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Es tut sich was…

Jeder Veganer wird das kennen: es gibt Tage, da hat man das Gefühl, dass sich eigentlich gar nichts ändert, weder an dem Essverhalten der Mitmenschen, noch an dem erschreckendem (Über)-Angebot an tierischen Produkten, die einem täglich über den Weg laufen. Man sieht neueröffnete Currywurst-Ketten, hört Radioreklame für Billigfleisch bei Real oder trifft auf Kollegen, die im Büro ihre kranke Katze bedauern, aber mittags in der Kantine das Lammgoulasch essen. Offen gesagt erscheint es mir in solchen Momenten sinnlos, zu bloggen, zu erzählen und vorzuleben, dass und wie man vegan lebt und letztendlich Werbung für die vegane Ernährungs- und Lebensweise zu machen.

Gott sei Dank gibt es dann aber auch wieder Momente, in denen ich Hoffnung schöpfe und weiß, warum ich es mache. Zum Beispiel, wenn ich in zunehmenden Maße solche Stopschilder, wie dieses hier in Köln sehe:


Oder letztens, als mich eine Freundin nach Rat fragte, weil sie nach einer Alternative für Kuhmilch für ihre kleine Tochter suchte. Ich habe ihr eine vegane Ernährungsberaterin empfohlen und gleichzeitig auf meinen Blogartikel über Milch verwiesen. Kurz darauf erzählte sie mir, dass sie gar nicht wusste, dass Kühe gar nicht permanent Milch geben sondern nur dann, wenn sie ein Kälbchen bekommen haben. Kuhmilch kommt für diese Freundin nun auch überhaupt nicht mehr in Frage.

Oder ein Freund von mir, gegen den ich vor ein paar Monaten in einem „Bolognese-Wettkochen“ angetreten bin: ich hatte ihn herausgefordert und gemeint, dass meine Sojabolognese mindestens genauso gut schmecken würde wie seine Fleischbolognese und wir doch mal gegeneinander kochen sollten. Gesagt getan kam in einem abschließenden Urteil heraus, dass meine Sauce tatsächlich mindestens genauso gut schmeckte wie seine. Und der Freund laut seiner Aussage in Zukunft auch die Sojasauce zumindest ab und zu als Alternative nutzen will.

Oder mein Vater: als Franzose gehörten über 60 Jahre lang für ihn Fleisch, Fisch und natürlich Milchprodukte, vor allem Käse, zu einem normalen Essen dazu. Und vor ein paar Wochen erzählt mir meine Mutter, dass er sich ein vegetarisches Kochbuch gekauft hat. Mein Vater ein vegetarisches Kochbuch! 🙂 Nicht zu vergessen, dass er auf mein Bestreben hin schon seit Monaten nur noch die Smelk-Hafermilch anstatt Kuhmilch trinkt.

Oder die Deutsche Bahn, in deren Regionalzügen man tatsächlich solche Aufkleber finden kann:

Oder, oder, oder…

Und wenn ich mich Recht versehe, tut sich doch was. Und zwar schon eine ganze Menge. Wahrscheinlich darf man einfach nicht so ungeduldig sein und muss seinen Mitmenschen einfach zugestehen, dass sie ein wenig Zeit brauchen. Und letztendlich zählt doch jede Bemühung, jedes Nachdenken und Sich-Informieren über die Thematik und jeder kleine Schritt in die richtige Richtung. Und schon weiß ich wieder, warum ich die vegane Idee weiterverbreiten möchte.

Wie sieht es bei Euch aus? Habt Ihr auch das Gefühl, dass sich was tut?

Ich schreibe darüber, wie man sich gesund und lecker vegan ernährt, sein Leben und seine Gesundheit grüner gestalten und was man tun kann, um glücklicher zu werden. Ich würde mich freuen, wenn ich Dich mit meinen Beiträgen inspirieren kann. Folge mir in den sozialen Netzwerken oder abonniere meinen Newsletter!

7 Antworten auf Es tut sich was…

  • Oder in meinem Kühlschrank, in dem man keine Milch mehr findet sondern Smelk – dank dir 😉

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    • Liebe Aline, das freut mich wirklich sehr, dass Du nun auch der Kuhmilch den Rücken gekehrt hast und Smelk auch noch lecker findest! 🙂 Manchmal kann es echt so einfach sein, kleine Änderungen vorzunehmen! Ich bin auf jeden Fall sehr stolz auf Dich! 🙂

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  • Die Aufkleber in den Zügen sind super, ich will mir auch welche bestellen, schließlich fahre ich jeden Tag Zug. ;D (http://www.rootsofcompassion.org/de/bahnsticker-10x)

    Und dein Blog gefällt mir super, bin ich gerade durch Zufall drauf gestoßen!
    Weiter so!

    Grüße Charlotte

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  • Hallo Charlotte!
    Vielen Dank! Das freut mich sehr, dass Dir mein Blog gefällt!
    Ich bin allerdings gerade nur ein wenig irritiert bzgl. der Aufkleber: sind die gar nicht von der DB selbst? Oder haben RootsOfCompassion die nur kopiert?!
    Viele Grüße,
    Greensoul

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    • Hallo Greensoul!
      Die Aufkleber sind leider nicht von der DB selbst 😉
      Das sind Aufkleber von Veganern, die aber wohl schon öfters für Verwirrung gesorgt haben.
      Man kann sie auch auf kreaktivisten.org bestellen: Dort kosten sie gleich viel, man kann die Stückzahl aber einzeln und nicht nur in Zehnerschritten bestimmen. Und ab fünf Euro entfällt das Porto.

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    • Hallo LernenderVeganer!
      Danke für den Hinweis, das mit dem Aufklebern wusste ich nicht. Und ich bin vielleicht was das etwas naiv – wirklich davon ausgegangen, dass sie von der DB selbst waren! Auf jeden Fall sehen sie den anderen DB-Aufklebern täuschend ähnlich aus!
      Aber im Endeffekt sollte es ja egal sein, wo sie herkommen. Hauptsache ist doch, dass es immer mehr ins Bewusstsein der Menschen kommt, dass man Tiere nicht essen sollte.
      Gruß, GS

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  • Hallo Greensoul,
    es tut sich was – und zwar bei mir. Ich bin kein Veganer, nicht mal Vegetarier, aber ich versuche darauf zu achten, woher die Produkte kommen, die ich esse. Nach dem Vegan Street Day in Stuttgart, den ich am 24. Mai besucht habe, ist mir noch mehr bewusst geworden, was wir Fleischesser eigentlich anrichten…
    Worauf ich aber verzichte ist Milch. Ich trinke Sojamilch und esse sogar selbstgemachten Sojajoghurt 🙂
    LG

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