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Glaubersalz – natürliches Abführmittel

Der deutsche Arzt Johann Rudolf Glauber, der auch Apotheker bzw. Chemiker war, stellte 1625 aus Schwefelsäure und Kochsalz ein Natriumsulfat her und benannte es „Sal mirabilis“. Dieses Salz wurde anschließend nach dem Chemiker umbenannt in „Glauber-Salz“. Doch was genau ist dieses Salz und wo findet es Anwendung?

Inhaltsverzeichnis

Glaubersalz

Was ist Glaubersalz?

Glaubersalz ist ein Pulver, das bei Verstopfung oder auch zur Reinigung des Darmes angewendet wird. Es ist sehr bitter und besteht aus Natriumsulfat-Decahydrat. Das Glaubersalz ist ein eher grobkörniges, farbloses Pulver, das sich in Wasser löst. Außerdem kühlt es das Wasser ab und hinterlässt auch auf der Zunge einen kühlenden Charakter. Desweiteren ist Glaubersalz in der Alternativmedizin ein sehr beliebtes Mittel zwecks Entschlackung im Rahmen einer Reinigungskur.

Wirkung von Glaubersalz

Glaubersalz ist ein Abführmittel. welches osmotisch wirkt, das heisst, es hält Wasser im Darm zurück. Desweiteren entzieht es dem Darm Flüssigkeit. Dadurch kommt es zu einem wässrigen Stuhlgang verbunden mit teilweise heftigen Durchfällen. Die durchfallsartige Entleerung des Darmes erfolgt ca. 30 bis 90 Minuten nach der Einnahme des Glaubersalzes. Übelkeit, Kopfschmerzen, Magenkrämpfe oder Schwindelgefühle können Symptome einer Nebenwirkung des Glaubersalzes sein.

Die Flüssigkeit wird aus dem Blut entzogen und in den Darm transportiert. Dadurch entsteht im Darm vermehrt Flüssigkeit und dies führt zu einer Erhöhung des Darmvolumens. Der Darm wird gereizt welches zu einer Entleerung führt. Durch die Darmreinigung mit Glaubersalz gehen außerdem viele Mineralstoffe bzw. Flüssigkeit verloren. Um einer Dehydratation externer Link vorzubeugen sollte man verschiedene Kräuterteesorten bzw. stilles Mineralwasser oder auch frische, klare Gemüsebrühe zu sich nehmen.

Die Wirkung von Glaubersalz kann zu einer starken Kreislaufbelastung führen. Aus diesem Grunde wäre es ratsam, vorher einen Allgemeinmediziner oder einen Internisten zu kontaktieren.

Anwendung

Die Menge des Glaubersalzes, die man einnehmen sollte, richtet sich nach Körpergewicht und Empfindlichkeit. Man gibt ungefähr ein bis drei Teelöffel in ein Glas mit lauwarmen Wasser. Es wird so lange umgerührt bis sich die Kristalle aufgelöst haben. Nach dem Trinken der Glaubersalzmischung tritt die Wirkung im Normalfall nach ca. einer 1/2 bis 1 Stunde ein. Es kann jedoch auch vorkommen, dass die Wirkung mehrere Stunden auf sich warten lässt. Selten passiert es, dass es keine oder nur eine sehr geringe Wirkung zeigt. Auf keinen Fall sollte man das Glaubersalz über einen längeren Zeitraum als abführendes Mittel zu sich nehmen. Kontraindiziert ist die Anwendung von Glaubersalz auch für Schwangere, Kinder und Patienten mit Nierenerkrankungen.

Wie hilft Glaubersalz bei der Entgiftung?

Generell ist es ratsam, jede Art von Fastenkur mit Glaubersalz zu beginnen, um den Darm vollständig zu entleeren. Dadurch wird gleichzeitig auch das Hungergefühl gelindert, so dass der Start der Fastenkur insgesamt leichter fällt. Im Gegensatz zum Sauerkrautsaft, welcher auch ein natürliches Abführmittel ist, hat das Glaubersalz eine größere bzw. stärkere Wirkung. Zu Beginn einer Entgiftung sollte man ca. 40 Gramm Glaubersalz in einem halben bis 3/4 Liter Wasser auflösen und langsam trinken.

Das Nicht-Essen und die Zuführung von Glaubersalz bewirkt, dass dem Körper keine neuen Giftstoffe mehr zugefügt werden. Zu Beginn der Fastenkur kann es vorkommen, dass man Kopfschmerzen bzw. ein Schwindelgefühl bekommt. Die Kopfschmerzen entstehen durch die Schlacken, die im Darm abgebaut werden. Da der Körper keine neue Nahrung mehr bekommt, sieht er sich veranlasst, die Nährstoffe und die Energie, die er braucht, aus dem Rest, welcher im Darm lagert, den Schlacken, zu holen. Die Schlacken sind aber auch im Körperfett gebunden, welche auch Giftstoffe enthalten. Durch den Abbau dieser Schlacken kommt es damit zu einer Konzentration der Giftstoffe, welche dann die Kopfschmerzen auslösen können.

In jedem Fall ist es ratsam, vor Beginn einer Fastenkur einen Arzt oder Therapeuten zu kontaktieren, um eventuellen Komplikationen vorzubeugen.

Tip:
Um den eher bitteren Geschmack zu mildern kannst Du etwas Zitronensaft zu der Glaubersalzmischung geben. Außerdem ist es empfehlenswert, alles in einem großen Schluck zu trinken.

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