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Hormone – nicht immer ein Segen

Inhaltsverzeichnis

Natürliche und künstliche Hormone, der feine Unterschied

Verantwortungsvoll eingesetzt, können natürliche Hormone bei Phasen hormoneller Umstellung im menschlichen Körper hilfreich bei einer ganzheitlichen Therapie sein. Künstliche Hormone dagegen haben in ihrer molekularen Struktur kleine Veränderungen erfahren, um sie als patentiertes Mittel gewinnbringend an den Mann bzw. an die Frau bringen zu können. Diese Veränderungen können schuld daran sein, dass künstliche Hormone eine andere Wirkung haben als die natürlichen oder auch körperidentischen Hormone.

Die künstlich hergestellten Hormone verbleiben länger im Blut und können dadurch das Krebsrisiko steigern. Zwar wird zum Beispiel Progesteron auch im Labor hergestellt, ist aber bei der Verwendung der natürlichen Yamswurzel körperidentisch, d.h. es wird in dieser Form besser vom Organismus angenommen und dem Stoffwechsel zugeführt. Dies ist zwar nicht unbedingt neu, aber seit einer amerikanischen Studie im Jahre 2002, bei der synthetisch verändertes Östrogen aus Pferdeurin eingenommen wurde, werden gerade Frauen skeptischer. Die Skepsis nahm vor allen Dingen deshalb zu, weil diese Studie wegen des erhöhten Auftretens von Brustkrebs, Thrombosen, Herzinfarkten und Schlaganfällen vorzeitig abgebrochen werden musste.

So wie bei den Pferden im Rahmen der o.g. Studie stellt sich die Einname synthetischer Hormone, also körperfremd in ihrer Struktur, auch beim Menschen als problematisch und gesundheitsgefährdend heraus. Bioidentische Hormone, hergestellt aus Pflanzen, könnten die Lösung sein. Viele Folgeerkrankungen wie Osteoporose und Schäden am Herz-Kreislaufsystem könnten verhindert werden.

Hormone im Trinkwasser – für Medikamente keine Grenzwerte festgelegt

In Deutschland gibt es in jedem Haushalt jederzeit frisches Trinkwasser. Es muss frei von Krankheitskeimen, genießbar und genusstauglich sowie rein sein. Dies schreibt jedenfalls die Deutsche Trinkwasserverordnung vor. Auch die Aufbereitung und Gewinnung von Trinkwasser wird hier geregelt. Durch regelmäßige Kontrollen stellt der Wasserversorger, im allgemeinen die Kommune, die Einhaltung der Vorschriften in der Trinkwasserverordnung sicher. Dabei ist vor allen Dingen festzustellen, inwieweit die Grenzwerte (von über 40 verschiedenen Stoffen und Parametern) eingehalten werden.

Bei kritischer Betrachtungsweise stellt sich allerdings die Frage, inwieweit die Prüfkriterien klar genug definiert sind, ob die Trinkwasserverordnung noch zeitgemäß ist, oder ob sie gar Lücken aufweist. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass es für Medikamente und Hormone sowie für deren Rückstände keine Grenzwerte gibt. Zwar wird frisches Trinkwasser allgemein als Lebensquell bezeichnet, aber hier macht die Trinkwasserverordnung einen Spagat. Einerseits ist die Reinheit des Trinkwassers Voraussetzung, andererseits werden aber Grenzwerte für gesundheitsgefährdende Stoffe festgelegt. Wenn Trinkwasser überhaupt keine Schadstoffe enthalten sollte, warum geht man dann durch die Festsetzung von Grenzwerten von einer akzeptierten Verunreinigung aus, fragen sich nicht wenige Kritiker.
Fest steht, dass Medikamente, Hormone und deren Rückstände im Trinkwasser nichts zu suchen haben. Trotzdem werden sie immer wieder aber bei Trinkwasserproben gefunden. Allerdings sind die Konzentrationen derzeit sehr gering, so dass das Umweltbundesamt Entwarnung gibt.

Krebserregende Hormone in der Milch?

Milch und Milcherzeugnisse wie Jogurt, Käse und ähnliche Erzeugnisse, zählen wahrscheinlich zu den umstrittensten Lebensmitteln. Manche Menschen schätzen sie als Calcium-Quelle, und andere lehnen sie unter anderem auch aus gesundheitlichen Gründen ab. Dass dies mit den „gesundheitlichen Gründen nicht ganz ohne“ ist, ersieht man aus einer Studie der Harvard University zum Hormongehalt in Kuhmilch. Allgemeiner Meinung der Milchindustrie entgegen zeigt sich das „weiße Elixier“ tatsächlich eher als hormongeladener, potentieller Krebserreger denn als „Muntermacher“.

Ein möglicher Zusammenhang zwischen Krebs und Hormonen ist Wissenschaftlern schon seit geraumer Zeit ein Dorn im Auge. Hinsichtlich der östrogenbelasteten Kuhmilch mit beträchtlichen Mengen an weiblichen Geschlechtshormonen bestehen diesbezüglich die größten Sorgen. Besonders pasteurisierte Kuhmilch aus industriellen Milchbetrieben wird diesbezüglich mit hormonbedingten Krebserkrankungen in Verbindung gebracht. Dieses Gesundheitsrisiko führen namhafte Wissenschaftler auf den fabrikartigen Melkprozess in der Massentierhaltung zurück. Milch der auf diese Weise gemolkenen Kühe enthalte zu viel Estronsulfat. Diese Östrogenverbindung steht unter dem Verdacht, Hoden-, Prostata- und Brustkrebs beim Menschen erzeugen zu können.

Doch was unterscheidet industrielle von traditionellen Melkpraktiken? In industriellen Betrieben werden Kühe bis zu 300 Tagen im Jahr gemolken um das Milchpotential der Milchkühe möglichst hoch auszuschöpfen. Das Problem ist dabei aber, dass mit Fortschreiten der Kuhschwangerschaft auch der Hormongehalt in der Milch ansteigt. Aus diesem Grunde wird in traditionellen Hirtengesellschaften nur für den Eigenbedarf gemolken und dies nur maximal für fünf Monate und nur im Frühstadium der Trächtigkeit eines Rindes.

Hormone im Fleisch – Risiken für die Gesundheit?

In Deutschland werden Hormone in der Schweinezucht bei Muttersauen und Ferkeln eingesetzt. Durch den gezielten Einsatz von Sexualhormonen wird die Schweinezucht effizient gemacht, denn diese eingesetzten Hormonpräparate schalten den Sexualzyklus der Tiere gleich. Die Ferkelwürfe erhöhen sich zahlenmäßig, die Ferkel werden kürzer gesäugt und schneller zur Sexualreife gebracht. Auch wenn Rückstände im Fleisch als gering angesehen werden können, so gelangen die Hormone über die Gülle in den Boden und gelangen so wieder in den Kreislauf, wo sie vom Menschen aufgenommen werden. Im Gegensatz zu den USA ist in Europa der Einsatz von Hormonen in der Rindermast nicht erlaubt. Allerdings hätte das angestrebte Freihandelsabkommen mit den USA die Folgeerscheinung, dass durch das TTIP-Abkommen externer Link (Transatlantik Trade and Investment Partnership) in Europa der Einsatz von Hormonen zur Mast so wie seit Jahren in den USA, erlaubt werden würde.

Wer Hormonfleisch isst, kann das direkt zu spüren bekommen. Bekannte Nebenwirkungen dieser Hormone sind Akne, Anstieg der Blutfettwerte, Herzmuskelschäden, Blutgerinnungsstörungen und Thrombosegefahr sowie bei Frauen eine „Vermännlichung“. Verbunden ist dies allerdings mit der Aufnahmemenge und der individuellen Empfindlichkeit des menschlichen Körpers. Trotzdem stellt die Wissenschaft fest, dass der massive Einsatz von Hormonen zu gesundheitlichen Schäden bei den Verbrauchern führen kann und durch die Nahrungsmittelkette Stoffe in den menschlichen Organismus gelangen, deren Folgen nicht abzuschätzen sind.

Hormone in Plastik – Behörden sehen keinen Handlungsbedarf

Nach einer Studie der Universität Frankfurt ist Wasser aus Plastikflaschen stärker mit hormonell wirkenden Substanzen belastet als Wasser aus Glasflaschen. Experten warnen also auch hier vor Schäden an der Gesundheit. Betroffen sind insbesondere Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder. Allerdings halten sich die Behörden mit Wertungen zurück. Plastikflaschen (PET), die früher größtenteils für Limonaden verwendet wurden, sind heute in den Getränkemärkten die dominierenden Flaschen, denn nicht mal ein Drittel des Mineralwassers wird heute noch in Glasflaschen verkauft. Zwar gibt es gegenüber diesen PETs schon seit längerer Zeit gesundheitliche Vorbehalte, aber die Verwender in der Industrie berufen sich auf die gesetzlichen Grenzwerte. Bei diesen Grenzwerten im behördlichen System besteht die Möglichkeit, dass unbekannte Stoffe durch das Raster fallen. Ferner ist nicht sichergestellt, dass Wechselwirkungen oder hormonelle Aktivitäten erfasst werden. Das Bundesamt für Risikobewertung und das Bundesverbraucherministerium sehen keinen Handlungsbedarf und wollen diese Studie auch nicht kommentieren. Führende Biologen an der Universität Frankfurt stellten jedoch im Wasser aus Plastikflaschen deutlich höhere Konzentrationen an hormonähnlichen Stoffen fest. Teils wurden in Proben bis zu 75 Nanogramm pro Liter an östrogenähnlichen Substanzen gefunden. Zu betonen hierbei ist die Tatsache, dass dies höhere Werte als im Abwasser sind, welches unter anderem durch die hormonhaltige Antibabypille als belastet gilt.



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