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10 Gewohnheiten, die Du wie Deine Großmutter tun solltest

Großmütter

 

Manche Menschen sehen die gute alte Zeit vielleicht ein wenig zu verklärt und in romantischem Licht, während andere heilfroh sind, nicht in alten Zeiten leben zu müssen.
So oder so kann man jedoch nicht leugnen, dass es definitiv einige gute Dinge und Weisheiten von früher gibt, die von Generationen stammen, die weder von exzessivem Konsumdenken behaftet noch umgeben von Chemikalien oder verwirrt von der digitalen Welt waren.
Genau, ich spreche von der Zeit unserer Ur-Großmütter und Großmütter!

Diese Zeit ist bekannt für ihren Reichtum an praktischen Lösungen, akkurate und saubere Haushaltsführung und gesunden Menschenverstand…und die Frauen dieser Zeit waren wirklich sehr praktisch veranlagt und klug.
Die folgenden Dinge sind auf jeden Fall Gewohnheiten unserer (Ur-)Großmütter, die zu wertvoll sind, als dass sie in Vergessenheit geraten sollten:

Schreibe Briefe!
Wir sollten alle wieder regelmäßig mehr schreiben…keine Emails, keine sms, sondern grundehrliche, altmodische handgeschriebene Briefe, bei denen man einen Füller oder einen Kugelschreiber und schönes Papier benutzt, das man anschließend schön zusammenfaltet, in einen Umschlag steckt und in den Postkasten wirft.
Das Ganze erfüllt verschiedene Zwecke: Erstmal macht es die gute alte Deutsche Post glücklich, denn Briefe werden im digitalen Zeitalter rar! Viel wichtiger ist es jedoch, dass man beim Schreiben gezwungen wird, einen Gang runterzuschalten, um sorgfältig seine Worte auszusuchen, die man zu Papier bringen will. Der einfache Akt des Schreibens ist dabei eine ziemlich gute Übung für mehr Achtsamkeit. Darüberhinaus freut sich der Empfänger Deines Briefes endlich mal etwas Anderes als nur eine Rechnung oder einen Katalog in seinem Briefkasten zu finden. (Außerdem stellt es sicher, dass Du nicht vergisst, wie man mit einem Stift schreibt…!!! ;-))


Koche selbst!

Selbstverständlich kommt dieser Punkt mit auf die Liste, denn schließlich gehört er zu den Grundregeln der Großmütter: Selbst wenn Du am Abend spät von der Arbeit nach Hause kommst oder Du nicht weißt, wie man kochen soll oder aus irgendeinem anderen Grund nicht kochen willst, solltest Du es trotzdem einfach mal versuchen. Es muss auch nicht arbeitsintensiv sein (Stichworte Dampfgarer, schnelle Rezepte, Vorkochen und Einfrieren), es ist meist um Einiges günstiger, es ist immer gesünder (denn Du kannst entscheiden, welche Zutaten Du nimmst), es kann sogar entspannen und Spaß machen, und es schmeckt einfach besser (wenn Du einmal den Bogen raushast!).


Lege einen Garten an!
Damit meine ich alles, was möglich ist, angefangen von einem kleinen Basilikumtopf in der Küche oder auf dem Balkon bis hin zu Pflanzen und Gemüsebeeten im eigenen Gartenstück. Die Größe spielt keine Rolle, es geht mehr darum, dass man etwas hegt und pflegt, bis man es ernten kann, damit es gegessen, zum Tee aufgebrüht, als Heilkraut genutzt oder als Dekoration in der Vase genutzt werden kann. Nebenbei sparst Du Geld, pflegst ein entspannendes Hobby  und kannst Dich daran erfreuen, dass Du Dich mit einigen garantiert 100% natürlichen Dingen selbst versorgen kannst.

 

Achte auf Deine Kleidung
…und wenn nötig, bessere sie aus! Es kann sein, dass Deine (Ur-)Großmutter keine Socken gestopft hat, aber sie hat sicherlich viele andere Kleidungsstücke ausgebessert. In er Wegwerfgesellschaft von heute gibt es so viele Dinge, die man beim ersten Zeichen von Abnutzung oder Rissen weggeworfen werden, und das ist einfach nur traurig. Und teuer. Und völlig falsch. Mit in bisschen Pflege und Sorgfalt kann unsere Kleiung viel länger halten und wir können uns länger an ihr erfreuen. Und habe keine Angst vor der Nadel und Faden, um sie  vielleicht in etwas ganz anderes zu verwandeln (Stichwort Upcyling).


Setze Naturheilmittel ein!
Wenn Opa mitten in der Nacht einen Husten bekam, ist Oma dann aufgestanden, hat sich angezogen und ist zur nächsten Bereitschaftsapotheke gefahren, um Opa ein chemisches Hustenmittel für 10 Euro zu kaufen? Wohl eher nicht! Sie ist aufgestanden und hat für Opa vermutlich eine Zwiebel zusammen mit Honig zum Kochen gebracht und ihm dieses Getränk verabreicht…oder etwas anderes rein pflanzliches aus der Hausapotheke eingesetzt.
In der Tat sind sehr viele alte Hausmittel oft wirksamer als die chemischen Gegenstücke. Und warum sollte man also einen Haufen Geld für fragwürdige Medikamente mit Nebenwirkungen ausgeben wenn man genauso gut natürliche Methoden aus der Hausapotheke oder dem Garten einsetzen kann?


Reinige Deine Wohnung mit Zutaten, die Du auch essen könntest!
Weise Großmütter haben nicht zu hochgiftigen Reinigungsprodukten wie ätzende Abflussreinigungsmittel, Ofenreiniger oder  Toilettenreiniger gegriffen und auch nicht zu Dingen, die so voll von synthetischen Duftstoffen waren, dass man davon Atemprobleme oder Kopfschmerzen bekommt. Nein, sie sind in die Küche gegangen und  haben das Backpulver und den Essig hervorgeholt. Diese Dinge sind billiger, sicherer und besser für die Umwelt. Und sie machen dabei auch genauso gut sauber! Versuche, in Zukunft Deine Wohnung mit diesen Zutaten aus dem Küchenschrank zu reinigen, und falls Du versehentlich etwas davon in die Augen oder in den Mund bekommen solltest, musst Du nicht den Arzt oder die Gifthotline anrufen. Ist das nicht super?

 

Gehe spazieren!
Stadtbewohner und regelmäßige Spaziergänger werden es wissen, aber für den Rest von uns ist es nicht schlecht, es uns wieder in Erinnerung zu rufen: Spazierengehen ist super, sowohl für unseren Körper als auch unseren Geist. Wenn Du Deine Besorgungen zu Fuß erledigen kannst, dann mach es! Wenn Du in einer Umgebung lebst, in der man auf ein Auto angewiesen ist, denke an die Gewohnheit unserer Großmütter, nach dem Essen einen Spaziergang zu machen. Die gesundheitlichen Vorteile, jeden Tag eine halbe Stunde spazieren zu gehen oder straff zu laufen, sind wirklich nicht zu unterschätzen. Und man kann dabei auch wieder sehr gut entspannen, was in unserer hektischen Zeit durchaus von Vorteil ist.

Schalte Geräte ab!
Wir können auf jeden Fall sehr dankbar dafür sein, dass es heute Waschmaschinen gibt und wir zum Wäschewaschen kein Waschbrett mehr nutzen müssen. Aber das bedeutet nicht, dass wir hier immerzu auf Geräte zurückgreifen müssen. Denn sie kosten uns Geld und verbrauchen Strom, was auch unseren ökologischen Fußabdruck erhöht. Warum also nicht mal die Wäsche an die Wäscheleine hängen und an der Luft trocknen lassen? Darüberhinaus kann man sich natürlich auch überlegen, welche weiteren Geräte mal von Zeit zu Zeit ausschalten oder ungenutzt lassen kann, wie z.B. den Fernseher oder andere Elektronikgeräte.
Es geht nicht darum, dass Du zum Technikfeind mutieren sollst, aber bewusster mit dem Einsatz von Haushaltsgeräten und Elektronik umzugehen, hat auch etwas sehr befreiendes.


Benutze Deine Sachen, bis sie kaputt gehen!
Vorausgesetzt die Kleidungstrends würden sich nicht so schnell ändern und die Dinge würden länger halten: Glaubst Du, Deine Großmutter würde beispielsweise einen vollständig funktionierenden weißen Kühlschrank wegschmeißen, nur um ihn durch einen trendigen Edelstahlkühlschrank zu ersetzen? Sie würde gar nicht daran denken, und das solltest Du auch nicht!
Nutze Deine Dinge solange Du kannst, am besten bis sie es sind, die den Geist aufgeben, und nicht Du, der entscheidet, wann etwas ausgetauscht werden soll. Und dann kann man sogar immer noch versuchen, die Sachen weiterzubenutzen oder etwas anderes daraus herzustellen (Upcycling!). Du wirst Geld sparen und Du wirst unsere bereits übergroßen Müllhalden ein klitzekleines bisschen kleiner halten.


Iss keine künstlichen Sachen!
Okay, hierfür müssen wir wohl mehrere Generationen von Großmüttern zurückspringen und Michael Pollan zitieren: „Essen Sie nichts, was Ihre Großmutter nicht als Essen erkannt hätte” (so heißt übrigens auch sein Buch!).
Stell´Dir einmal vor, wie perplex Deine Vorfahren wären, wenn sie heute in einen modernen Supermarkt kämen und alle unsere künstlichen Nahrungsmittel sehen würden, wie z.B. „Vitaminwasser“, quietschbunte Süßigkeiten oder
„Toasties“, die alle voll von künstlichen Süßungsmitteln wie Aspartam oder Farbstoffen sind.
Diese Nahrungsmittel haben den Namen “Lebensmittel” nicht verdient, denn sie leben kein bisschen mehr, sondern sind tot und völlig nährstofffrei. Es sind vielmehr künstliche, im Labor produzierte Essensprodukte, und wir sollten bei deren Anblick genauso verschreckt reagieren wie unsere Großmütter.

 

Welche kluge Gewohnheit hast Du von Deiner Großmutter übernommen? 

Ich schreibe darüber, wie man sich gesund und lecker vegan ernährt, sein Leben und seine Gesundheit grüner gestalten und was man tun kann, um glücklicher zu werden. Ich würde mich freuen, wenn ich Dich mit meinen Beiträgen inspirieren kann. Folge mir in den sozialen Netzwerken oder abonniere meinen Newsletter!

5 Antworten auf 10 Gewohnheiten, die Du wie Deine Großmutter tun solltest

  • Die Putzmittel sind in meiner Wohnung auch schon lange durch biologische Lösungen ersetzt. Ich konnte es selbst zuerst kaum glauben, aber man spürt wirklich einen Unterschied. (Nicht nur an meinen Händen, wo die Haut jetzt keinen Chemikalien mehr ausgesetzt ist!)

    2+
  • Liebe Dominique,

    was bin ich happy, dass du in meinem Blog kommentiert hast.
    So habe ich dich und deinen bereichernden Blog gefunden.
    Hier fühle ich mich wohl und deine Tipps sind spitzenklasse.

    Weiter so. Ich komme gerne wieder. 🙂
    Deinen NL habe ich auch abonniert. Freu mich so! 🙂

    Liebe Grüße, Sabine

    1+
    • Liebe Sabine,
      vielen, vielen Dank für Deinen lieben Kommentar!
      Ich freue mich sehr, dass Du Dich so freust, meinen Blog gefunden zu haben!! 🙂 🙂
      Bei Dir schaue ich übrigens auch gerne vorbei.
      Liebe Grüße zurück,
      Dominique

      2+
  • Liebe Dominique,
    auch ich habe erst jetzt durch einen link zu deiner seite gefunden und es freut mich hier zu lesen. Viele dieser Dinge habe ich bereits in meinem Leben integriert, vom selbst kochen …und ja da steht man noch mit der reibe in der Hand..,..ich hasse die vielen Küchenmaschinen nicht weil sie nicht praktisch sind, a mag ich nicht alles vollgemüllt haben mit diversen technischen geräten und b….es schmeckt einfach anders…eine möhre mit Hand gerieben oder zerkrümelt von einem mixer… auch im garten befinden sich viele frische kräuter..tees es ist einfach schön hinausgehen zu können und nur zu pflücken und zu wissen..keine chemiekeule, da werden pflanzen mit brennesselsud gestärkt und gedüngt mit getrocknetem Kuhdung…ja klingt erstmal komisch aber ist gesund..ich habe Tiere deren Gesundheit mir ebenso wichtig ist ..wie die meine und meiner kinder…danke ..dass diese dinge anderen genauso wichtig sind

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  • Hallo,
    das ist ja echt ein spannender Artikel. Vielen Dank dafür. Ja, ja die guten alten Zeiten:-) . Aber es ist wirklich etwas wahres dran. Habe diesen Blog heute entdeckt. Sehr interessante Artikel hier. Deine Tipps sind wirklich gut und leicht umsetzbar…
    Ich habe eine Seite für ältere Menschen…wer mal vorbeischauen möchte..ist herzlich eingeladen
    http://essentieller-tremor.com

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