5 grüne Bücher, die Du gelesen haben solltest

Seit ich mich näher mit den Bereichen Nachhaltigkeit und gesünderes & grüneres Leben beschäftige, habe ich natürlich auch mehr Bücher zu diesen Themen gelesen.
Die fünf Bücher, die ich Euch im Folgenden vorstelle, haben mit dabei ganz besonders inspiriert und mich in meiner Entscheidung bestätigt bzw. mir noch viele weitere Ideen und Möglichkeiten aufgezeigt, wo ich selber noch mehr machen und etwas ändern kann.

 

Alles öko – 1 Jahr im Selbstversuch“ von Colin Beavan
Alles Öko
Eigentlich sind die Beavans eine ganz normale New Yorker Familie. Man fährt mit dem Taxi oder der U-Bahn ins Büro, holt sich zum Abendessen TakeAway-Essen vom Asiaten und fliegt an Weihnachten zu den Schwiegereltern nach Florida. Bis sich Colin und seine Frau (samt kleiner Tochter) zu einem Selbstversuch entschließen, der Ihr Leben grundlegend verändert:  1 Jahr lang klimaneutral leben.
Von da an bedeutet das für die kleine Familie keine Papierservietten, keine Haushaltsgeräte, keine Transportmittel außer dem Fahrrad, kein Fahrstuhl, keine Nahrungsmittel, die mehr als 400 Kilometer zurückgelegt haben, um in den Bio-Laden um die Ecke zu gelangen und keine Plastikwindeln mehr. Schließlich verzichten sie sogar zu Hause auf Strom, so dass Fernseher, Kühlschrank und Radiowecker abgeschafft werden.
In seinem Buch zeigt Beavan ohne übertriebenen Missionierungseifer einen Weg, die Welt ein wenig besser zu machen. Ich habe beim Lesen sehr oft lachen müssen, wenngleich mich die eine oder andere Begebenheit auch sehr nachdenklich gemacht hat.
Zu dem Buch gibt es übrigens auch den Dokumentarfilm „No Impact Man“,  bei dem Colin und seine Familie von einer Kamera begeleitet wurden.

 

Food Revolution“ von John Robbins
Food Revolution
Das Leben des Autors John Robbins begann inmitten der großen amerikanischen Nahrungsmittelindustrie der 50er Jahre. Bereits von klein auf wurde von ihm erwartet, dass er eines Tages das Unternehmen seines Vaters leiten würde -  Baskin-Robbins, der größte Eiscremehersteller der Welt.

Als jedoch die Zeit kam, lehnte Robbins die ihm zugedachte Aufgabe ab. Warum?
Weil er damals schon erkannt hatte, welchen immensen negativen Auswirkungen und Schaden eine fleisch- und milchorientierte Ernährung auf der Welt hat – sowohl auf die Umwelt, auf die Tiere und natürlich auch die Gesundheit von uns Menschen.
Und darum geht es auch in dem Buch, in dem er allen drei Bereichen ein gesonderten Teil widmet. In einem viertel Teil geht er zudem noch auf die Gefahren der Gentechnik ein.
Im Grossen und Ganzen ist dieses Buch für alle geeignet, die sich über eine gesunde, ethische und umweltgerechte Ernährung Gedanken machen. Da im Buch mit schwer verständlichen Fachwörtern gespart wird, ist es auch für Laien, die sich bisher nicht gross mit Ernährung befasst haben, verständlich. Trotz der Leichtigkeit, mit der es zu lesen ist, ist es ein äusserst wissenschaftlich fundiertes Buch. Allein die Quellenangaben machen 34 Seiten aus.


Grün essen – Die Gesundheitsrevolution auf Ihrem Teller“  von Dr. med. Joachim Mutter

In diesem Buch zeigt der Arzt und Autor Joachim Mutter ganz klar auf, dass wir das wichtigste Werkzeug für unsere Gesundheit und Vitalität selbst in der Hand haben, nämlich unsere Ernährung.
Dabei räumt er mit gängigen Ernährungsempfehlungen und Diäten auf und erklärt allgemein verständlich, welche gesundheitsschädigenden Vorgänge bei einer konventionellen Ernährungsweise in unserem Körper ablaufen.
Jochaim Mutter selbst  hat sich durch eine konsequente Nahrungsumstellung von einer schweren Erkrankung geheilt und weiß daher besonders genau, wie wir uns gesund essen können: mit einer vitalstoffreichen Ernährung frei von tierischem Eiweiß und mit besonders viel Rohkost.
Das Buch von Dr. Mutter ist ehrlich gesagt keine leichte Kost, weil ich dabei bemerkt habe, dass in meiner Ernährung noch „sehr viel Potential nach oben ist“, denn rein pflanzlich heisst nicht automatisch gesund. So geht er vor allem auf die besonderen Wirkungen von Wildpflanzen ein, die ich bis jezt noch gar nicht in meinem Speiseplan integriert habe.
Das werde ich aber bald nachholen….!

 

Zero Waste Home – The Ultimate Guide to Simplifying Your Life by Reducing Your Waste“ von Béa Johnson
Zero Waste Home„Zero Waste Home“ ist ein tolles Buch wenn man sich mit dem Thema „weniger Abfall“ beschäftigt.
Wobei ich ehrlich gesagt glaube, dass ich das Ziel „Zero Waste“, also überhaupt gar keinen Müll zu produzieren, wohl nie erreichen werde. Es ist aber sehr inspirierend zu lesen, wie die Familie Johnson das schafft.

Das Grundprinzip ist klar und einfach: “Refuse, reduce, reuse, recycle, rot” in genau dieser Reihenfolge.
Man wird nachdenklich und tatsächlich dazu animiert, sein Müll-Verhalten zu überdenken und auch (weiter) zu verändern. Béa Johnson gibt dabei brauchbare Tips für einen entrümpelten Kleiderschrank, einfache Kosmetik und umweltfreundliche Putzmittel, die man selber machen kann.
Einige Dinge sind natürlich sehr auf die Realität in den USA bezogen, aber es hilft, dass die Autorin geborene Französin ist.
Leider gibt es das Buch bis jetzt nur auf Englisch und Französisch („Zéro déchet“), aber mit einem guten Schulenglisch- bzw. französisch ist es gut zu lesen. Und bei dem anhaltenden Trend in Deutschland, nachhaltiger zu leben und dabei auch wieder mehr selber herzustellen, kann ich mir gut vorstellen, dass es bald auch auf deutsch veröffentlicht wird.

 

Anständig leben: Mein Selbstversuch rund um Massenkonsum, Plastikmüll und glückliche Schweine“ von Sarah Schill
Anständig leben
Sarah Schill, eine ganz normale Frau um die 30, macht eines Abends im Internet den Test, bei dem sie ihren ökologischen Fußabdruck berechnen kann. Das Ergebnis schockt sie so sehr, dass sie beschließt, Einiges in Ihrem Leben zu ändern. Und so startet sie einen Selbstversuch: In einer vorgeschriebenen Zeit möchte sie vegan, plastikfrei und vor allem viel bewusster leben.
Sehr angenehm ist an den Buch, dass Sarah Schill total unmissionarisch ist und sehr lustig beschreibt, zu was für Problemen es im Alltag kommen kann, wenn man beschließt, nachhaltiger zu leben.
Alles in Allem ist ihr Selbstversuch ein sehr glaubwürdiger Versuch geworden. Denn die Umstellung der eigenen Lebensgewohnheiten ist tatsächlich nicht einfach. Ich habe mich an vielen Stellen im Buch wiedergefunden, und ich fand es sehr ehrlich von Sarah Schill, wie sie auch die Verzweiflung und Resignation beschreibt, die einen bei bestimmten Umständen überkommt, die man alleine auch gar nicht ändern könnte.
Das Buch eignet sich auf jeden Fall gut als Grundlage für einen eigenen Anfang, nachhaltig(er) zu leben. Denn neben ihrer eigenen Geschichte gibt die Autorin auch viele Informationen wie z.B. den Hinweis auf andere, wichtige Autoren, die zu den Themen Bücher geschrieben haben. Zudem enthält das Buch ein gut geführtes Quellenverzeichnis, das als Ausgangspunkt für eigene Recherchen genutzt werden kann.

 

Welche grünen Bücher könnt Ihr empfehlen?

 

Warum ich kein Leitungswasser mehr trinke…

Auf den ersten Blick sprechen viele Gründe dafür, unser Wasser einfach aus dem Hahn zu beziehen. Erstens ist es so gut wie kostenlos, zweitens entsteht dabei weder Glas- noch Plastikmüll und drittens müssen wir keine schweren Wasserkisten vom Supermarkt nach Hause schleppen. Trotz dieser guten Argumente gibt es eine Reihe von gesundheitlichen Gründen, die für mich inzwischen eindeutig gegen das Trinken von Leitungswasser sprechen.

Mangelhafte Untersuchung von Giftstoffen

Unser Leitungswasser in Deutschland gilt allgemein als sauber und qualitativ hochwertig, denn durch die Analyse im Wasserwerk kann eine bakterielle Verunreinigung so gut wie ausgeschlossen werden. Weniger bekannt ist jedoch die Tatsache, dass bei der standardisierten Untersuchung nur auf 30 Giftstoffe geachtet werden muss. Dies ist zu wenig, bedenkt man, dass in Deutschland allein in der Landwirtschaft eine stolze Zahl von 300 Umweltgiften zum Einsatz kommt. Und selbst wenn Giftstoffe festgestellt werden, liegt der im Wasser erlaubte Gehalt sehr hoch und es wird nicht überprüft, welche Wechselwirkung die vorhandenen Gifte miteinander haben. Dabei kann dies durchaus dazu führen, dass ihre toxische Wirkung noch verstärkt wird.

Medikamente und Schwermetalle

Zu den Giftstoffen gesellt sich noch eine Reihe von Hormonen, Medikamenten und Schwermetallen. Durch die Verbreitung der Pille ist unser Wasser besonders mit weiblichen Hormonen belastet, was zu sinkender Spermienqualität bei Männern führt und somit zu einer steigenden Zahl von Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch. Neben diesen Hormonen haben Toxikologen unter anderem auch Rückstände von Röntgenkontrastmittel, Ibuprofen, Antibiotika und Diclofenac im Trinkwasser gefunden.
Aber selbst wenn im Wasserwerk sauberes Wasser entsteht, wird dieses auf dem Transportweg in unsere Häuser gleich wieder verschmutzt. Aufgrund von Luftverschmutzung entsteht nämlich in regelmäßigen Abständen saurer Regen, der beim Versickern im Boden den pH-Wert des Wassers erheblich senkt. Durch den erhöhten Säuregehalt werden die Wasserleitungen angegriffen und geben Stoffe wie Blei, Kupfer und Asbetsfasern frei, die für den menschlichen Körper bekanntermaßen sehr gefährlich sind. Der saure Regen hat leider auch zur Folge, dass noch andere Schadstoffe im Boden gelöst werden und so in unser Grundwasser gelangen, welches die Basis für unsere Wasserversorgung ist.
Ist Leitungswasser gesund?


Mineralwasser oft noch stärker belastet

Wer sich nun darin bestätigt fühlt, weiter Mineralwasser im Supermarkt zu kaufen, den muss ich leider auch enttäuschen. Denn die Sicherheitsvorschriften bei kommerziellen Mineralwasserherstellern sind tatsächlich noch um einiges laxer als in staatlich kontrollierten Wasserwerken. Im Gegensatz zu Leitungswasser darf Mineralwasser zum Beispiel die fünffache Menge an Arsen und die vierfache Menge an Blei enthalten. Laut Foodwatch beinhaltet sogar jede achte Mineralwassermarke eine für Kleinkinder gefährliche Menge an Uran.
Aber nicht nur die Qualität des Wassers gibt Anlass zur Sorge, sondern auch seine Verpackungsform. Bei PET-Flaschen liegt ein erhöhtes Verkeimungsrisiko vor, und das Plastik gibt Weichmacher wie Bisphenol A ins Wasser ab. Diese wirken ähnlich schädlich wie Hormone, weshalb man eigentlich gleich beim Leitungswasser bleiben könnte.
Aber was nun?

Gesundes Wasser kaufen oder selber filtern

Da immer mehr Menschen mit der Wasserqualität unzufrieden sind, erfreuen sich hauseigene Filteranlagen immer größerer Beliebtheit. Diese Systeme unterziehen das Leitungswasser einer gründlicheren Reinigung als im Wasserwerk. Da es viele verschiedene Filtermöglichkeiten gibt und der Preis für eine gute Anlage bei circa 1200 Euro anfängt, sollte allerdings zuerst über eine Analyse des eigenen Leitungswassers nachgedacht werden. Erst durch eine solche Analyse wird festgestellt , auf welche Weise das Wasser belastet ist und wie es am besten gereinigt werden kann.
Wer einen Filter zu teuer oder zu aufwendig findet, aber trotzdem auf gesundes Wasser Wert legt, sollte nur noch stilles Mineralwasser in Glasflaschen kaufen und sich beim Hersteller über die genaue Aufbereitungsmethode erkundigen. Solche Nachfragen schärfen auch das Bewusstsein der Hersteller für die Wünsche ihrer Käufer.

Immer noch skeptisch?

Für alle, die nach Aufzählung der oben genannten Gründe noch nicht überzeugt sind, schlage ich folgenden Test für zu Hause vor:
Kauft Euch ein gutes stilles Mineralwasser in Glasflaschen und bringt es z.B. für Teewasser zum Kochen. Zum Vergleich erhitzt Ihr auch normales Leitungswasser. Füllt beide gekochten Wässer in Tassen und schaut dann mal, wie bei beiden die Wasseroberfläche aussieht. Bei dem Leitungswasser wirst Du Schlieren und Ablagerungen erkennen können, wohingegen die Oberfläche des Mineralwassers frei davon sein wird. Dieses Schlieren bestehen aus Kalk und den oben genannten Verschmutzungen. Seitdem ich diese mehrmals bewusst in meinem Teewasser gesehen habe, ist mir der Appetit auf Leitungswasser vergangen.
Interessant ist es übrigens auch mal verschiedene Wässer zu verkosten. Spätestens dann wird auch deutlich, wie unterschiedlich die Wässer in Ihrem Geschmack sind.


Trinkst Du noch Leitungswasser? 

 

12 Dinge, die ich gerne als Kind gewusst hätte

Das Schöne am Älterwerden ist ja, dass man (meistens) auch irgendwie ein bisschen weiser wird. So habe ich gerade in den letzten Jahren viele neue Erfahrungen gemacht und Dinge dazu oder besser gesagt neu gelernt, die mein Weltbild meiner ersten 27 Jahre Lebensjahre ein bisschen durcheinander gebracht haben.
In erster Linie bin ich glücklich darüber, dass es so gekommen ist, denn so konnte ich mich selber weiterentwickeln und daran reifen….auch wenn ich manche von den Dingen gerne schon als Kind und Jugendliche gewusste hätte:

 

Milch mit Glas

(1) Milch macht Akne
Über Milch habe ich bereits ausführlich geschrieben. Aber über das Thema Akne kann ich ein besonderes Lied singen, denn ich habe als Spätpubertierende wirklich alle Mittel ausprobiert, die es so gab, um meine Hautprobleme in den Griff zu bekommen. Viele leidige Kosmetikerinnen- und Arztbesuche, konventionelle sehr aggressive Kosmetika, depressive Phasen, Scham, hach was hätte ich mir alles sparen können.

Dabei hätte mir einfach nur die sehr logische Erkenntnis gereicht, dass Milchprodukte Hautprobleme verursachen müssen: die Milchkühe produzieren sowieso schon Milch mit einem sehr hohen Hormonanteil, denn schließlich soll das Kälbchen ja innerhalb kürzester Zeit zu einer ausgewachsenen Kuh heranwachsen. Da man jetzt allerdings zusätzlich noch in der Milchindustrie hingeht und den armen Kühen Hormone spritzt, damit sie noch mehr Milch geben, enthält die Kuhmilch noch mehr Hormone als gewöhnlich. Die Folge für den Menschen? Ein Hormonhaushalt, der total durcheinander gerät…und Akne, Akne und nochmals Akne!

 

(2) Amalgam ist Sondermüll
Nachdem der britische Autor Terry Pratchett, der an Alzheimer erkrankt war, sich alle seine Füllungen hat rausnehmen lassen, fragte er den Zahnarzt, ob er die alten Plomben als Erinnerung mitnehmen könne. Dieser schaute nur entsetzt und sagte, dass das nicht ginge, denn Amalgam und  vor allem das darin enthaltene Quecksilber müsse in den Sondermüll.

Tja, interessant ist nur, dass er, wie auch Millionen von anderen Menschen, in den letzten Jahrzehnten Amalgamplomben eingesetzt bekommen haben und bis heute noch weiter fröhlich Amalgamplomben gesetzt werden. Inzwischen geht man davon aus, dass 70% der chronischen Krankheiten von einer Quecksilber- bzw. Schwermetallvergiftung im Körper verursacht werden.
Ich habe meine letzten Amalgamplomben bereits vor 10 Jahren entfernen lassen, musste aber vor Kurzem feststellen, dass die Reste von Quecksilber, die sich in meinem Körper angesammelt haben und noch nicht richtig ausgeleitet worden sind, immer noch Nebenwirkungen verursachen. Über meine Schwermetallausleitung werde ich in einem gesonderten Artikel schreiben.

Fest steht auf jeden Fall: Ich hätte mir gesundheitliche Probleme, einen Haufen Geld für die Entfernung und Ausleitung sowie viel Ärger ersparen können, wenn mir diese Amalgamplomben als Kind erst gar nicht gesetzt worden wären.

 

(3) Dein Bauch hat immer Recht
Egal ob es darum geht, dass Du etwas essenstechnisch verträgst oder nicht oder ob es um Entscheidungen geht, die Du treffen musst. Dein Bauch hat immer Recht, wirklich. Isst Du etwas, und Du bekommst danach Bauchschmerzen oder Dir wird schlecht, dann wird das schon seinen Grund haben. Dein Körper will Dir sagen: Iss das besser nicht, das tut mir nicht gut. Gleiches gilt Vorahnungen: Es ist kein Zufall, dass sich der Bauch zusammenkrampft, wenn man an etwas Bestimmtes denkt, was einem nicht gut tut oder gut tun würde, genauso wie bei Entscheidungen: ist das Bauchgefühl gut, dann entscheide Dich dafür, falls nicht, dann entscheide Dich dagegen.

Ich habe mich leider – wie wahrscheinlich die meisten von uns – gerade als Kind und junge Erwachsene vom Verstand leiten lassen. Und hätte mir im Nachhinein einige Fehlentscheidungen sparen können. Das ist nicht tragisch und gehört auch irgendwie zum Leben dazu, aber es wäre auch nicht schlimm gewesen, wenn ich das als Kind und junge Erwachsene schon gewusst oder besser gespürt hätte.

 


(4) Die Pille ist ein riesengroßer Sch*** 

Über die Pille bzw. natürliche Verhütung habe ich bereits geschrieben. Eigentlich ist dem nicht mehr viel hinzuzufügen.

Es ist für mich ein Skandal, dass die Pille heute noch munter – teilweise ganz jungen Mädchen – von den Frauenärzten verschrieben wird. Auch wenn ich mehr junge Erwachsene als Jugendliche war, als ich sie genommen habe: hätte ich vorher gewusst, welche immensen Nebenwirkungen sie haben kann oder kurz gesagt was für ein riesengroßer Sch*** das Ganze ist, hätte ich mir sehr viel Kummer ersparen können.

 

(5) Adoptierte Tiere sind so dankbar
Ich habe mir tatsächlich als Kind eingeredet oder besser gesagt von erwachsenen Hundebesitzern einreden lassen, dass Hunde aus dem Tierheim alle einen Schaden hätten. Es war für mich ganz normal, dass jemand, der sich einen (neuen) Hund anschaffen wollte, einen Welpen vom Züchter holte. Ein Tier aus dem Tierheim hätte schließlich schon eine Geschichte und Probleme und könne nicht mehr erzogen werden etc. etc.

KoHund_Tierheim(mittelgroß)misch, wenn ich heute die ganzen Videos von den unermüdlichen Organisationen für Tierrettungen und –vermittlungen sehe, habe ich nicht das Gefühl, dass diese Tiere alle einen Schaden haben und nicht mehr vermittelbar sind. Ganz im Gegenteil: adoptierte Hunde/Tiere sind meist besonders dankbar dafür, dass sie aus ihrer Misere rausgeholt werden.

Jeder sollte sich auch darüber im Klaren sein, dass für jeden Hund, der beim Züchter gekauft wird, ein Hund im Tierheim, auf der Strasse oder in der Tötungsstation zurückbleibt.

Auch wenn es bei mir momentan zeitlich und räumlich noch nicht passt für ein Tier: irgendwann werde ich auch mal einen Hund (oder vielleicht auch zwei?!) adoptieren.

Ganz tolle Beispiele für Organisationen und Initiativen, die Tiere vermitteln, sind übrigens diese hier:
Patras-Hunde
Tierheimhelden
Tierhilfe Korfu
In diesem Sinne: Don´t shop, adopt!

 

(6) Konventionelle Kosmetik ist nicht zu empfehlen
Wie bereits unter Punkt (1) erwähnt hatte ich als junge Erwachsene mit Akne zu kämpfen. Anstatt wirklich mal über das Grundproblem (Ernährung, allen voran Milchprodukte) aufgeklärt zu werden, habe ich verzweifelt nach irgendwelchen Produkten gesucht, die die Akne lindern oder noch besser heilen. Und da habe ich so einiges ausprobiert: Gesichtsmasken, aggressive Anti-Pickel-Gesichtswässerchen, Cremes, Peelings, MakeUp zum Überdecken und so weiter und so weiter.
Da ich als Jugendliche zum Einen nicht so viel Geld zur Verfügung hatte und zum Anderen auch ein wenig geizig war, für (oder besser gegen) Pickel Geld auszugeben, wurden die billigen Kosmetikprodukte gekauft.
Heute weiß ich, dass gerade in diesen Produkten eine Menge Dreck steckt: Mineralöle, Silikone, aggressive Tenside, Konservierungsmittel. Mit dem Effekt – oh Wunder – dass die Haut nicht unbedingt besser wurde.
Eine Ernährungsumstellung hat mir letztendlich die totale Wende gebracht. Zusammen mit einer guten Biocreme und ein wenig Bio-MakeUp brauche ich heute nichts Weiteres.
Hätte ich das mal früher gewusst!!

 

(7) Obst und Gemüse können so lecker sein
Als ich klein war, gab es leider noch keine Smoothies oder besser gesagt, da hatte sich der Trend hier in unseren Breitengraden noch nicht durchgesetzt. Dabei ist das eine super Mahlzeit für Kinder und macht total Spaß, es selber herzustellen. In jedem Falle spannender als Apfelschnitze oder Bananenstücke. Besonders mit grünen Smoothies schafft man es auch sehr gut, Kindern regelmäßig frisches Blattgrün zu “verabreichen”, ohne dass ihnen das großartig auffällt oder sie stört.
Hätte ich sie damals schon gekannt, wäre es mir bestimmt leichter gefallen, viel mehr Obst und Gemüse zu essen.
Ganz zu schweigen von den ganzen kreativen Rezepten aus meiner veganen Kochbuchsammlung…!

 

(8) Tiere müssen auch für das lachende Wurstgesicht leiden
„Möchte die Kleine vielleicht noch eine Scheibe Mortadella?“ Diesen Satz habe ich als Kind des Öfteren beim Einkaufen mit meiner Mutter gehört – gesagt von der Wurstfachverkäuferin, die mir dann die zusammengerollte „Omawurst“ oder „Kinderwurst“ mit ihren fettigen Fingern über die Theke reichte.
Ach, hätte ich doch damals schon gewusst, was für ein schlimmes Leid hinter so einer Scheibe Aufschnitt stand.
Ich muss übrigens an dieser Stelle mal sagen, dass ich den allergrößten Respekt vor Menschen habe, die schon im Kindesalter entschieden habe, vegetarisch/ vegan zu leben. Denn gerade als Kind die Zusammenhänge zu verstehen und gegenüber den Erwachsenen standhaft zu bleiben, das ist wirklich eine Leistung.

 

(9) Zoos betreiben keinen aktiven Tierschutz
Wie oft hat man schon gehört, dass Zoos sehr nützlich seien, weil sie vom Aussterben bedrohte Tiere schützen würden.
Das ist absoluter Quatsch. Denn Zoos können gar nicht zum Artenschutz beitragen, weil Tierarten wie Tiger, Menschenaffen oder Bären etc. ohnehin nicht wieder ausgewildert werden können. Im Zoo verkümmern deren Instinkte, und die Tiere können wichtige Verhaltensweisen für ein Überleben in der Natur nicht erlernen.
Und aus einem weiteren Grund finde ich Zoos nicht mehr unterstützenswert: Als Kind lernt man von Zoos, dass es akzeptabel ist, Tiere in Gefangenschaft, weit weg von ihrer natürlichen Heimat gefangen zu halten – in Langeweile, Beengtheit und Einsamkeit. Aber ist das wirklich die Vermittlung von Werten?
Viel besser ist es, mit Kindern zu Gnadenhöfen zu fahren. Da können sie direkt auf Tuchfühlung mit den Tieren gehen und erfahren, dass hinter jedem der dortigen Bewohner ein liebenswertes Wesen steckt, das einem Schicksal als Mortadella oder dauerschwangere Milchkuh entfliehen konnte.

 

(10) Yoga und Meditation sind nicht esoterisch
Irgendwo habe ich letztens den Satz gelesen, den der Dalai Lama gesagt haben soll:

„If every 8 year old in the world is taught meditation, we will eliminate violence from the world within one generation.“ Und ich glaube an diesem Satz ist viel dran.

Yoga und MeditationYoga und Meditation sind erst seit ein paar Jahren „normal“ geworden, d.h. man wird zumindest nicht mehr schief angeschaut, wenn man etwas davon regelmäßig ausübt.
Auch wenn ich ein relativ „normales Kind“ war – also weder gewalttätig, zappelig, extrovertiert, introvertiert oder sonst in irgendwelchem Maße auffällig – glaube ich im Nachhinein, dass mir Yoga und Meditation bzw. eines von beiden sehr gut getan hätte.  Zumindest hätte es mir eine größere Gelassenheit und Zuversicht gegeben, was einem ja gerade als Kind und Jugendliche eher fehlt. Und spätestens zum Studium hätte ich meine Prüfungsängste damit in den Griff bekommen.

 

Es wäre in jedem Falle sehr wünschenswert, wenn heute auch immer mehr Kinder Yoga und/oder Meditation erlernen würden – denn sie sind schließlich unsere Zukunft.

 

(11) Konsum macht nicht glücklich
Okay, das ist inzwischen nichts Neues und sollte sich inzwischen rumgesprochen haben: Materielle Dinge machen nicht wirklich und vor allem nicht nachhaltig glücklich. Im Gegenteil: Immer mehr Menschen besinnen sich darauf, dass sie Glück und Zufriedenheit in sich selbst finden und nicht im außen.
Als Kind und pubertäre Jugendliche ist das natürlich nicht so schnell zu verstehen, vor allem nicht, wenn man von allen Seiten mit Werbung für das neueste Spielzeug, die leckerste Süßigkeit oder das hippste T-Shirt bombardiert wird. Ich würde mich nicht unbedingt als ein sehr verwöhntes Kind und auch nicht als total konsumorientiert bezeichnen – das war auch mit einem kleinen Taschengeld kaum möglich. Aber als Kind der 80er und 90er war ich nunmal von vielen Konsumgütern umgeben und hätte mir sicherlich den einen oder anderen Kauf sparen können.

 

(12) Weingummi besteht aus geriebenen Tierknochen und raffiniertem Zucker
Muss ich noch mehr sagen…..?!


Was hättest Du gerne schon als Kind oder Jugendliche(r) gewusst, was Dir erst jetzt im Erwachsenenalter klar geworden ist?

 

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