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Sollte man Leitungswasser trinken?

Auf den ersten Blick sprechen viele Gründe dafür, unser Wasser einfach aus dem Hahn zu beziehen. Erstens ist es so gut wie kostenlos, zweitens entsteht dabei weder Glas- noch Plastikmüll und drittens müssen wir keine schweren Wasserkisten vom Supermarkt nach Hause schleppen. Trotz dieser guten Argumente gibt es eine Reihe von gesundheitlichen Gründen, die für mich inzwischen eindeutig gegen das Trinken von Leitungswasser sprechen.

Inhaltsverzeichnis

Wasserglas

Mangelhafte Untersuchung von Giftstoffen

Unser Leitungswasser in Deutschland gilt allgemein als sauber und qualitativ hochwertig, denn durch die Analyse im Wasserwerk kann eine bakterielle Verunreinigung so gut wie ausgeschlossen werden. Weniger bekannt ist jedoch die Tatsache, dass bei der standardisierten Untersuchung nur auf 30 Giftstoffe geachtet werden muss. Dies ist zu wenig, bedenkt man, dass in Deutschland allein in der Landwirtschaft eine stolze Zahl von 300 Umweltgiften zum Einsatz kommt. Und selbst wenn Giftstoffe festgestellt werden, liegt der im Wasser erlaubte Gehalt sehr hoch und es wird nicht überprüft, welche Wechselwirkung die vorhandenen Gifte miteinander haben. Dabei kann dies durchaus dazu führen, dass ihre toxische Wirkung noch verstärkt wird.

Medikamente und Schwermetalle

Zu den Giftstoffen gesellt sich noch eine Reihe von Hormonen, Medikamenten und Schwermetallen. Durch die Verbreitung der Antibabypille ist unser Wasser besonders mit weiblichen Hormonen belastet, was zu sinkender Spermienqualität bei Männern führt und somit zu einer steigenden Zahl von Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch. Neben diesen Hormonen haben Toxikologen unter anderem auch Rückstände von Röntgenkontrastmittel, Ibuprofen, Antibiotika und Diclofenac im Trinkwasser gefunden.

Aber selbst wenn im Wasserwerk sauberes Wasser entsteht, wird dieses auf dem Transportweg in unsere Häuser gleich wieder verschmutzt. Aufgrund von Luftverschmutzung entsteht nämlich in regelmäßigen Abständen saurer Regen, der beim Versickern im Boden den pH-Wert des Wassers erheblich senkt. Durch den erhöhten Säuregehalt werden die Wasserleitungen angegriffen und geben Stoffe wie Blei, Kupfer und Asbestfasern frei, die für den menschlichen Körper bekanntermaßen sehr gefährlich sind. Der saure Regen hat leider auch zur Folge, dass noch andere Schadstoffe im Boden gelöst werden und so in unser Grundwasser gelangen, welches die Basis für unsere Wasserversorgung ist.

Mineralwasser oft noch stärker belastet

Wer sich nun darin bestätigt fühlt, weiter Mineralwasser im Supermarkt zu kaufen, den muss ich leider auch enttäuschen. Denn die Sicherheitsvorschriften bei kommerziellen Mineralwasserherstellern sind tatsächlich noch um einiges laxer als in staatlich kontrollierten Wasserwerken. Im Gegensatz zu Leitungswasser darf Mineralwasser zum Beispiel die fünffache Menge an Arsen und die vierfache Menge an Blei enthalten. Laut Foodwatch beinhaltet sogar jede achte Mineralwassermarke eine für Kleinkinder gefährliche Menge an Uran.

Aber nicht nur die Qualität des Wassers gibt Anlass zur Sorge, sondern auch seine Verpackungsform. Bei PET-Flaschen liegt ein erhöhtes Verkeimungsrisiko vor, und das Plastik gibt Weichmacher wie Bisphenol A ins Wasser ab. Diese wirken ähnlich schädlich wie Hormone, weshalb man eigentlich gleich beim Leitungswasser bleiben könnte. Aber was nun?

Gesundes Wasser kaufen oder selber filtern

Da immer mehr Menschen mit der Wasserqualität unzufrieden sind, erfreuen sich hauseigene Filteranlagen immer größerer Beliebtheit. Diese Systeme unterziehen das Leitungswasser einer gründlicheren Reinigung als im Wasserwerk.

Wer einen Filter zu teuer oder zu aufwendig findet, aber trotzdem auf gesundes Wasser Wert legt, sollte nur noch stilles Mineralwasser in Glasflaschen kaufen und sich beim Hersteller über die genaue Aufbereitungsmethode erkundigen. Solche Nachfragen schärfen auch das Bewusstsein der Hersteller für die Wünsche ihrer Käufer.

Tip 1:
Für alle, die nach Aufzählung der oben genannten Gründe noch nicht überzeugt sind, schlage ich folgenden Test für zu Hause vor: Kauft Euch ein gutes stilles Mineralwasser in Glasflaschen und bringt es z.B. für Teewasser zum Kochen. Zum Vergleich erhitzt Ihr auch normales Leitungswasser. Füllt beide gekochten Wasser in Tassen und schaut dann mal, wie bei beiden die Wasseroberfläche aussieht. Bei dem Leitungswasser wirst Du Schlieren und Ablagerungen erkennen können, wohingegen die Oberfläche des Mineralwassers frei davon sein wird. Dieses Schlieren bestehen aus Kalk und den oben genannten Verschmutzungen. Seitdem ich diese mehrmals bewusst in meinem Teewasser gesehen habe, ist mir der Appetit auf Leitungswasser vergangen.

Tip 2:
Interessant ist es übrigens auch mal verschiedene Wässer zu verkosten. Spätestens dann wird auch deutlich, wie unterschiedlich die Wässer in ihrem Geschmack sind.

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