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Die spießige Pflanzenfresserin

Schubladendenken ist ja besonders in Deutschland noch ziemlich ausgeprägt. Leider bekommt man das als vegan lebender Mensch sehr zu spüren, vor allem dann, wenn man nicht dem gängigen Klischee entspricht. Ich finde, das muss sich ganz dringend und ganz schnell ändern. Denn ansonsten hat die vegane Lebensweise keine Chance, massenkompatibel zu werden.

Zu Beginn einer Besprechung fragte mich letztens ein Kollege, ob ich auch ein Duplo haben wolle. Bevor ich überhaupt mit „Nein, Danke“ antworten konnte, sagte er „Ach nee, Du kannst das ja nicht essen“. Ich musste ihn dann erstmal wieder aufklären, dass es nicht daran liegt, dass ich es nicht essen kann, sondern dass ich es nicht essen will.

Es scheint für viele einfacher zu sein, zu glauben, dass ich eine Laktoseintoleranz oder ein andere Art von Lebensmittelunverträglichkeit habe, als zu akzeptieren, dass ich aus freiem Willen und meiner festen Überzeugung heraus vegan lebe. Und leider mache ich immer wieder diese Beobachtung, dass für die meisten Leute einfach nicht zusammenpassen will, dass „jemand wie ich“ vegan lebt.
Es stimmt tatsächlich, ich passe nicht in diese „Veganer-Schublade“, die die meisten Leute noch in ihren Köpfen haben:

Ich trage öfters Blusen und das nicht nur im Beruf, ich habe ein Faible für schöne Handtaschen, trage eher klassischen Schmuck und besitze weder Tattoo noch Piercing (von meinen Ohrlöchern mal abgesehen). Ich mag Männer gerne in Hemden, finde (für mich!), dass es bei aller Emanzipation ein NoGo ist, dass die Frau dem Mann einen Heiratsantrag macht. Außerdem lege ich extrem Wert auf eine korrekte Grammatik und Rechtschreibung sowie gute Tischmanieren. Diese Liste ließe sich so wohl noch weiter fortsetzen, so dass man durchaus zu recht behaupten könnte, dass ich in vielen Dingen ziemlich (wert-)konservativ bin!

Komischerweise jedoch scheint diese Kombination, also klassisch-konservativ und vegan nicht in die Vorstellung der meisten Menschen zu passen. Und das nicht nur in Augen der „anderen, fleischessenden Konservativen“, sondern leider auch bei vielen anderen Veganern. Als ich vor ein paar Wochen bei dem Veggie Street Day, einem veganen Strassenfest in der Dortmunder Innenstadt war, fühlte ich mich ein wenig alleingelassen, so umgeben von Veganern, die zum größten Teil eher sehr alternativ und radikal aussahen. Nicht, dass Ihr mich falsch versteht: ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn sich jemand alternativ kleidet, sich tätowieren lässt oder Piercings trägt.

Problematisch an der ganzen Sache ist aus meiner Sicht nur, dass sich viele Menschen, die ansonsten durchaus offen für neue Impulse wären, so wieder in dem Klischee bestätigt fühlen, dass Veganer eher im linken und alternativen Milieu anzusiedeln und eine Randerscheinung sind. So war es für mich auch nicht verwunderlich, als ich eine ältere Frau hörte, die im Vorbeigehen abfällig zu ihrem Mann sagte „Das sind doch alles diese Vegetarier, die hier demonstrieren.“
Und umgekehrt haben mich auch nicht die naserümpfenden Blicke von oben beschriebenen Veganern verwundert, die mit mir in der Schlange für Veggie-Döner standen, als sie meine Handtasche aus unechtem Leder sahen, die aber tatsächlich sehr nach echtem Leder aussieht.

Ich finde, dass muss sich alles ganz dringend ändern, denn ansonsten hat der Veganismus keine Chance, in der Mitte der Gesellschaft anzukommen, zumindest nicht hier in Deutschland.

Komischerweise tun sich da andere Länder wie die USA nicht so schwer wie wir. Dort lassen sich Veganer in allen möglichen Altersklassen, Bildungsschichten und mit den unterschiedlichsten Erscheinungsformen finden. Unter den Prominenten sind es Politiker (z.B. Bill Clinton, Dennis Kucinich), Wissenschaftler (z.B. T. Colin Campbell), Rocker (z.B. Anthony Kiedis) Ärzte (z.B. Caldwell Esselstyn), Schauspieler (z.B. Alicia Silverstone), Musiker (z.B. Moby), Casino-Milliardäre (Steve Wynn) oder andere erfolgreiche Unternehmer (Twitter-Gründer Biz Stone), die alle vegan leben.
Und im Alltag der Nicht-Prominenten ist man auch keine Randerscheinung mehr, denn es wird wohl kein Zufall sein, dass man dort inzwischen in ganz normalen Supermärkten ganze Regale mit veganen Produkten finden oder im Restaurant von der Speisekarte aus einer eigenen Spalte mit rein pflanzlichen Gerichten wählen kann. Hier scheint der Veganismus tatsächlich in der Mitte der Gesellschaft angekommen zu sein.

Diese Selbstverständlichkeit wünsche ich mir auch für Deutschland. Und vor allem auch mehr Toleranz unter den Veganern selbst. Es sollte egal sein, ob man nun lange Haare oder kurze Haare hat und ob man als Steuerfachangestellte arbeitet oder kellnert. Ob man einen Hauptschulabschluss oder einen Doktor hat und ob man Blusen trägt oder Batik-T-Shirts. Letztendlich sollte es einfach nur darum gehen, dass man das gleiche Ziel hat, nämlich das Leid der Tiere zu beenden, den Verbrauch unserer Umweltressourcen zu verringern, dem Hunger auf der Welt ein Ende zu setzen und auch unsere eigene Gesundheit zu erhalten. Alles andere ist einfach nur kontraproduktiv.

Was meint Ihr dazu? Kennt Ihr dieses Schubladendenken auch?
Oder hattet Ihr vielleicht selber Vorurteile gegenüber Veganern, die Ihr revidieren musstet? Oder seht Ihr Euch immer wieder bestätigt?

Ich schreibe darüber, wie man sich gesund und lecker vegan ernährt, sein Leben und seine Gesundheit grüner gestalten und was man tun kann, um glücklicher zu werden. Ich würde mich freuen, wenn ich Dich mit meinen Beiträgen inspirieren kann. Folge mir in den sozialen Netzwerken oder abonniere meinen Newsletter!

11 Antworten auf Die spießige Pflanzenfresserin

  • Ich kämpfe auch sehr dafür, dass man endlich ein anderes Bild vom Veganismus bekommt – am besten gar keins. Denn wir sind genauso unterschieldich wie alle anderen Menschen auch. Aber dafür müsste es erst mal mehr von „unserer Sorte“ geben. Wir arbeiten daran 😉

    0
    • Hallo Linda!
      Ja, ich gebe Dir Recht, am besten wäre tatsächlich gar kein bestimmtes Bild von „dem typischen Veganer/der typischen Veganerin“. Nur ich denke, dass das leider noch Zeit braucht! Aber Gott sei Dank werden wir ja immer mehr und erreichen auch immer mehr Menschen über unsere Blogs! Apropos: ich habe jetzt mal Deinen Blog in meine Blogroll genommen, ich hoffe, das ist okay?!
      VG, Greensoul

      0
  • So ist das, Toleranz wird immer gefordert aber selten gegeben. Gerade wir Alternativen – oder ich mag auch die Bezeichnung Commons sehr gerne, sollten doch in der Lage sein jeden seinen Weg zu gehen und uns nicht von jedem nochso kleinen „Fehler“ der Anderen sofort beeinflussen zu lassen.
    Man sollte sich doch über jeden freuen der versucht ein besseres Leben zu führen und nicht sofort mit dem Finger auf die Sachen deuten die man evtl. am Anderen noch verbessern möchte. Besser ist sich gegenseitige zu Stärken und Rückenhalt geben. Wertschätzen für das was jeder für sich schon erreicht hat.
    Menschen auf „unserem“ Weg also Menschen die sich und die Umwelt direkt, durch Ihr eigenes Verhalten, verbessern wollen gibt es ja einige – auch nicht Veganer sind dabei.
    Ich bin noch nichteinmal Vegetarier aber ich bemühe mich meine Gewohnheiten anzupassen. Nur noch sehr sehr wenig Fleisch zu essen und wenn dann vom Biobauern in der Nähe, ebenso weniger Milchprodukte und teste gerade noch Milch ersatz Produkte. Mal sehen wo mich mein Weg hinführt.
    Zumindest versuche ich mich in vielen Bereichen des Lebens zu verbessern, nachdem ich mir 39Jahre lang viel zu wenig Gedanken gemacht, die Verantwortung immer anderen gegeben habe und insbesondere ein völlig unberechtigtes Vertrauen in die (meisten) Hersteller gesetzt habe.
    Nur weil jemand schon „weiter“ ist als ich muss er ja nicht auf mich herabsehen. Wenn ich mal schwach werde brauche ich Beistand und gute Beispiele und keine Strafenden Blicke oder den Vorwurf der Inkonsequenz.
    Aber ich bin mir sehr sicher das die Entwicklung genau in diese Richtung geht. Zumindest bei allen die gerne von den besten lernen wollen um sich selber zu verbessern und immer weniger Schaden anzurichten.

    0
  • Was für ein toller Artikel!
    Ich bin durch 50 Umwege (wie immer im Netz 😉 ) auf deinen Blog und diesen Artikel gestoßen und habe mich gleich fesseln lassen!
    Mit der Toleranz in Deutschland hält es sich in so vielen Bereichen auf sehr oberflächlichem Niveau. Natürlich ist es ok, nicht wie alle zu sein, aber dann muss es für einen selbst auch ok sein, das man über dich die Augen rollt und die Nase rümpft, wenn du gerade nicht hinschaust (wenn du soviel Glück hast, das sie warten bis du wegschaust 😉 )
    Ich bin „nur“ Vegetarierin, aber das auch aus freien Stücken, obwohl ich sehr gerne Fleisch, Geflügel und Fisch gegessen habe und nicht aus gesundheitlichen Zwängen heraus. Und ich hätte nie gedacht, dass das so viele Diskussionen auslöst, so viele meiner Freunde und Verwandten zum Kopfschütteln bringt und sie mich deswegen weniger respektieren, frei nach dem Motto „wie kann man soetwas freiwillig tun“
    Es wird nicht immer ausgesprochen, aber Körpersprache und Mimik sagen oft mehr als tausend Worte!
    Ich habe mir schon vor längerem vorgenommen, mal eine Vegane Woche einzulegen und werde das nächste Woche endlich umsetzen. Einfach um mal zu sehen wie das so ist, welche Probleme sich damit auf tun und wie schwer oder leicht das umzusetzen ist. Denn letztendlich möchte ich mir meine eigene Meinung bilden und nicht genauso dumm daherquatschen wie viele Andere, die doch eigentlich von Vegetarier- oder Veganer-Dasein keine wirkliche Ahnung haben.
    Wirklich toller Artikel und ich werde bestimmt weiter deinen Blog durchstöbern!
    Liebe Grüße,
    Carina

    0
    • Liebe Carina,
      vielen Dank für Deinen lieben Kommentar, ich habe mich super darüber gefreut! 🙂
      Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass die Veränderung der eigenen Ernährung meist schrittweise erfolgt. Ich war auch erst ca. 1 Jahr Vegetarierin und habe dann nach und nach auch Milchprodukte und Eier weggelassen. Ganz einfach, weil ich gesehen habe, wie viel besser es mir ohne ging, aber auch, weil ich immer mehr die Zusammenhänge mit Tierschutz, Umweltschutz etc. erkannt habe.
      Aber ich würde mich an Deiner Stelle nicht stressen lassen, sondern einfach mal anfangen, hier und da die klassischen Tierprodukte durch pflanzliche Alternativen zu ersetzen. Und ich bin überzeugt, dass Du nur gute Erfahrungen machen wirst! Wenn Du irgendwelche Tipps brauchst, kannst Du mich gerne anschreiben. Ansonsten findest Du in meiner Blogroll ganz viele tolle Blogs mit Rezepten, die den Umstieg super einfach machen. Und ich werde in Zukunft auch versuchen, noch regelmäßiger meine Kochexperimente zu posten! 😉
      Dass Deine Umgebung eher skeptisch und nicht so begeistert auf Deine Ernährungsumstellung reagiert hat, ist wohl leider ganz normal bzw. ich kenne bis jetzt noch keinen, bei dem die Eltern oder Freunde vor Freude ganz aus dem Häuschen waren! Aber letztendlich haben sie nur Angst, dass Du vielleicht doch Recht haben könntest und fühlen sich und ihre Ernährungsgewohnheiten angegriffen.
      Das Beste ist in solchen Situationen – auch wenn es nicht einfach ist – ganz ruhig zu bleiben und sich immer wieder vor Augen zu halten, warum man das Ganze tut. Und spätestens dann, wenn sie sehen, wie glücklich und im Reinen Du mit Dir bist, kommen sie vielleicht mal ins Grübeln!
      Ich wünsche Dir auf jeden Fall schonmal eine schöne „vegane Testwoche“ und wie gesagt, wenn Du Fragen hast, immer her damit! Schreibst Du darüber dann vielleicht auf Deinem Blog? Der sieht übrigens auch sehr interessant aus…! 🙂
      VG, Greensoul

      0
  • Du sprichst mir aus der Seele! Ich glaube aber schon, dass im Moment ein „neuer Veganismus“ entsteht… wir haben das ja in Köln bei unserem Treffen im Wellbeing gesehen und auch in der Veggie-Sportler-Community, die ich mittlerweile ganz gut kenne, sind viele „ganz normale“ Typen dabei.

    Das Problem ist wohl, dass Veranstaltungen wie Veggie-Street-Days, Straßenaktionen etc. eben vor allem von ganz bestimmten Menschen gemacht werden – nenn sie Alternative oder wie du willst. Andererseits… vielleicht ist das ja gar kein Problem. Vielleicht ist der klassische Aktivismus eben nur einer von vielen Wegen, den Veganismus und die „Botschaft dahinter“ unters Volk zu bringen. Und das was wir machen, nämlich einfach das vegane Leben „vorzuleben“, uns mit Freunden, Kollegen etc. über unsere Lebensweise zu unterhalten, ist ein anderer, neuerer, Weg.

    Vielleicht muss die „vegane Szene“ gar keine große Familie sein? Vielleicht darf sie das gar nicht sein, wenn der Veganismus wirklich „in der Mitte der Gesellschaft“ ankommen will?

    0
    • Hallo Daniel!
      Hmm, so habe ich das noch gar nicht gesehen, dass das einfach zwei verschiedene Bewegungen und Wege sind, die parallel laufen! Aber es ist auf jeden Fall eine Idee, mit der ich mich sehr gut anfreunden kann!
      In jedem Falle ist das Bild von uns Veganern da draußen leider noch sehr undifferenziert, und das musst sich ändern. Aber daran arbeiten wir ja alle gerade sehr erfolgreich dran…! 😉
      VG, Greensoul

      0
  • Es kommt einfach nicht darauf an, ob man gerne Blusen oder kaputte Jeans trägt. Worauf es wirklich ankommt, ist die innere Einstellung. Das sollten die Menschen endlich mal verstehen, Schubladen-Denken ist heutzutage einfach inakzeptabel.

    0
  • Ganz toller Artikel! Ich teile absolut deine Meinung!
    Vor nicht allzu langer Zeit habe ich mir über die Herkunft meines Essens nicht viele Gedanken gemacht. Ich habe einfach gegessen, was es im Supermarkt gab. Aber mittlerweile bin ich da Meilensteine vorangekommen. Ich habe mich so viel über Essen informiert und dieses Wissen (insbesondere aus dem Buch „Tiere Essen“) hat mich auf diesen neuen Weg gebracht. Mittlerweile bin ich seit 4 Monaten Vegetarierin und mir geht es prima damit!
    Einer meiner überzeugendsten Argumente für mich ganz persönlich war ehrlich gesagt meine Gesundheit. Das mag jetzt egoistisch klingen, aber gleichzeitig tue ich damit auch etwas Gutes für die Tierwelt und unsere Umwelt!
    Es führt aber auch dazu, dass ich mittlerweile noch andere Dinge gegen Alternativen austausche: z.B. normale Milch gegen pflanzliche Milch oder normalen Käse gegen pflanzliche Brotaufstriche. Denn ich weiß nun, was in der normalen Milch enthalten ist (Hormonchaos!) und außerdem weiß ich, wie die Milchviehhaltung abläuft. Ich lebe also immer ein Stück veganer! Und das finde ich völlig ok! Für den einen oder anderen mag das inkonsequent erscheinen, aber ich weiß, dass ich mich in die richtige Richtung bewege und dieses Denken färbt ganz klar auf andere ab. Auf einmal machen sich meine Freunde darüber Gedanken und viele meiner Bloggerfreunde probieren das Vegetariersein/ Veganersein auch aus. Dieses sich langsam fortpflanzende Gedankengut bei vielen Menschen (und jeder Mensch mit seinen eigenen persönlichen Gründen) ist in meinen Augen so viel mehr wert als herablassende Propaganda und extreme Bekehrungsversuche! Jeder so, wie er mag, und in seinem Tempo auf dem richtigen Weg!

    Liebe Grüße Kristin

    0
  • Ist doch schön, dass es auch eher konservative Menschen gibt, die sich für die vegane Lebensweise entscheiden(:
    Ich denke, dieses Klischee kommt aber auch daher, dass Veganismus nun mal eine alternative Lebensweise und damit nicht sonderlich konservativ ist.
    Wahrscheinlich haben die alten Leute, die vorbei gekommen sind, noch nicht einmal gedacht: „Die sehen ja komisch aus“, sondern eher „die haben ja eine komische Einstellung“.
    Ich finde auch, dass der Veganismus einfach noch viel mehr in der Mitte der Gesellschaft ankommen muss .

    0
  • sry aber ich kann diesem artikel nichts gutes abgewinnen. klingt für mich als würde hier irgendeinem gesellschaftlichem konsens hinterher getrautert werden welcher sich sowieso von generation zu generation ändert.

    die menschen welche heute noch schief angeschaut werden wegen oberflächlichkeiten setzen teilweise sogar etwas was manche dann als „trends“ bezeichnen. der mit dem „alternativen“ klamottenstyle wird morgen dann zum normalo.

    gerade bei diesem absatz kann ich nur den kopf schütteln:
    „(…) besitze weder Tattoo noch Piercing (von meinen Ohrlöchern mal abgesehen).“
    schauen wir mal von der tatsache ab das ein ohrloch trotzdem ein piercing ist und das es piercings schon im alten ägypten gab.

    und beim nächsten absatz ist mir dann echt total das kotzen gekommen:
    „(…)finde, dass es ein totales Tabu ist, dass die Frau dem Mann einen Heiratsantrag macht(…)“

    aha, mal ganz ehrlich, auf der einen seite ja soo gegen schubladen denken sein, aber auf der andren seite ultrakonservativ? ehrlich gesagt kann es der autorin sowas von scheißegal sein, wer wie wenn wann heiratet!

    sie sollte besser mal dankbar gegenüber den ganzen „flippigen alternativen“ sein, denn die haben dafür gesorgt das es in der gesellschaft angekommen ist und okay ist das eine frau heute mehr machen kann und darf als nur daheim hinterm herd zu sitzen!

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