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Medikamente

Die Einnahme von Medikamenten ist sehr praktisch und einfach: Der Patient nimmt eine Pille oder eine andere medizinische Substanz ein und muss sich nicht mehr groß Gedanken über die Krankheit machen, weitere Gesundheitsmaßnahmen sind meist nicht nötig. Soweit die Therorie! In der Praxis folgt nämlich nicht selten eine schnelle Ernüchterung, weil in den meisten Fällen leichte bis teilweise Nebenwirkungen auftauchen.

Es gibt Medikamente, bei denen besteht die Hauptwirkung aus Nebenwirkungen.
Gerhard Uhlenbruck, deutscher Mediziner und Aphoristiker

Zu den Medikamenten, welche eher schlimmere Nebenwirkungen verursachen, zählen Cortison, Antidepressiva, Antibiotika und im Allgemeinen Schmerzmittel.

Inhaltsverzeichnis

Medikamente

Nebenwirkungen von Cortison

Genauso wie Aspartam nimmt die Einnahme von Cortison Einfluss auf den Blutzuckerspiegel des Menschen. Cortison ist ein medizinischer Wirkstoff, der dem körpereigenen Kortisol sehr ähnlich ist. Es wird bei vielen Krankheiten wie Asthma als Medikament eingesetzt. Im Körper wird dieses Steroidhormon in Kortisol umgewandelt, womit die erwünschte Wirkung erst zum Tragen kommt. Das Hormon Kortisol übernimmt Aufgaben im Stoffwechsel und Immunsystem. Die Nebenwirkungen von Cortison-Therapien hängen von der Behandlungsform, Anwendungsdauer und der verabreichten Dosen ab. Bei kurzzeitigen Anwendungen sind kaum Nebenwirkungen festzustellen. Mit einem temporären Anstieg des Blutzuckerspiegels unmittelbar nach einer Anwendung muss gerechnet werden. Dadurch, dass Cortison die Immunabwehr senkt, sind bei langfristigen Therapien eine erhöhte Infektionsgefahr und Wundheilungsstörungen zu erwarten.

Der Abbau von Muskulatur, Knochensubstanz und Beeinträchtigung der Fettsynthese wären weitere Nebenwirkungen bei langfristiger Anwendung, die unter der Bezeichnung „Cushing-Syndrom“ zusammengefasst werden. Durch hohe Wassereinlagerungen im Körper wirkt der Patient aufgeschwemmt. Auch Hitzewallungen können durch hohen Blutdruck auftreten. Dauerhafte Dellen in der Haut werden bei verfehlten Injektionen in das Fettgewebe beobachtet. Bei einer lokalen Anwendung einer Cortison-Creme können Hautrötungen auftreten.

Nebenwirkungen von Antidepressiva

Gegen Depressionen und zur Aufhellung der Stimmung von betroffenen Patienten kommen im Verlaufe der letzten Jahrzehnte immer mehr Antidepressiva zum Einsatz. Weder bei der ärztlichen Verschreibung noch beim Erhalt der Psychopharmaka in der Apotheke werden Patienten oft auf Risiken und Nebenwirkungen ausführlich hingewiesen. Nicht selten kommen bei ärztlichen Beratungsgesprächen alternative Behandlungsmöglichkeiten zu kurz. In Anbetracht der Tatsache, dass Antidepressiva eine lange Liste an Nebenwirkungen zugeschrieben wird, ist dieses Informationsdefizit äußerst nachteilig für Betroffene.

Durch den Eingriff in die Biochemie des menschlichen Gehirns mittels Antidepressiva können Nebenwirkungen wie Herz-Kreislauf- und Magenbeschwerden, sowie Sehstörungen, Schwindel, Zittern und sogar sexuelle Funktionsstörungen auftreten. Depressionen werden häufig von Appetitlosigkeit begleitet. Der Anstieg der Nahrungszufuhr während der Antidepressiva-Therapie und eine anhaltende Mundtrockenheit, die zu vermehrter Flüssigkeitsaufnahme führt, kann eine deutliche Gewichtszunahme des Patienten zur Folge haben.

Um unerwünschte Nebeneffekte beim Einsatz von Antidepressiva möglichst gering zu halten, ist zum Ende der Therapie Vorsicht geboten. Beim abrupten Absetzen können Nebenwirkungen verstärkt in Erscheinung treten. Die Therapie sollte langsam und schrittweise ausgeschlichen werden, um dem Gehirn Zeit zu geben, ein neues Gleichgewicht der Botenstoffe beteiligter Systeme herzustellen. Ein Abbruch einer Therapie mit Psychopharmaka sollte daher ausschließlich unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.

Nebenwirkungen von Antibiotika

Wie fast alle Medikamente haben auch antibakterielle Arzneimittel unerwünschte Nebenwirkungen. Bei unnötig eingesetzter Antibiotika werden bei Patienten Resistenzen entwickelt. Durch die Einnahme von antibakteriellen Präparaten werden neben gefährlichen auch nützliche Bakterien, wie im Darmbereich und der Mundhöhle, bekämpft. Durchfall und weiche Stühle sind häufige und unangenehme Begleiterscheinungen.

Die Verdauung komplexer Kohlenhydrat-Verbindungen und eine Vitamin-K Aufnahme kann durch die Beeinträchtigung der Darmflora stark verändert werden. Die im Darm befindlichen Mikroorganismen werden in ihrer Fähigkeit, Saccharide zu spalten, verbessert. Folglich wird über die Magenschleimhaut wesentlich mehr gesättigte Kohlenwasserstoffe aufgenommen und in Fett umgewandelt. Aus diesem Grund kann der Einsatz von Antibiotika als Mastmittel bei Tieren zu einer starken Gewichtszunahme bei Fleischkonsumenten führen, wie viele Studien belegen. Es wird dabei darauf hingewiesen, dass lediglich ein Zusammenhang zwischen Antibiotika-Einnahme und ein höheres Risiko für Fettleibigkeit nagewiesen wurde. Die Anwendung antibakterieller Arzneimittel führe nicht direkt zur Gewichtszunahme. Übergewicht habe nach Erkenntnissen der wissenschaftlichen Fachzeitschrift „International Journal of Obesity“ parallel mit dem Einsatz von Antibiotika zugenommen.

Bei Beendigung einer Antibiotika-Therapie ist in den meisten Fällen die Darmflora so stark in Mitleidenschaft gezogen worden, die sich jedoch mit speziellen Präparaten wie Probiotika sowie präbiotischen Lebensmitteln beheben lassen.

Nebenwirkungen von Schmerzmitteln

Der Zugang zu vielen schmerzlindernden Präparaten ist rezeptfrei an Apotheken nahezu unbegrenzt möglich, aber dennoch sollte die Einnahme von einem Mediziner begleitet werden. Circa 4 Millionen Bürger in Deutschland greifen regelmäßig zu Schmerzmitteln. Viele Medikamente wie Paracetamol, Acetylsalicylsäure, Ibuprofen und Diclofenac wirken entzündungshemmend und sind damit für etwaige Schmerzen nicht wirksam. Im Gegensatz können Nebenwirkungen enorm groß sein. Eine regelmäßige Schmerzmittelzufuhr kann lebensbedrohliche Ausmaße annehmen.

Bei der am meisten angewendeten Arznei, der Acetylsalicylsäure (ASS), sind schon bei einer siebentägigen Einnahme bei etwa 80 Prozent der Anwender empfindliche Schädigungen der inneren Schutzhaut des Magens nachweisbar. Geschwüre im Magen- und Darmbereich können darüber hinaus zu ernstzunehmenden Blutungen führen. Beim Überschreiten der Tageshöchstdosen können auch Leberschäden hervorgerufen werden. Unverträglichkeitsreaktionen mit anderen Medikamenten sind in diesem Zusammenhang keine Seltenheit. Mögliche Gefahren lassen sich in einem Beratungsgespräch mit dem behandelnden Arzt vermeiden.

Patienten mit chronischen Schmerzen werden häufig mit verschreibungspflichtigen Opioiden oder Muskelrelaxantien therapiert. Mögliche schwerwiegende Nebenwirkungen sind jedoch Begleiterscheinungen dieser Präparate. Neben Übelkeit, Erbrechen, Atemproblemen, Schwitzen, Müdigkeit und Verwirrtheit ist eine psychische Abhängigkeit bei dauerhafter Einnahme nicht auszuschließen. Muskelrelaxantien beeinträchtigen die Feinmotorik von Patienten und somit auch die Fahrtüchtigkeit. Da sich eine temporäre und reversible Entspannung der Skelettmuskulatur einstellt, wird das Bedienen von Maschinen unter Einfluss dieser Arzneimittel strengstens untersagt.

Natürliche Alternativen

Natürlich gibt es medizinische Notfälle oder chronische Krankheiten, bei denen man auf oben genannte Mittel zurückgreifen muss – meist, weil sehr schnell gehandelt und eine Wirkung erzielt werden soll. In sehr vielen Fällen lohnt es sich jedoch, nach natürlicheren, nebenwirkungsärmeren Alternativen zu suchen. Denn gerade in der Natur findet man unheimlich viele Wirkstoffe, die noch vor nicht allzu langer Zeit als Medikamente eingesetzt wurden. Ein Beispiel ist der neuseeländische Manuka-Honig, der als das stärkste natürliche Antibiotikum gilt, das es gibt. Viele Menschen schwören darauf, ihn bei Herpes, Helicobacter oder ähnlichen bakteriellen Infekten einzusetzen.

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