und meinten, dass ich sicherlich schnell ungeplant damit schwanger werden würde. Es ist halt einfach eine Unwissenheit und Uninformiertheit, denn man lernt ja so etwas nicht in der Schule oder anderswo, erst recht nicht beim Frauenarzt.
      Falls Du noch Fragen haben solltes, kannst Du mich gerne anschreiben: info@greensoul.de
      Liebe Grüße,
      Dominique

      0
    • Hallo ihr Lieben, ich bin aus Zufall hier gelandet und find den Artikel sehr interessant! Vielen Dank dafür 😛
      Ich habe nach 18 Jahren Pille im August endlich aufgehört, die Pille zu nehmen und ich bin so so so froh darüber. 🙂
      @Natascha, ich habe vielleicht ein paar Tipps für Deine Probleme:
      Durch die jahrelange Einnahme der Pille, ist der Körper ausgehungert was Vitamine und Mineralstoffe angeht. Lass Dir von Deinem Arzt mal ein Blutbild machen, besonders die B-vitamine, Vit D, Selen, Zink, Mangan etc. Durch Vitamin-Mineralstoffmangel kann es zu Haarausfall, schlechter Haut, schwaches Immunsystem (Zinkmangel) kommen. Man sollte auch bedenken, dass wenn im Blut schon ein Vit./Mineralstoffmangel nachzuweisen ist, ist in den Zellen, wo sie am meisten gebraucht werden, noch weniger vorhanden!
      Das Problem mit der Blasenentzündung habe ich auch, ist wohl auch recht normal, da sich die ganze Flora ändert. Ich nehme jetzt täglich Cranberries ein und das hilft mir sehr gut.
      Und ganz besonders kann ich Dir Macapulver ans Herz legen. Maca ist eine Wurzel aus Südamerika, die unter anderem die Hormone reguliert. Ich nehme Maca jeden Morgen in mein Smoothie (das Pulver kannst Du bei Amazon bestellen) und ich habe, nachdem ich meine Pille abgesetzt habe, sofort einen regelmäßigen Zyklus gehabt.
      Wenn Du noch ein bisschen mehr Informationen haben möchtest, kann ich das Buch: Womancode von Alisia Vitti sehr empfehlen.

      Ich hoffe, ich konnte Dir ein bisschen helfen. Unser Körper ist ein Wunderwerk der Natur, manchmal muss man Ihn bloss wieder ins Gleichgewicht bringen =)

      Liebe Grüße Nini

      2+
  • Hallo, leider habe ich jetzt erst diesen Beitrag entdeckt. Ist ja schon einige Zeit her.
    Ich finde den Beitrag äußerst interessant, gerade weil ich immer unzufriedener bin mit meiner Pille. Zum Glück habe ich mit der Pille recht spät begonnen (mit ca. 18 Jahren) und dann auch eine Pille die zusätzlich zur Verhütung meine Akne „heilen“ sollte. Das hat soweit auch alles wunderbar funktioniert… eigentlich hatte ich auch nie besonders große Nebenwirkungen. Jetzt nehme ich besagte Pille seit fast 7 Jahren und habe eigentlich immer noch keine Nebenwirkungen. Eigentlich… meine Haut ist zwar immer noch relativ rein durch die Pille, aber ich habe doch ziemlich stark mit Lustlosigkeit und öfter auftretenden Migräneschüben zu kämpfen. Seit 3 Monaten habe ich meine Ernährung nun weitgehend vegan umgestellt, nachdem ich vor zwei Jahren bereits lange Zeit vegetarisch gelebt habe. Auch in anderen Bereichen versuche ich nun mein Leben nachhaltiger und ökologischer zu gestalten. Und da habe ich diesen Beitrag wohl zur richtigen Zeit entdeckt. Ich bin da leider auch ein „Opfer“ meiner Frauenärztin und der allgemeinen Meinung zur Pille. Denn hormonfreie Alternativen wurden mir von meiner Ärztin noch nie vorgestellt und in der breiten Menge werden diese Alternativen immer wieder als unsicher betitelt… Das hemmt dann doch ungemein umzusteigen…
    Was hast du für persönliche Erfahrungen gemacht, liebe Dominique?
    Liebe Grüße Caro

    0

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