7 Dinge gegen den Novemberblues

NebelDer Oktober ist so gut wie vorbei, die Uhren sind heute auf Winterzeit umgestellt worden, und jetzt beginnt wohl oder übel die dunkle Jahreszeit.

Auch wenn ich mir durchaus vorstellen könnte, mal für längere Zeit in wärmeren Gefilden als in Deutschland zu leben, muss ich zugeben, dass ich eigentlich allen Jahreszeiten etwas abgewinnen kann und somit auch den Winter mag. Natürlich hängt alles auch ein bisschen davon ab, was man selber aus der Zeit macht, und wie man gerade an den grauen, kalten Tagen auf sich und seinen Körper achtet.

Im Folgenden habe ich 7 Dinge aufgelistet, die Dich vor einem drohenden Novemberblues verschonen können:

 

1) Tee trinken
Tee trinken hat, wie ich finde, irgendwie etwas Sinnliches. Die ganze Wohnung duftet danach, es dampft so schön aus der Teekanne und – tasse und der Tee wärmt von innen.
Der erste Tee, der mich eigentlich erst zu einer regelmäßigen Teetrinkerin gemacht hat, war der gute alte Yogitee, genauergesagt der Chai Classic. Neben dem wie ich finde sehr würzigen, leckeren Geschmack ist auf jedes Teebeuteletikett auch immer eine schöne Lebensweisheit gedruckt, was mir als altem Sprüche-Junkie natürlich besonders gefällt!
Vor Kurzem habe ich nun einen weiteren tollen Bio-Tee entdeckt, den ich jetzt momentan nur noch trinke, weil er so lecker ist. Und außerdem gefällt mir das Design der Verpackungen so gut. Die Teemarke von der ich spreche heißt Pukka. Meine momentane Lieblingssorte ist  „Drei Zimt“, aber auch die anderen Geschmackssorten klingen sehr vielversprechend: „Holunderbeere & Echinacea“, „Pfefferminze & Süßholz“ und „Three Ginger“ sind da nur Beispiele für eine großartige Auswahl von Tees. Auch die Pukka-Tees bekommst Du in gutsortierten Biosupermärkten oder online.

 

2) Bücher lesen
Tee gekocht, dicke Socken angezogen, Lieblingssweatshirt und Kuscheldecke rausgekramt und ab aufs Sofa – am besten mit ein paar schönen Büchern. Die beiden folgenden Bücher habe ich in den letzten Monaten gelesen und kann sie Dir nur ans Herz legen. Sie sind beide auf ihre Art schön, lustig und nachdenklich zugleich und gehen vor allem auf die Frage ein, was im Leben eigentlich wirklich wichtig ist.

Die Kuh, die weinte “Die Kuh, die weinte – buddhistische Geschichten über den Weg zum Glück“, von Ajahn Brahm
Ajahn Brahm, der Autor, stammt eigentlich aus England und studierte theoretische Physik an der Universität von Cambridge bis er vor mehr als 30 Jahren buddhistischer Mönch wurde. Neun Jahre lang lebte, studierte und meditierte er in einem thailändischen Waldkloster. Heute lebt Ajahn Brahm als Abt eines buddhistischen Klosters in Westaustralien und ist einer der bekanntesten buddhistischen Lehrer der heutigen Zeit. Diese Buch enthält eine Sammlung von inspirierenden Geschichten, die einem die buddhistische Weisheit näher bringen. Das Besondere daran ist aber, dass die Geschichten in keinster Weise trocken daher kommen, sondern ziemlich witzig sind. Das liegt daran, dass der Autor die uralten Weisheiten mit modernen, lebensnahen Themen verknüpft.

Leben ReloadedLeben Reloaded : Wie ich durch Yoga im Knast die Freiheit entdeckte“, von Dieter Gurkasch
Die Lebensgeschichte von Dieter Gurkasch ist wirklich sehr, sehr ungewöhnlich, und das macht dieses Buch auch so spannend.
Wohlbehütet aufgewachsen warf Dieter Gurkasch als Jugendlicher jede Droge ein, die er in die Finger bekam, dealte, raubte und stürzte sich in Gewalt. Dann ein Mord – und 25 Jahre Knast. Ein Yoga-Buch, das ihm seine Freundin schenkte, brachte dann den Wandel: Mit Hilfe von Yoga fand Dieter Gurkasch einen Weg, seine Wut zu überwinden und inneren Frieden zu finden. Heute ist er Gründungsmitglied des gemeinnützigen Vereins “Yoga und Meditation im Gefängnis (YuMiG) e.V.” und unterstützt Häftlinge dabei, mit Hilfe von Yoga ein neues Leben zu beginnen.

 

3) Thai-Massage buchen
Inzwischen gibt es fast überall in Deutschland, zumindest in allen Großstädten, Anbieter für Thai-Massagen.
Bevor ich selber in Thailand im Urlaub war  hatte ich das Ganze immer in die etwas zwielichtige Ecke gesteckt. Doch weit gefehlt! Massagen gehören in Thailand quasi zum Kulturgut und haben in den seltesten Fällen etwas mit Rotlicht o.ä. zu tun! Es gibt sie dort an wirklich jeder Ecke, und für die Thais selber ist es vollkommen normal, regelmäßig zur Massage zu gehen.

Massagen sind einfach toll, weil man

– dabei sehr gut entspannen kann
– den Kopf freibekommt vom Alltagsstress
– Verspannungen im Köper durch zu viel Sitzen und zu wenig Bewegung gelöst werden können.

Die  verschiedenen Massagearten, die man buchen kann, unterscheiden sich ein wenig voneinander, so dass man vorher schauen sollte, was am besten zu einem selbst passt oder was man gerade am meisten braucht. Ich selber habe mir vor Kurzem eine Aromaöl-Massage gegönnt, und es war wie ein kleiner Kurzurlaub in Thailand – herrlich! Und es wird wohl in diesem Winter sicherlich nicht die letzte gewesen sein! ;-)

 

4) An die frische Luft und Sport treiben
Das ist leider ein Punkt der mir selber im Winter besonders schwer fällt. Denn gerade wenn es draußen so grau und ungemütlich ist, muss man sich noch mehr überwinden, rauszugehen. Dabei stärkt regelmäßiger Sport an der frischen, kalten Luft das Immunsystem ungemein. Und es hebt auch die Stimmung, weil man sich spätestens nach seiner Laufeinheit freut, dass man sich bewegt hat und der Körper mal wieder gut durchblutet ist worden ist. Daher musste dieser Punkt unbedingt mit auf die Liste, auch wenn ich nicht wirklich das Vorbild darin bin. Übrigens: es muss auch keine Joggingeinheit sein – der Spaziergang im Park oder um den Block macht auch schon was aus. Und der Gang ins Fitnessstudio oder zum Yoga zählt natürlich auch!


5) Bad nehmen
Wenn Du eine Badewanne hast, solltest Du unbedingt die Möglichkeit nutzen und ein Vollbad nehmen. Denn das wärmt nicht nur auf, sondern man entspannt dabei auch sehr gut und kann zusätzlich dazu – vorausgesetzt die Mischung stimmt – auch gut den Körper entgiften. Gut geeignet für die Entgiftung sind Basenbäder (wie z.B. das Basensalz von Jentschura) oder Bäder mit Epsom-Salz und ätherischen Ölen, so wie in diesem von mir beschriebenen Detox-Bad. Falls Du keine Badewanne hast, hilft auch schon ein Fußbad sehr gut. Die Füsse sind nämlich die Hilfsnieren des Körpers, so dass man darüber auch schon ganz gut entgiften kann.

 

6) Duftlampe mit ätherischen Ölen aufstellen
Oft reicht es bereits aus, zu Hause eine gemütlichere Atmosphäre zu schaffen und ein paar Teelichter und Kerzen aufzustellen. Werden diese dann auch noch mit ätherischen Ölen kombiniert, hat das einen noch viel größeren Effekt auf unsere Stimmung.
Dazu braucht man eine Duftlampe, in der unten ein Teelicht steht und oben ein kleiner Behälter mit Wasser ist. In das Wasser gibt man einige Tropfen eines ätherischen Öls und bringt dieses dann durch die Kerze zum Verdunsten. Durch die Verdunstung erreicht das ätherische Öl durch unsere Nase unser Gehirn, wo es Einfluss auf unsere Stimmung hat: schöne Düfte heben das Gemüt! Die Wirkung der Öle über die Duftlampe ist dabei sehr sanft und sollte über einige Stunden erfolgen. Dabei sollte man aber beachten, dass man wirklich nur reine ätherische Öle und Wasser nutzt und auf keinen Fall andere Stoffe in den Verdunster gibt. Für die Duftlampe eignen sich alle ätherischen Öle, die man selber als wohlriechend empfindet, wie z. B. Jasmin, Kiefer, Lavendel, Lemongras, Orange, Patschuli, Vanille etc. Aber auch alle anderen Öle können sehr gut duften. Teste es also einfach mal aus, bis Du Deinen Lieblingsduft gefunden hast.



7) Schokolade essen
Manchmal muss es einfach Schokolade sein, denn gerade im grauen November tut ein bisschen mehr von Serotonin, dem Glückshormon, besonders gut. Und inzwischen gibt es auch schon viele Schokoladen, die mit einem höheren Kakaoanteil nicht mehr so zuckerhaltig sind und schneller “satt” machen. Meine beiden Lieblingsschokoladen sind derzeit die Vivani dunkle Nougat, welche wie Nutella schmeckt und Lovechock, die Rohkostschokolade.


Was macht Ihr gegen den Novemberblues?

Greensoul Manifest

Ich kann nicht genau beschreiben, was es ist, das ich an Weisheiten so toll finde – aber jedes Mal wenn ich einen inspirierenden Satz lese, bin ich gleich viel glücklicher und optimistischer. Von daher glaube ich, dass diese Sprüche, Weisheiten, Affirmationen oder wie auch immer man diese weisen Worte nennen möchte einfach eine enorme Kraft haben, einen selbst zu inspirieren und vor allem auch die Sichtweise auf die Dinge zu ändern. 

Inspiriert von diversen Weisheiten habe ich nun mein eigenes Manifest erstellt – mit allen Sätzen, Sprüchen und klugen Worten, die im Zusammenhang zu den grünen Themen auf Greensoul stehen und mir wichtig sind:

 

Greensoul-Manifest

 

Wenn Dir das Manifest gefällt, würde ich mich freuen,  wenn Du es auf Facebook, pinterest, google+ oder ähnlichen sozialen Netzwerken teilst! Du kannst es natürlich auch gerne runterladen, ausdrucken und an Deinen Kühlschrank hängen. Wenn Du einen Blog hast, kannst Du dieses Manifest auch dort veröffentlichen (ein Link zu meiner Seite würde mich freuen, ist aber keine Bedingung). Es wäre schön, wenn es möglichst viele Menschen lesen!

Poo-Pourri Spray kaufen – oder selbermachen?

Inspiriert durch ein amerikanisches Poo-Pourri-Werbevideo, das bei youtube inzwischen knapp 30 Millionen Aufrufe bekommen hat, ist die Idee zu diesem Blogartikel entstanden. Zuerst war ich mir etwas unsicher, ob ich das Ganze wirklich zum Thema nehmen sollte, denn alles in allem geht es eher um etwas Unangenehmes: Exkremente!!
Aber dann habe ich mir gedacht, dass es ja eigentlich nichts Unnatürliches ist, da das ganze Thema schließlich jeden betrifft, und es sich letztlich um eine lustige und wirksame DIY-Idee handelt!

Denn jede(r) wird das kennen: Man muss auf die Toilette – und entweder war schon jemand vor einem dort und: es stinkt! Oder man selbst hat vielleicht Ausscheidungen geplant, die stinken könnten! (Wobei ich an dieser Stelle festhalten muss, dass man als reiner Pflanzenfresser dieses Problem automatisch weniger hat. Denn durch den Wegfall der tierischen Eiweiße entstehen auch weniger die Duftstoffe Indol und Skatol, welche Menschen bzw. deren Exkremente bereits in kleinen Mengen recht stark riechen lassen. Also noch ein Argument für eine rein pflanzliche Ernährung! ;-))

Was also tun?!

Es gibt viele Tipps und Tricks, wie man den unangenehmen Geruch nach dem Klobesuch vertreibt: Doppelspülung, Streichhölzer oder Klosteine, die angeblich nach Lavendel riechen. Die meisten helfen nur leider nicht so viel. Dafür gibt es aber jetzt zum Glück Poo-Pourri!

Auf den ersten Blick erinnert das oben erwähnte Werbevideo eher an eine Parodie als eine Werbung für ein ernstgemeintes Produkt.  In dem Video sitzt die Schauspielerin Bethany Woodruff auf einer Toilettenschüssel vor verschiedener Kulisse und beschwert sich über die fiesen Gerüche von Exkrementen. Als Anti-Stink-Waffe stellt sie das Poo-Pourri Spray vor, welches ganz anders als herkömmliche Duft-Sprays wirkt und funktioniert:  Poo-Pourri wird nicht nach dem Stuhlgang verwendet sondern schon davor! Der Kunde sprüht damit in die Kloschüssel, so dass sich ein Film aus natürlichen Ölen und Düften auf dem Wasser bildet. Dieser Ölfilm verhindert beim Eintauchen der Ausscheidungen, dass die unflätigen Gerüche austreten bzw. diese werden durch die blumige Variante ersetzt.

 

 

Ich wollte Poo-Pourri Spray nun also auch einmal ausprobieren, denn es ist inzwischen auch in Deutschland erhältlich. Als ich aber die Preise dafür gesehen habe, fand ich das etwas übertrieben – vor allem für ein Anti-Stink-Klospray, was hauptsächlich witzig, aber nicht wirklich „überlebenswichtig“ ist! Und schließlich handelt es sich dabei nicht um ein Parfüm, was man aber bei den Preisen durchaus denken könnte.
Daher habe ich mal geschaut, ob es nicht möglich ist, das Spray, das im Endeffekt nur aus ätherischen Ölen, Alkohol und Wasser besteht, selber herzustellen. Und ich fand tatsächlich mehrere DIY-Anleitungen für eine selbstgemachte Version von Poo-Pourri.

 

Hier ist meine Anleitung für ein natürliches Klo-Spray:

1 TL Reinigungsalkohol
ca. 40-50 Tropfen naturreine ätherische Öle
(meine Mischung: 25 Tropfen Zitrone, 15 Tropfen Orange, 10 Tropfen Bergamotte)
120 ml Wasser

Anleitung:
Gibt den Alkohol in eine kleine Sprühflasche und füge die ätherischen Öle hinzu. Der Alkohol verhindert, dass die Öle sich vom Wasser trennen, so dass man nicht vor jedem Gebrauch wieder die Flasche schütteln muss. Du kannst übrigens die verschiedensten ätherischen Öle verwenden – ganz nach persönlicher Vorliebe!  Gib das Wasser in die Flasche, und schüttele alles einmal gut durch.
Und dann kann es auch schon losgehen! ;-)
Ungefähr 3-4 Sprüher reichen auch, um die Wasseroberfläche in der Toilettenschüssel zu bedecken und die Stinkpartikel einzufangen!

 

Mich hat das selbstgemachte Poo-Pourri Spray auf jeden Fall überzeugt. Und vor allem ist es eine tolle, umweltfreundliche Alternative zu diesen ganzen künstlichen und ungesunden Raumsprays, die man sonst überall auf Toiletten findet.

Was hälst Du davon? Können sich 30 Millionen youtube-User wirklich irren? 

 

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