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Energiesparlampe – Gefahr durch Quecksilber

Inhaltsverzeichnis

Geschichte der Energiesparlampe

Um die Geschichte der Energiesparlampe zu verstehen, ist es hilfreich, sich mit der Geschichte der Glühbirnenhersteller und der Frage, was es mit dem Phöbus-Kartell auf sich hat zu befassen. Dazu muss man weit in die Geschichte, bis ins letzte Jahrhundert, genau genommen bis ins Jahr 1924 zurück gehen. Im Dezember 1924 wurde von den damals führenden „Global Playern“ der Glühlampenherstellung das Phoebuskartell in Genf gegründet.

Absprachen, Austausch von technischen Informationen und Patenten gehörten zu den Zielen des Phoebuskartells. Durch die inzwischen bekannt gewordenen Absprachen des Kartells zur geplanten Obsoleszenz – in diesem Fall der Begrenzung der Lebensdauer von Glühlampen auf 1.000 Stunden – geriet das Phoebuskartell unlängst auch in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Der Einsatz von energiesparenden Leuchtmittel sollte von der Europäischen Union gefördert werden. Dazu wurden verschiedene gesetzgeberische Maßnahmen ergriffen und Richtlinien erstellt.

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Wieso sind Energiesparlampen gesundheitsschädlich?

Die Energiesparlampe hat viele Namen. Fachlich korrekt heißt sie Kompaktleuchtstofflampe, umgangssprachlich spricht man von Energiesparlampe. Kritiker sprechen eher von der Quecksilberlampe.
Die Energiesparlampen belasten mit flimmerndem Licht, elektromagnetischer Strahlung und Abgabe von giftigen, krebserregenden Substanzen auf Dauer schwer die Gesundheit von Mensch und Tier. Energiesparlampen sind Entladungslampen, diese sind ohnehin nicht optimal für Räume in denen Licht nur kurzzeitig benötigt wird. Hinzu kommt: Das Licht von den sogenannten Energiesparlampen wird von vielen Menschen oft als kalt empfunden. Dieses Lichtspektrum löst ein diffuses Unbehagen aus und schwächt auf Dauer das Immunsystem.

Einer der gefährlichsten Inhaltsstoffe von Energiesparlampen ist giftiges Quecksilber. Es können während des Betriebes der Energiesparlampe giftige Dämpfe entweichen, beispielsweise wurden Phenole (giftig und krebserregend) oder Tetrahydrofuran und Alkylbenzole nachgewiesen, darunter auch das hochgiftige Quecksilber. Werden diese Quecksilberdämpfe eingeatmet, ist mit schweren Vergiftungen zu rechnen. Besonders Nieren, Drüsen und in hohem Maße das Gehirn sind gefährdet. Die Nervenzellen des Gehirns werden vom hochtoxischem Quecksilberdampf angegriffen und vernichtet.

Das äußerst giftige Metall Quecksilber ist aus guten Gründen aus nahezu allen Bereichen des menschlichen Lebens aufgrund der hochtoxischen Wirkungen verbannt worden. Einzige Ausnahmen sind leider weiterhin Amalgamplomben, die trotz Quecksilber weiterhin als Zahnfüllungen genutzt werden dürfen genauso wie die Verwendung von Quecksilber in Energiesparlampen, die erlaubt wurde. Der Körper kann durch eine Quecksilberbelastung nicht mehr die DNA reparieren, wie er es sonst, ohne diesen Giftstoff, tun könnte.

Auch auf die Wechselwirkungen von Quecksilber in Verbindung mit anderen Giften muss hingewiesen werden. Daraus können weitere schwere Erkrankungen entstehen, die oft diffus verlaufen und nicht schnell zu erkennen sind. So haben viele Patienten oft einen längeren Leidensweg, bevor geholfen werden kann, klagen Mediziner. Die Frage nach Wohngiften oder Schwermetallen im Lebensumfeld der Patienten wird von Ärzten immer noch zu spät gestellt.

Die meisten Energiesparlampen kommen seit Jahren aus China auf den europäischen Markt. In den dortigen Fabriken Chinas erlitten etliche Arbeiter Quecksilbervergiftungen. Oft wird dort auch mehr Quecksilber verwendet als technisch nötig wäre.

Energiesparlampe zerbrochen – besonders gefährlich

Wenn es zum Äussersten gekommen ist und eine Energiesparlampe zerbrochen ist, hilft ein Notfall-Kit und umsichtiges Verhalten, um den Schaden zu begrenzen. Kinder lernen bereits im Kindergarten, sich in so einem Fall richtig zu verhalten.

Empfehlungen zum Umgang mit der defekten Energiesparlampe (dem Sondermüll):

  • es ist so schnell wie möglich der Raum zu verlassen.
  • der Raum sollte sehr gut gelüftet werden (mindestens eine Viertelstunde)
  • die Heizung sollte ausgeschaltet werden
  • die Scherben der zerbrochenen Energiesparlampe nicht mit einem Staubsauger aufsaugen
  • bitte auch keinen Besen oder Handfeger verwenden (Verwirbelungsgefahr der Gifte)
  • Scherben und alle Überreste in einen verschließbaren Behälter zum Beispiel in ein Glas mit einem Deckel (optimal wäre ein Schraubverschluss) geben
  • Splitter und Scherben mit einem Klebeband größere mit Pappe aufnehmen und in den Behälter befördern
  • den Behälter nicht in den Hausmüll entsorgen
  • Behälter als Sondermüll bei einem Wertstoffhof abgeben

Sichere Alternativen

Als sichere Alternativen gelten LED oder OLED Leuchten. Unter OLED versteht man Organische Leuchtdioden.
Schon vor vier, fünf Jahren wurden die vielversprechenden, neuen Leuchtmittel der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Wie OLED und organische Solarzellen im Labor entstehen zeigt der Film: Das Licht der Zukunft ist organisch! (2015) . Eindrucksvoll zeigt sich bereits heute: eine völlig andere Lichtnutzung ist möglich!

Alles in Allem besteht die begründete Hoffnung, dass unser Licht der Zukunft bald überwiegend organisch sein wird und damit auch vollkommen verträglich für Mensch und Umwelt.

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