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Lymphdrainage

Die Lymphe ist die in den Lymphgefäßen enthaltene wässrige hellgelbe Flüssigkeit, die das Zwischenglied zwischen der Gewebsflüssigkeit (Interzellularflüssigkeit) und dem Blutplasma bildet. Das Lymphsystem mit den Lymphgefäßen als Leitungsbahnen ist neben dem Blutkreislauf das wichtigste Transportsystem im menschlichen Körper.

Man spricht immer von dem Blut und seinen Mysterien und nennt es einen besonderen Saft. Aber die Lymphe, die ist ja erst der Saft der Säfte, die Essenz…
Zitat aus Thomas Manns Roman „Der Zauberberg“

Es ist auf den Transport von Nähr- und Abfallstoffen spezialisiert und entsorgt in den Lymphknoten auch Giftstoffe und Krankheitserreger wie Bakterien und Fremdkörper. Ein gut funktionierendes Lymphsystem ist daher auch sehr wichtig, um gesund zu bleiben und eine Lymphdraiange empfiehlt sich nicht nur nach Operationen oder Krankheiten, sondern auch zur besseren Entgiftung.

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Lymphdrainage?

Bei der manuellen Lymphdrainage handelt es sich um eine Form der physikalischen Therapie mit den Behandlungsbereichen entödematisierend und sympathikolytisch.

Bei der entödematisierenden Therapie werden dermatöse Körperregionen im Bereich des Körperstamms und der Extremitäten häufig nach Traumen oder Operationen aber auch nach Lymphknotenentfernungen und Tumorbehandlungen mit einer Ödem- oder Entstauchungstherapie behandelt. Das Ziel ist die Wiederherstellung einer ausreichenden Transportkapazität der Lymphe* durch die Lymphgefäße. Eine klassische Indikation stellt das sekundäre Lymphödem nach Brustkrebsoperationen des rechts- oder linksseitig betroffenen Armes dar.

Die sympathikolytische Wirkung bezieht sich auf die Anregung des Magen-Darm-Trakts, die Schmerzunterbrechung (auch bei Morbus Sudek*) sowie die tonussenkende Wirkung bzgl. der Skelettmuskulatur. Die Druckrichtung muss dabei immer in Richtung der Extremitätenwurzel bzw. zum Terminus* erfolgen um die Lymphe in Richtung der großen zentralen Lymphstämme zu leiten.

Auch wenn genetisch bedingt nicht genügend Lymphbahnen angelegt bzw. nicht ausreichend ausgebildet sind weiß der Lymphdrainagetherapeut genau, wie das vorhandene Lymphpotential aktiviert werden kann. Eine Lymphdrainage entlastet das größte Organ unseres Körpers: das lymphatische System. Es ist bei einer Fehlfunktion für alle Probleme, Defizite und Dysbalancen verantwortlich.

Wie hilft eine Lymphdrainage beim Entgiften?

Die Lymphe enthält viele Gifte, Abfallstoffe sowie Bakterien und entartete Zellen. Diese werden bei gesunder Funktion von der Lymphe aus dem Organismus ausgeleitet. Ist diese Funktion gestört kommt es zu einem Lymphstau und damit zu einer immer schlechter werdenden Entgiftung des Körpers.

Um den Lymphstau aufzuheben und damit die Entgiftung des Körpers zu unterstützen stehen einem erfahrenen Therapeuten vier Handgriffe nach Vodder externer Link zur Verfügung. Zur Aktivierung des Lymphsystems durch Verbesserung der Pumpleistung werden die vier Grundgriffe „stehender Kreis“, „Pumpgriff“, sowie „Schöpfgriff“ und „Drehgriff“ angewendet. Mit den Griffen wird durch sanftem Druck wechselweise, bezogen auf die Haut und die Nullphase, eine Quer- und Längsdehnung mit Gewebereiz ausgeübt. Dieser Gewebereiz wird von den Muskelzellen der Angione mit einer Erhöhung der Pumpfrequenz beantwortet.

Im Laufe der Behandlung werden die Lymphgefäße immer aktiver in ihrer Pumpleistung und sind somit zunehmend in der Lage, die vorhandene Lymphflüssigkeit mit den Abfallprodukten aus dem Gewebe heraus in die Blutgefässe zu transportieren. Das Blut transportiert dann die Abfallprodukte zu den Ausleitungsorganen. Der Körper wird mehr und mehr entgiftet. Auch bereits vorhandene Ödeme können sich zurückbilden.

Trockenbürsten – Lymphdrainage selber machen

Mit einer Trockenbürstenmassage, die man auch ganz einfach selbst zu Hause durchführen kann, werden die Hautporen geöffnet und die Durchblutung sowie der Stoffwechsel angeregt. Kurz gesagt: Der ganze Organismus kommt in Schwung. Am besten wird eine Trockenbürstenmassage morgens vor dem Duschen angewendet. Damit wird der noch träge Organismus in den Wachmodus versetzt und die Tätigkeit der Lymphbahnen angeregt. Wegen der anregenden Wirkung ist die Anwendung weniger für den Abend geeignet, ansonsten können Schlafstörungen die Folge sein. Außerdem soll diese Massage zur Aktivierung des Lymphsystems nur mit Bürsten aus Naturmaterialien durchgeführt werden. Sehr gut bewährt hat sich die Klosterbürste externer Link. Die besondere Kupferlegierung der Borsten besitzt eine energiespendende Wirkung.

Anleitung:

  • An der Außenseite des rechten Fußes wird begonnen. Und zwar mit langen Strichen und sanftem Druck in Richtung Herz, also aufwärts bis zum Rumpf.
  • Danach am inneren rechten Fuß das Gleiche durchführen.
  • Anschließend die gleiche Anwendung auf der linken Seite wiederholen.
  • Am Po kann mit kreisenden Bewegungen fortgefahren werden.
  • Jetzt werden die Arme gebürstet: Begonnen wird am rechten Handrücken über die Außenseite des Armes bis zur Schulter und dann auf der Innenseite wieder nach oben.
  • Danach wird am linken Arm in gleicher Weise verfahren.
  • Anschließend wird der Bereich des Bauches und der Brust mit kreisförmigen Bürstenstrichen massiert.

Manuelle Lymphdrainage vom Experten

In vielen Fällen ist es notwendig, dass ein Experte, ein sog. Lymphdrainagetherapeut externer Link eine manuelle Lymphdrainage und Komplexe Physikalische Entstauungstherapie durchführt. Denn dieser kennt die Anatomie und die Physiologie des Lymphsystems, ist sich über eventuelle Kontraindikationen bewusst und weiß, welche Grifftechniken mit welcher Druckintensität anhand der vorliegenden Indikation anzuwenden sind. Ein vorhandenes Ödem zum Beispiel wird ganz anders behandelt als eine Chronische Veneninsuffisienz.

Außerdem löst eine manuelle Lymphdrainage gewollte Reize aus. Diese werden von der Haut, den Muskeln, den Nerven sowie den inneren Organen empfangen. Zum Beispiel können die Dünndarmlymphgefäße, die nicht nur für die Aufnahme sondern auch für den Transport der Nahrungsfette aus dem Dünndarm verantwortlich sind, von einem spazialisierten Therapeuten wieder aktiviert werden.

Auch wenn genetisch bedingt nicht genügend Lymphbahnen angelegt bzw. nicht ausreichend ausgebildet sind, weiß der Lymphdrainagetherapeut das vorhandene Lymphpotential zu aktivieren. Eine bei rheumatischen Erkrankungen mit oder ohne erkranktem Bindegewebe erforderliche Aktivierung des Lymphflusses sollte immer Sache eines Experten sein.

  • Lymphödem = Ansammlung von sicht- und tastbarer Flüssigkeit im Zwischenzellraum; Ausgelöst durch eine mechanische Insuffizienz des Lymphgefäßsystems.
  • Morbus Sudek = Englisch CRPS für Complex Regional Pain Syndrome = Komplexes regionales Schmerzsyndrom); anhaltende, starke Schmerzen unklarer Genese.
  • Terminus = Endstation eines Lymphgefäßsystems in der Vereinigung von Vena subclavia und Vena jugularis interna im Schlüsselbeinbereich.
  • Ödem = Schwellung des Gewebes aufgrund einer Flüssigkeitseinlagerung aus dem Gefäßsystem wenn das Gleichgewicht zwischen Filtration, Resorption und Lymphabfluss zugunsten der Filtration verschoben ist.

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