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Einlauf – Darmreinigung selber machen

Viele Menschen haben mit einer trägen Verdauung zu kämpfen. Dies hat zur Folge, dass man den Darm nicht regelmäßig leeren kann und dies zur Verstopfung führt. Zwar kann man dieser mit Obst und ballaststoffreichen Lebensmitteln entgegenwirken, aber oftmals bringt dies nicht den gewünschten Effekt, oder es passiert einfach gar nichts, da der Körper sich schon an die genannten Lebensmittel gewöhnt hat. Abhilfe schafft ein so genannter Einlauf, den man allerdings nicht zu häufig durchführen sollte. Darüberhinaus wird der Einlauf auch bei ganzheitlichen Fastenmethoden eingesetzt, um eine schonende und gründliche Reinigung und Entgiftung des Körpers von innen zu erreichen. Doch was ist ein Einlauf überhaupt und wie ist ein solcher durchzuführen?

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Einlauf und wozu führt dieser?

Ein Einlauf entlastet den Darm auf vielfältige Weise. Hierbei wird einfach Flüssigkeit über den Anus in den Darm geleitet und kräftig durchgespült. So wird der Darm angeregt, und man kann diesen leichter entleeren. Hierfür sollte eine bestimmte Position eingenommen werden, da dies die Eingabe des Einlaufes um einiges vereinfacht.

Einläufe werden nicht nur gegen Verstopfung eingesetzt, sondern kommen auch vor OPs oder Geburten zum Einsatz. Auch vor dem Fasten schwören viele Menschen auf den Einlauf, da man durch diesen den Darm komplett entleeren kann und dies natürlich die idealen Voraussetzungen zum Fasten sind. Ein Einlauf kann mit den verschiedensten Hilfsmitteln durchgeführt werden, was natürlich das Vorhaben um einiges vereinfacht.

Welche Hilfsmittel gibt es?

Wer einen Einlauf durchführen möchte benötigt natürlich auch die entsprechenden Hilfsmittel. Das wohl bekannteste Hilfsmittel für einen Einlauf ist die Klistierspritze, die vom Aufbau her einer Birne gleicht. Die Spitze im vorderen Teil ist für den After und der Ball am Ende des Gerätes, um das Wasser rein- und rauszupumpen.

Viele Menschen schwören auch auf einen Irrigator, wobei es sich ebenfalls um ein Flüssigkeitsbehälter mit einem langen Schlauch handelt. Der Behälter wird ebenfalls mit Flüssigkeit befüllt und das Ende des Irrigators in den After einführt.

Wann sollte man einen Einlauf machen?

Viele Menschen fragen sich, wann ein Einlauf sinnvoll ist. Oftmals ist man sich während einer Verstopfung oder kurz vor der Geburt eher unsicher und sucht natürlich nach geeigneten Methoden, um den Darm zu entleeren. Gerade wenn man den Darm mehrere Tage nicht selbstständig entleeren kann, sollte ein Einlauf zur Hilfe genommen werden. Auch wird vielen Schwangeren dazu geraten, einen Einlauf kurz vor der Geburt durchzuführen, damit man sich voll und ganz auf die Geburt konzentrieren kann.

Entgiftung mittels Einlauf

Viele Menschen schwören auch kurz vor einer Fastenkur auf einen Einlauf, da man den Darm vorher noch einmal richtig entleeren soll und konventionelle Abführmittel meist agressiver auf die Darmflora wirken. Auch kann dadurch die Fastenzeit erleichtert werden, da noch im Darm befindliche Giftstoffe schneller aus dem Körper ausgeschieden werden und es seltener zu Rückvergiftungen kommt, was sich z.B. in Form von starken Kopfschmerzen oder allgemeinem Unwohlsein zeigt.

Eine besondere Art des Einlaufes ist in diesem Zusammenhang übrigens der Kaffeeeinlauf. Hier wird anstatt des Wassers Kaffee genommen, der besonders gut zur Entgiftung der Leber geeignet sein woll. Leider wurden zur Wirkung niemals großangelegte Studien betrieben, es gibt also keine wissenschaftlich belegten Nachweise über die Wirksamkeit. Die Theorie beruht also fast ausschließlich auf Weitererzählungen sowie Erfahrungen und Erkenntnissen einiger über den Tellerrand hinausblickender Ärzte und Therapeuten in ihrer Arbeit am Patienten:

  • Ein Einlauf mit Kaffee soll die Blutgefäße des Pfortader-Kreislaufes weiten und die Gallengänge öffnen.
  • Die Gallenproduktion soll angeregt werden.
  • Der Kaffeeeinlauf soll eine allgemein schmerzlindernde Wirkung haben.

Einlauf selber machen – Wie funktioniert es?

Einläufe kann man ganz einfach selbst durchführen. Hierzu benötigt man aber erst einmal die passenden Utensilien, die wie folgt besorgt werden sollten:

  • Kokosöl oder Vaseline
  • Handtuch oder anderen Unterlegschutz
  • Handschuhe
  • Klistierspritze und eine Schüssel oder Irrigator

Zuerst sollte natürlich die Flüssigkeit für den Einlauf externer Link vorbereitet werden. Hierzu gibt man lauwarmes Wasser in die dafür vorgesehene Schüssel. Wer noch keine Erfahrung mit einem Einlauf gemacht hat oder diesen zum ersten Mal durchführt, sollte nur ca. 500 ml Wasser verwenden. Später kann man die Flüssigkeit natürlich erhöhen, sofern diese keinen gewünschten Effekt erzielt. Allerdings sollte man nach der Eingabe erst ein paar Minuten warten, denn oftmals tritt der Stuhldrang erst ein wenig später ein. Das Klistierrohr sollte dann komplett mit der vorbereiteten Flüssigkeit befüllt werden. Anschließend führt man dieses bis zu drei Zentimeter tief in den After ein. Dabei sollte man sich auf allen Vieren auf den Boden Knien, da dies die Eingabe vereinfacht. Sollte man einen Schmerz verspüren, sollte man das Rohr natürlich weniger weit einführen. Nun wird die Flüssigkeit ganz vorsichtig in den Darm gepumpt bis ein Entleerungsdrang entsteht. Anschließend wird die Klistierspritze einfach wieder aus dem After herausgezogen. Das Wasser im Darm führt dann zu einem starken Stuhldrang, den man aber ein paar Minuten unterdrücken sollte. Sind ca. 5 bis 15 Minuten vergangen, kann man seinen kompletten Darm entleeren.

Die Vorgehensweise mit einem Irrigator ist ähnlich, nur dass man hier die Flüssigkeit langsam über einen Schlauch aus dem Behälter in den Darm fließen lässt. Es empfiehlt sich bei dieser Art des Einlaufs auf der Seite zu liegen. Außerdem muss der Einlaufbecher auf einem Tisch oder einer höheren Ablage stehen, damit das Wasser mittels Schwerkraft nach unten fließen kann.

Wer also seinen Darm aufgrund von Verstopfung, zum Fasten oder kurz vor der Geburt entleeren möchte, sollte dieses mit einer der oben genannten Methoden durchführen. Natürlich gibt es auch noch weitere Methoden wie beispielsweise Abführmittel wie Glaubersalz oder Bittersalz. Generell ist ein Einlauf mit Wasser oder Kamillentee jedoch sehr viel schonender für den Körper.

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