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Detox Bad – Entgiftungsbad mit Epsom Salz

Inhaltsverzeichnis

Wieso Detox Bad?

Es besteht wohl kein Zweifel daran, dass unsere Körper noch nie so vielen Giften ausgesetzt waren wie heute. Gifte sind in der Luft, die wir einatmen, in den Nahrungsmitteln, die wir essen, im Wasser, das wir trinken und in den Medikamenten, die wir zu uns nehmen. Wenn sie ignoriert werden, können sie Hautreizungen und Verletzungen verursachen und in schlimmeren Fällen sogar Krankheiten auslösen.

Bei einer Entgiftung versucht der Körper die giftigen Substanzen abzubauen. Normalerweise passiert dies auf natürliche Art und Weise, ohne dass wir dies überhaupt merken. Diese Fähigkeit ist jedoch nicht grenzenlos vorhanden und ist u.a. abhängig davon, wie vielen Giften wir bereits über die Umwelt ausgesetzt sind bzw. wir uns selber über Kosmetika und Reinigungsmittel etc. aussetzen. Je mehr Gifte wir aufnehmen, desto schwerer ist es für den Körper diese wieder zu beseitigen. Obwohl es unmöglich ist, überhaupt keine Toxine mehr aufzunehmen, können wir versuchen, den Zeitraum, in dem wir ihnen ausgesetzt sind, auf ein Minimum zu reduzieren und die Entgiftungsfähigkeit unserer Körpers zu verbessern.

Detox Bad

Wirkung eines Entgiftungsbades

Eine einfache und effektive Möglichkeit, um die Entgiftungsfähigkeit des Körpers zu verbessern ist ein Detox-oder Entgiftungsbad. Dieses wird klassischerweise aus Bittersalz gemacht, welches man auch unter dem Namen Epsom-Salz oder Magnesium Sulfat kennt. Das Magnesium Sulfat, welches sich aus den beiden genannten Stoffen zusammensetzt, zieht nicht nur die Gifte aus dem Körper, sondern hat auch noch weitere gesundheitliche Vorteile:

  • Es verringert Stress und verbessert die Schlafqualität und die Konzentration.
  • Es verbessert die Muskel- und Nervenaktivität.
  • Es senkt den Blutdruck und beugt damit Arterienverhärtungen und Blutgerinnseln vor.
  • Es verbessert die Durchblutung und reduziert damit Entzündungen und Schmerzen.
  • Es verbessert die Sauerstoffzufuhr und die Aufnahme von Nährstoffen.
  • Es bindet die Feuchtigkeit in der Haut und macht trockene Haut weicher.
  • Es hilft, die Haut von abgestorbenen Zellen zu befreien.
  • Es hilft bei Migräne.
  • Es hilft bei Menstruationsbeschwerden.
  • Der Serotoninspiegel wird angehoben, d.h. ein Bittersalz-Bad kann die Stimmung heben.

Magnesium ist allgemein als Vitalstoff für Nerven und Muskeln bekannt. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Getreide und Gemüse kann den Körper mit der benötigten Magnesiummenge versorgen. Allerdings nur, wenn möglichst wenig davon als gekochte Nahrung aufgenommen wird, denn Magnesium ist hitzeempfindlich. Zusätzlich dazu verbraucht der Körper bei Stress und Anspannung übermäßig viel Magnesium, da dieses die Freisetzung der Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin reduziert. Die Stressreaktion wird dadurch gedämpft. Bei länger andauerndem Stress kann dies allerdings leicht zu dauerhaftem Magnesiummangel externer Link führen. Die Folgen sind Ruhelosigkeit, Nervosität, Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme, Müdigkeit, Herzrhythmusstörungen und Muskelkrämpfe.Ein Mangel an Magnesium ist auch Ursache für viele Herz- und Kreislauferkrankungen. Es wird überdies vermutet, dass auch Depressionen und Psychosen dadurch verstärkt werden. Das Magnesium wird bei einem Detox Bad direkt über die Haut aufgenommen.

Mit Schwefel verbinden wir wohl am ehesten nur den unangenehmen Geruch und die gelbe Farbe. Dabei ist das Mineral ein wichtiges Element lebendiger Zellen. Unseren täglichen Bedarf an organisch gebundenem Schwefel decken wir idealerweise über frische, rohe Lebensmittel wie Obst, Gemüse sowie über biologisches Fleisch und Fisch. Aber auch hier geht durch Erhitzen oder Austrocknen viel Schwefel verloren. Schwefel ist mitverantwortlich für die Entgiftung des Körpers sowie für die Bildung von Hirngewebe, von Verdauungsenzymen und von Darmschleimhäuten. Auch das Bindegewebe, Haare, Haut und Fingernägel, Knorpel, Gelenkschmiere und die anorganische Knochenmatrix benötigen Schwefel in Form von Sulfat. Schwefel ist weiterhin ein wichtiger Baustein von Proteinen zur Stärkung der Immunabwehr und hält auch den natürlichen Fett- und Feuchtigkeitsgehalt der Haut aufrecht. Auch Schwefel wird bei einem Detox Bad transdermal, also direkt über die Haut aufgenommen.

Zubereitung

  1. Fülle Deine Badewanne mit einer für Dich angenehmen Temperatur.
  2. Füge dem Wasser Bittersalz hinzu.
    Bittersalz externer Link (bzw. Epsom Salz) erhält man im Onlineshop oder in der Apotheke. (In diesem Fall ist es jedoch sinnvoller, direkt größere Mengen zu kaufen, da diese viel günstiger als in der Apotheke sind.)

    Empfohlene Mengen (mit 1 Tasse = ca. 240 gr):
    – Kinder unter 30 kg Körpergewicht: 1/2 Tasse
    – Kinder zwischen 30 und 45 kg Körpergewicht: 1 Tasse
    – Kinder ab 45 kg Körpergewicht und Erwachsene: 2 oder mehr Tassen

  3. Füge 1-2 Tassen Natron hinzu.
    Natron externer Link im Badesalz hilft dabei, Öl und Schweiß abzuwaschen, und da es sehr basisch ist, neutralisiert es die Säuren auf unserer Haut bzw. die Säuren aus unserem Körper.
  4. Gemahlener Ingwer (optional)
    Ingwer kann deinen Körper erhitzen und ihm so helfen, Giftstoffe auszuschwitzen. Durch diese erhitzende Wirkung kann er aber auch Deine Haut für einige Minuten etwas erröten lassen, sei also vorsichtig mit der zugegebenen Menge. Abhängig von der Wannengröße und Deiner Empfindlichkeit kannst du zwischen 1 Teelöffel und 1/3 Tasse hinzugeben.
  5. Ätherische Öle (optional)
    Auch Ätherische Öle externer Link sind optional, aber manche lieben den Geruch dieser Öle. Außerdem haben bestimmte Ölsorten auch therapeutische Eigenschaften, die man nutzen kann. So gibt es viele Ätherische Öle, die das Bad zu einer noch angenehmeren und entspannenderen Erfahrung machen werden (wie Lavendel und Ylang Ylang), andere unterstützen den Entgiftungsprozess (wie Teebaumöl oder Eukalyptus). Für eine normal große Wanne genügen schon ungefähr 20 Tropfen.
  6. Vermenge alle Zutaten und bade für mindestens 30 Minuten darin, gerne auch länger. Denn hier kommt das Prinzip der Osmose zum Tragen: die Säuren aus der Haut werden quasi von dem basischen Wasser aus dem Körper herausgezogen. Und je länger man in der Wanne liegt, desto mehr Säuren = Giftstoffe verlassen den Körper. Kontrollieren kann man das übrigens mit einem ph-Streifen, den man am Anfang und am Ende des Bades ins Badewasser hält. Dieser zeigt am Anfang einen basischen Zustand des Wassers an. Mit der vermehrten Säureausscheidung aus dem Körper wird dann auch das Wasser saurer, d.h. der ph-Streifen wird sich auch eher in Richtung „sauer“ verfärben.
  7. Nach der Badezeit steige langsam und vorsichtig aus der Wanne. Dein Körper hat hart gearbeitet, und es könnte zu Schwindel oder Schwäche- und Erschöpfungsgefühlen kommen. Zudem macht das Salz Deine Wanne rutschig, sei also vorsichtig. Trinke nach dem Bad viel Wasser und ruhe Dich aus.

Für alle die keine Badewanne haben oder ungern ein Vollbad nehmen wollen eignet sich auch ein Fussbad zur Entgiftung. Denn die Füße gelten in der Naturheilkunde als „Hilfsnieren“, weil über die Fußsohlen viele Stoffwechselendprodukte ausgeschieden werden, z.B. bei Schweißfüßen.

Tip:
Wer keine Zeit und Lust hat, die Zutaten zu besorgen und selber eine Detox-Bad-Mischung herzustellen, kann auch fertiges basisches Badesalz (s.u.) kaufen und diesem dann auch Ätherische Öle zufügen.

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Erfahrungsberichte „Detox Bad“
Sabine Z. (49) aus München:

Seit wann machst Du Entgiftungsbäder?
Durch puren Zufall eigentlich als stiller Mithörer, bin ich vor langer Zeit auf das Thema Entgiftungsbad gekommen. Wohl ich an diesem Gespräch nicht beteiligt war, fühlte ich mich jedoch sofort angesprochen. Ich erinnere mich noch genau, an die ständigen Muskelverspannungen und meine Abgeschlagenheit. Immer diese Antriebslosigkeit und dem Gefühl krank zu werden. Ich habe damals angefangen mich mit meinem Körper auseinanderzusetzten. Auch mit der Materie, was ist eigentlich unter einem Entgiftungsbad zu versehen.

Hast Du Veränderungen an Dir bzw. Deinem Körper bemerkt? Was war gut, was war schlecht?
Schwitzen war klar, zieht schädliche Giftstoffe aus der Haut, aber es kann noch deutlich mehr. Ein Entgiftungsbad ruft tatsächlich Veränderungen hervor. Das Gute daran, die Körpergifte entweichen und meine schmerzenden Muskeln entspannten sich wieder. Ein weiterer Vorteil, wichtige Nährstoffe und Mineralien können so wieder aufgenommen werden. Erstaunlich aber wahr. Mein Gesundheitszustand und mein Hautprofil haben sich deutlich verbessert.

Persönliche Empfehlungen und Hinweise, worauf man achten sollte?
In die heiße Wanne rein und los, wäre aber ein Fehler. Vorbereitung ist eben alles. Bevor ich mit meiner wohltuenden Badezeremonie beginne, trinke ich ein nicht zu kaltes Glas Wasser. Warum, beim Schwitzen verliert der Körper auch im Wasser Flüssigkeit. Somit dehydriere ich nicht, denn das hätte schlimmstenfalls, Schwindel oder Ohnmachtsanfälle zur Folge. Eine selbstgemixte Rezeptur für das Detox Bad ist schnell zusammengestellt. Meersalz oder Himalaya-Salz, Bittersalz, Hausnatron, Gemahlener Ingwer und unverarbeiteter Apfelessig stehen zu Auswahl. Um meinem Wohlfühlprogramm den besonderen Kick zu geben, verwende ich ätherische Öle, je nach Jahreszeiten, eben ein Duft für die Sinne. Ganz wichtig, die Körperbürste die regt zusätzlich die Durchblutung an und entfernt tote Hautzellen, der Kreislauf kommt in Schwung. Übrigens eine Bürste mit langem Griff ist absolut von Vorteil. Man sollte auch nicht gleich rabiat vorgehen, sondern mit streichenden Bewegungen, das sind die Erfahrungswerte die man mit der Zeit sammelt. Ich fange immer mit der trockenen Haut an, also bevor ich in das Wasser steige, denn so werden schon im Vorfeld Schadstoffe abgebaut. Auch wichtig immer in Richtung Herzen streichen.
Danach steige ich in mein heißes Wannenbad, dafür nehme ich mir gut 45 Minuten Zeit. Diese Zeremonie hat einen ayurvedischen Hintergrund. Körper und Geist in Einklang zu bringen. Entspannung, Konzentration und Ruhe sollen diesen Vorgang begleiten. Tiefe Atemzüge, das Licht gedimmt und ein paar Teelichter, bringen die gewisse Stimmung. Manchmal höre ich auch leise Musik im Hintergrund, je nach Lust. Eine Meditation ohne Zutun, aus eigener Kraft, hätte ich nie gedacht.
Ich steige auch immer langsam aus der Wanne, um Schwindelanfälle zu vermeiden. Danach wickle ich mich in ein großes Badetuch ein, um das Schwitzen zu stoppen. Den Vorgang vor dem Baden wiederholde ich nochmals, das Bürsten. Die Haut ist so schön samtig weich und man fühlt sich wie neu geboren. Erschöpft, gereinigt, entgiftet und das Immunsystem ist wieder aktiv.

Wie ist Dein Fazit?
Mein Fazit: Ich kann es jedem nur an Herz legen. Kein großer Aufwand, aber mit einer sehr großen Wirkung. Es kann durchaus sein, dass du dich nach dem ersten Entgiftungsbad krank fühlst. Das ist aber Sinn und Zweck. Denn Heilung und Linderung entsteht nur durch „Gleiches mit Gleichem“. Das bedeutet, die Gifte die aus dem Körper austreten, bewirken oft grippeähnliche Symptome. Der Körper setzt sich also mit der aktiven Abreaktion auseinander. Für den Rest des Tages, gebe ich meinen Körper die Möglichkeit, sich mit den vorangegangen Ereignissen auseinanderzusetzten. Ein Buch lesen, etwas Schlafen und die hektische Welt draußen lassen, ist das abschließende Ritual.


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