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Elektrosmog – die unsichtbare Gefahr

Endlich Feierabend! Daheim ankommen und das Essen von Mittag noch einmal in der Mikrowelle warmmachen. Dann ab auf die Couch und vor den Fernseher. Natürlich reicht es nicht aus, nur einen Film zu schauen, man muss nebenbei auch über das Handy auf den neuesten Stand der Dinge kommen. Ein ganz normaler Tagesablauf und doch steckt so viel mehr dahinter. Es steckt eine Gefahr dahinter. Eine, die man nicht sieht – Elektrosmog.

Inhaltsverzeichnis

Elektrosmog

Was ist Elektrosmog?

Doch was ist das eigentlich? Was versteht man unter Elektrosmog? Allgemein wird die vom Menschen geschaffene Umweltbelastung durch elektrische und magnetische Felder als Elektrosmog bezeichnet. Genau aufgeschlüsselt sind dies elektrische und magnetische Wechselfelder, elektromagnetische Wellen, sowie elektrische und magnetische Gleichfelder, wobei sie zusammenfassend elektromagnetische Felder genannt werden. Sie entstehen teils durch Niederfrequenznetze, die sich aus Kraftwerken, Hochspannungsleitungen, Trafohäuschen, Umspannanlagen etc. zusammensetzen und für unsere Stromversorgung verantwortlich sind. Den anderen Teil steuern Hochfrequenznetze bei, zu denen die oben beschriebenen Mikrowelle, Mobiltelefon und Fernseher zählen.

Wer denkt, dass diese Geräte nur dann strahlen, wenn man sie benutzt, liegt leider falsch. So senden z.B. Schnurlostelefone mit dem aktuellen Standard DECT auch im Standby-Modus gepulste Mikrowellen aus . Diese wirken sich nicht nur auf die elektronischen Geräte untereinander aus, sondern bringen auch den biologischen Rhythmus des Menschen durcheinander, da dieser ebenfalls mit elektromagnetischen Signalen arbeitet. Die Signale im Körper des Menschen sind allerdings natürlichen Ursprungs. Das Fatale an dieser Gefahr für unsere Gesundheit ist, dass der Elektrosmog nicht sichtbar ist. So ist er sprichwörtlich (noch) nicht im Blickfeld der Menschen aber auch noch nicht in dem der Medizin angelangt.

Risiken von Handystrahlung, WLAN & Co.

Dies sollte sich jedoch schleunigst ändern, denn der Elektrosmog bringt einige Risiken mit sich. Vor allem die hochfrequentierte Belastung ist durch den Ausbau des Mobilfunknetzes und dem allgemeinen technologischen Fortschritt in den letzten Jahren rasant gestiegen. Leider wurden vor diesem Ausbau Forschungen zu den Folgen nur unzureichend durchgeführt. Dadurch konnte man die Gefahr von hrmonellen Veränderungen nicht im vornherein abwenden. Die hochfrequentierten elektromagnetischen Wellen von Handys, WLAN, und Co. stören die niederfrequentierten Impulse im Kreislauf des Menschen. Diese physiologischen und biochemischen Vorgänge werden dadurch empfindlich gestört, was unweigerlich zu einem atypischen Stoffwechsel führt. Durch die Veränderung des Stoffwechsels werden hinterher Krankheiten gefördert. Eine dieser Krankheiten ist der Krebs und zwar in allen Arten. Der Körper besitzt eigentlich ein gutes Abwehrsystem gegen diese oft tödliche Krankheit. Die Zirbeldrüse, die ihren Sitz im Kopf hat, schüttet das Hormon Melatonin aus. Dieses Hormon stärkt das Immunsystem im Allgemeinen und beugt vor allem durch seine Fähigkeit, überflüssige Zellen zu zerstören Krebs vor. Da die Zirbeldrüse jedoch sehr lichtempfindlich und Licht nichts anderes als elektromagnetische Strahlung ist, kann man sich vorstellen, dass die künstlich erzeugte Strahlung die Funktion der Zirbeldrüse stört. Vor allem nachts sollte man daher darauf achten, sich in einem strahlungsfreien Raum zu befinden, da die Melatonin Produktion ca. 90 Minuten nach dem Einschlafen beginnt.

Auch die künstliche Krebsbekämpfung in Form von Medikamenten wird durch Elektrosmog gebremst, denn dieser macht sie schon ab einer geringen Konzentration unwirksam. Nicht nur die Physis des Menschen wird von den elektromagnetischen Feldern beeinträchtigt, sondern auch die Psyche. In mehreren wissenschaftlichen Studien wurde herausgefunden, dass Elektrosmog den Serotonin- und den Dopaminspiegel sinken und den Adrenalin- sowie Cortisolspiegel steigen ließ. Ersteres kann zu Depressionen führen, erhöhte Adrenalin- und Cortisolwerte sorgen hingegen für einen ständigen, unterschwelligen Stress, der letztlich in Immunschwächen und Schlaganfälle münden kann. Weitere Schäden, welche der Elektrosmog am Körper anrichten kann sind Unfruchtbarkeit und Störungen in der DNS. Letzteres kann letztlich auch zu Missbildungen bei Nachkommen führen. Diese Krankheiten werden nicht nur von den kontinuierlichen Strahlen gefördert, sondern vor allem von den sogenannten Einschaltströmen. Ihre impulsartigen Stöße werden bei jedem Einschaltvorgang eines elektrischen Gerätes gesendet und richten einen größeren Schaden an als die kontinuierlichen Strahlen.

Elektrosensibilität

Den Schaden bekommen viele Menschen durch die andauernde Belastung zu spüren, sei es durch eigene Strahler wie dem Handy oder dem Laptop oder der öffentlichen Strahlung wie der U-Bahn oder den Leitungen. Menschen, bei denen sich diese Belastungen in Krankheitssymptomen wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Erschöpfung zeigen, werden auch elektrosensibel genannt. Das Problem ist, dass die Elektrosensibilität nicht als Krankheit eingestuft sondern als Hypochondrie abgetan wird. So werden Menschen mit diesen Symptomen zwar psychische Erkrankungen und dafür vorgesehene Medikamente ausgestellt, aber richtig behandelt werden sie dennoch nicht. Wie sollen Ärzte auch eine Krankheit behandeln, die erstens nicht als solche anerkannt wird und zweitens auch noch nicht umfassend erforscht wurde? Dabei wäre die Behandlung dringend nötig, denn elektrosensible Menschen haben mit starken Einschränkungen zu kämpfen. Sie können sich aufgrund der weit verbreiteten elektromagnetischen Felder nicht einmal mit der Bahn fahren oder in ein Café setzen ohne Schmerzen zu empfinden. Auch die Wohnungssuche gestaltet sich schwierig, da nahezu jedes Wohnhaus mit der strahlenden Technologie ausgestattet ist. Die Lösung für elektrosensible Menschen ist jedoch nicht, öffentliche WLAN-Hotspots oder Hochspannungsleitungen anzuprangern, sondern dafür einzustehen, dass die Elektrosensibilität offiziell als Krankheit eingestuft wird. Nur so kann sie auch als solche behandelt und den Menschen geholfen werden.

Wie kann man sich vor Elektrosmog schützen?

Natürlich gibt es auch eigene Mittel, um die Elektrosensibilität etwas in den Griff zu bekommen oder gar, das Krankheitsrisiko zu senken. Dazu muss man versuchen, sich vor dem Elektrosmog zu schützen. Dieser Schutz ist in drei allgemeinen Formen bekannt: der direkte, der indirekte und der persönliche. Ersterer schirmt den Menschen in Form von Bauteilen oder ähnlichem vor der Strahlung ab. So werden spezielle Bauteile aus strahlungsdämmenden Materialien in den Häusern verbaut oder auch strahlungsdämmende Decken und Matten z.B. für das Bett hergestellt. Der indirekte Schutz basiert auf dem Ersatz oder der Beseitigung von strahlenden Produkten im persönlichen Umfeld. Beispielsweise kann man das schnurlose Telefon gegen ein strahlungsarmes Schnurtelefon eintauschen oder eine Infrarotheizung installieren, denn die Infrarotstrahlen senden nur sehr geringe Mengen an Elektrosmog ab. Auch die sparsame Verwendung oder komplette Verbannung von strahlenden Geräten wie dem Handy oder dem Laptop schützt vor dem Eletrosmog.

Erdung

In diesem Zusammenhang wird auch zunehmend der Begriff der „Erdung“ oder auch neudeutsch „Earthing“ wichtig. Der Mensch ist ein elektrisches Lebewesen, welches auf einem elektrischen Planeten lebt. Die menschlichen Körperzellen brauchen eine Verbindung zu den negativ geladenen Elektronen der Erde, um positiv geladene Belastungen z.B. von freien Radikalen ausgleichen zu können. Freie Radikale können unsere Zellen schädigen. Früher sind die Menschen viel häufiger barfuß oder mit leitfähigen Ledersohlen über die Erde gegangen und waren somit gut geerdet. Doch dann kamen die Gummisohle und die asphaltierte Straße. Gummi und Plastik sind Nichtleiter, sie werden auch zum Isolieren von Stromleitungen eingesetzt und genauso isolieren sie uns auch vom Erdboden. Dadurch verhindern sie den nützlichen Elektronenfluss von der Erde in unseren Körper.
Hinzu kommen viele krankmachende Einflüsse mit positiver Ladung, die auf den Körper einwirken. Vor allem freie Radikale können unsere Körperzellen schädigen. Aber auch schädliche, künstlich erzeugte elektromagnetische Wechselstromfelder befinden sich überall in unserem Umfeld. Sie kommen von Stromleitungen (selbst wenn kein Strom in ihnen fließt), Computern, Mobiltelefonen, Funkmasten, Radio, TV, WLAN, Bluetooth uvm. Verstärkt wird dies durch Störsignale elektromagnetischer Felder oder Spitzenspannungen wie Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen, Festplatten, Elektroheizgeräte, Föhnen, Kühlschränken, Klimaanlagen, Staubsaugern uvm. Spitzenspannung wandert über unser Stromnetz durchs Haus und in die Atmosphäre, da Wechselstromleitungen wie Antennen wirken. Die elektromagnetische Spannung sollte für Lebewesen so gering wie möglich und am Besten gleich Null sein. Früher bewegte sie sich zwischen 50 – 200 mVolt. Heute liegt diese schädliche Belastung zwanzig- bis fünfzigmal höher bei 1 – 10 Volt (=1.000 – 10.000 mV)!
Nur die Erdung („Earthing“) ist in der Lage, diesen schädlichen Einflüssen etwas Wirkungsvolles entgegenzusetzen, indem sie nicht versucht abzuschirmen, sondern auszugleichen. Und dabei gibt es ganz einfache Methoden, sich täglich zu erden, z.B. durch das Barfußgehen, dem Schwimmen im Meer oder in mineralhaltigen Seen oder spezielle Erdungsprodukte.

Abschließend lässt sich sagen, dass der Elektrosmog eine ernstzunehmende Belastung für die Gesundheit des Menschen ist. Das Wichtigste wird sein, dass das Thema populär wird, denn derzeit wird es von den meisten Medien unter den Tisch gekehrt. Erst dann wird wohl gegen die rasante Ausbreitung schädlicher Technik protestiert und die Elektrosensibilität als Krankheit geltend gemacht, was dringend für die richtige Behandlung der Menschen notwendig ist.

Tip:
Unabdingbar im Schutz gegen Elektrosmog ist es, nachts das Handy auszuschalten, vor allem dann, wenn es im Schlafzimmer liegt. Ebenso sollte man besonders (Klein-)Kinder von Handys & Co. fernhalten, da sich ihr Gehirn noch im Wachstum befindet und dadurch besonders empfindlich ist. Außerdem empfiehlt es sich, wenn man mit dem Handy telefoniert, so oft es geht einen Kopfhörer mit Freisprecheinrichtung zu nutzen.

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