Kokosöl: Eine Liebeserklärung

Generell nehme ich eigentlich selten Lebensmittel von zu Hause mit in den Urlaub, weil ich gerne die landestypischen Dinge ausprobiere und auch nicht viel mitschleppen möchte.
Kokosöl ist dabei allerdings eine Ausnahme, denn ich ich kenne kaum ein Lebensmittel, welches so vielseitig einsetzbar ist. So kann es nicht nur in der Küche eingesetzt werden, sondern hat auch eine tolle Wirkung auf Haut, Haare und Gesundheit. Und darauf möchte ich inzwischen auch im Urlaub nicht mehr verzichten.
Hier ist mal eine Auflistung der verschiedenen Einsatzmöglichkeiten von Kokosöl, die aber nicht annähernd vollständig sein wird!

 

In der Küche

Zum gesunden Braten, Kochen und Backen ist Kokosöl unentbehrlich.Kokosnuss enthält viel gesunde Laurinsäure
Zum Einen liegt es daran, dass es einen sehr hohen Siedepunkt hat, so dass es beim Backen und Braten sehr hitzestabil ist und nicht so schnell ranzig wird wie andere Fette. Zum Anderen enthält es viele  lebenswichtige Mineralien und Vitamine und hat einen hohen Anteil an Laurinsäure hat, welche stark gegen Viren, Mikroben, (Hefe-)Pilze, Bakterien & Co wirkt.
Dem Einsatz von Kokosöl in der Küche sind dabei keine Grenzen gesetzt: Ihr könnt es zum ganz normalen Anbraten benutzen, könnt Suppen damit verfeinern, „Süßkartoffel-Pommes“ damit backen, Süßigkeiten herstellen etc.etc.


Für die Körperpflege

Hautpflege
Kokosöl ist generell ein super Zutat, um die Haut weich und geschmeidig zu halten. Daher kannst Du ohne Weiteres seine konventionelle Bodylotion gegen Kokosöl eintauschen – es hat eigentlich nur Voteile. Und keine Angst: wenn man die Haut vorher ein kleines bisschen anfeuchtet bzw. sich direkt nach dem Duschen mit dem Öl einschmiert, zieht es besser ein. Am besten macht man das übrigens abends…und am Morgen wacht man dann mit einer babyweichen Haut auf!

Und auch für das Gesicht kann man Kokosöl nutzen, allerdings sollte man es da eher sparsam einsetzen – ein dünner Film genügt und eignet sich auch sehr gut als Make-Up-Grundlage. Übrigens ist dabei auch nicht ganz zu verachten, dass Kokosöl das Erscheinungsbild von Falten verringern kann. Wozu also noch diese ganzen teuren Anti-Aging-Cremes, die unnatürliche Giftstoffe enthalten und sowieso nicht halten, was sie vesprechen?! Kokosöl to the rescue!!

Abschminken
Kokosöl eignet sich auch hervorragend, um Makeup zu entfernen. Dafür verteilt man eine kleine Menge an Kokosöl auf dem Gesicht, lässt es einen Moment einwirken und wischt es dann mit einem in warmen Wasser getränkten Baumwolltuch oder Waschlappen ab.
Auch für die empfindlichen Hautpartien um die Augen und das Abschminken von Mascara, auch wasserfester – eignet sich das Öl super – die Haut wird durch den hohen Fettanteil gleich noch glatt gehalten und Augenfältchen haben keine Chance (s.o.)!

Nagelhautpflege
Trockene Nagelhaut kann man auch mit Kokosöl behandeln. Dazu reibt man ein wenig  davon ins Nagelbett. Am besten massiert man das Ganze mit seinen bloßen Fingern auf die entsprechenden Stellen, dann profitieren auch gleichzeitig noch die Hände davon!


Kokosöl - am besten kaltgepresst und bioConditioner 

Haarconditioner aus dem Supermarkt können ziemlich teuer sein und können auch oft giftige Inhaltsstoffe enthalten. Daher sollte man dafür besser Kokosöl nehmen, da dieses die Haare und Haarspitzen genauso gut glätten kann. Einfach ein bisschen Kokosöl in die Haarspitzen verteilen (geht sowohl im feuchten als auch trockenen Haar), einige Stunden oder noch besser über Nacht einwirken lassen und danach gut ausspülen.


Gesichtspeeling

Um fahle Haut ein wenig aufzufrischen, kann man Kokosöl mit Backpulver mischen, welches sich hervorragend als Peeling eignet. Einfach ein bisschen von beiden Zutaten zusammenmischen und in kreisenden Bewegungen damit über die Haut gehen. Abspülen, fertig!

Körperpeeling
Wo wir schon bei Peeling sind: Kokosöl kann man natürlich auch als Grundlage für ein Körperpeeling nehmen. Einfach zusammen mit braunem Zucker oder Salz mischen, und wer mag kann noch etwas Aromaöl dazu tun – fertig ist das Körperpeeling!

Lippenpflege
Wer braucht heute noch Labello wenn es Kokosöl gibt? Einfach eine kleine Menge davon auf die Lippen auftragen und diese fühlen sich sofort glatter und weicher an.
Und übrigens: Jede Frau, Lippenstift benutzt, weiß, wie frustrierend es ist, wenn der Lieblingslippenstift fast aufgebraucht ist und der letzte Rest in dem Behälter kaum noch zu benutzen ist. Anstatt jedoch den Rest wegzuschmeißen, kratze den Lippenstiftrest aus der Hülse heraus und schmilz ihn mit etwas Kokosöl – und voilà, eine selbstgemachter Lippenpflege mit Farbe.

Badezusatz
Auch als Badezusatz ist Kokosöl super zu benutzen. Gib´einfach einen großen Löffel Kokosöl in das Badewasser. Durch den dünnen Kokosölfilm, der sich über Eure Haut legt, wird sich Eurer Körper nach dem Bad schön weich und glatt anfühlen.
Einen noch größeren Effekt hat das Ganze als Entgiftungsbad.


Zur Unterstützung der Gesundheit

Ölziehen
Zu der Entgiftungsmethode des Ölziehens habe ich bereits hier einen ausführlichen Artikel geschrieben. Kokosöl ist dafür mein Öl der Wahl, weil es antibakteriell, antiviral und antifungal wirkt.

Gegen Schuppen
Um den lästigen Kopfhautschuppen den Garaus zu machen einfach eine zeitlang regelmäßig Kokosöl in die Kopfhaut massieren.

Gegen Sonnenbrand
Falls Du mal ein wenig zu lange in der Sonne verbracht haben solltest und deine Haut schon rot geworden ist, nimm´ zur Linderung des Sonnenbrandes ein bisschen Kokosöl.
Es beruhigt die Haut und befeuchtet sie, so dass die Haut sich auch später weniger pellt.

Innerlich
Kokosöl kann nicht nur äußerlich wahre Wunder bewirken sondern auch innerlich. Es wirkt antiviral, antimikrobiell und antifungal (d.h. gegen Pilze) und begünstigt die Aufnahme von fettlöslichen Vitmaminen und wichtigen Mineralstoffen durch die Zellen. Am besten dafür regelmäßig ein paar Teelöffel über den Tag verteilt pur einnehmen oder im Essen „verstecken“, wie z.B. in Smoothies, im Joghurt etc.

Hinweis:
Stell´sicher, dass Dein Kokosöl aus biologischem Anbau stammt und kaltgepresst ist. Je nach Außentemperatur ist das Öl übrigens fest oder flüssig –also nicht wundern, wenn es zwischenzeitlich mal seinen Aggregatzustand verändert!

Wie schaut es bei Dir aus? Hast Du Kokosöl auch bereits für Dich entdeckt, und falls ja, wofür benutzt Du es?

 

10 lustige Tiervideos, die inspirieren

Manchmal kommt es vor, dass ich abends am Computer sitze und hoffnungslos weinen muss. Vor Lachen, vor Freude, vor Rührung aber manchmal auch weil ich traurig bin.

Warum? Weil ich mal wieder auf schöne, lustige, inspirierende und leider manchmal auch total traurige Tiervideos gestoßen bin. Mein Freund hat am Anfang immer die Augen verdreht, weil er das irgendwie kindisch und vor allem typisch weiblich fand – Tiervideos werden, natürlich, nur von Frauen oder vielleicht noch von schwulen Männern geschaut…
Dabei sind Tiervideos nicht nur süß. Ich glaube inzwischen, dass sie das Potential haben, das Mitgefühl und Herz von jedem Menschen zu öffnen und vielleicht auch den einen oder anderen dazu zu bringen, seine (Ernährungs-) Gewohnheiten zu überdenken. Denn die Tiere darin sind wie wir: sie haben auch Gefühle und wollen letztendlich nur frei und glücklich sein, spielen, Spaß haben, fressen, schlafen….., ja, einfach nur leben.
Gott sei Dank konnte ich übrigens inzwischen das o.g. Klischee widerlegen, denn wenn ich jetzt lache oder weine, kommt mein Freund dazu und schaut mit! ;-)


Der Cocker mit dem Brötchen
Dieses Video erinnert mich so sehr an den Cocker von meiner Oma, der genauso ein Schlawiner und vor allem genauso verfressen war!! Ich habe beim ersten Anschauen Tränen gelacht und es mir inzwischen gefühlte 100 Mal angeschaut!


Hunde, die neuen Autofahrer
Mit dieser Aktion versucht die SPCA, eine neuseeländische Tierrettungsorganisation, darauf aufmerksam zu machen, dass Tiere aus dem Tierheim – in diesem Fall Hunde – ganz schön schlau und wert sind, adoptiert zu werden. Diese Hunde hier können sogar Autofahren…..! :-)

 

Kama, das surfende Schwein auf Hawaii
Dieses Schwein ist einfach nur tiefenentspannt und hat total viel Spaß! Go, piggy dude!


Brutus, der Haus-Grizzly
Brutus ist ein Grizzly-Bär, der von dem Naturforscher Casey Anderson als kleines Bärenjunge adoptiert wurde. Die beiden sind so gute Freunde, dass Casey Brutus als seinen Trauzeugen ausgesucht hat!

 

Kate and Pip – eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen einer Dogge und einem Reh
Wir könnten uns als Menschen so viel abschneiden von den Tieren – unter anderem auch, dass Rasse, Aussehen, Religion, Geschlecht etc. völlig irrelevant für eine Freundschaft sein sollten!

 

Bubbles und Bella – beste Freunde Elefant und Hund
Auch hier wieder eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen zwei ganz unterschiedlichen Tieren. Da spielt der Größenunterschied überhaupt keine Rolle, im Gegenteil! Denn ein Elefantenrücken eignet sich ja für einen Hund auch irgendwie prima als Sprungbrett!!

 


Der Bär, der winkt….
….darf hier natürlich auch nicht fehlen…!


Die 3 letzten Videos in der Liste sind eher berührend als lustig. Ich sage nur: Taschentuchalarm!


Christian, der Löwe
Die Geschichte von Christian, dem Löwen, ist sehr außergewöhnlich. Er wurde in den 70ern von zwei Australiern vom Londoner Warenhaus Harrods gekauft. Später wurde er wieder in die afrikanische Wildnis zurückgebracht und ausgewildert.

Ein Jahr, nachdem der Löwe freigelassen wurde, entschlossen sich seine früheren australischen Besitzer, ihn aufzusuchen, um herauszufinden, ob er sie wiedererkennen würde. Dies war tatsächlich der Fall. die Männer wurden auch von den beiden Löwinnen, die bei Christian waren, nicht angegriffen.


Spektakuläre Walrettung
Eine spektakuläre Walrettung durch Menschen auf einem kleinen Boot, die einen Buckelwal von einem Schleppnetz befreien.
Am Ende bedankt sich der Wal auf seine ganz eigene Weise – atemberaubend!


Tierrettungen, die zeigen, dass die Menschheit doch noch nicht ganz verloren ist…
Das Video von Animals Australia, einer australischen Tierrechtsorganisation, hat im Original den Titel “Faith in humanity – restored”, was so viel heisst wie “Glaube an die Menschheit – wiederhergestellt”. Und das trifft es ganz gut, denn in dem Video sieht man ganz viele verschiedene Situationen, in denen Tiere von selbstlosen Menschen gerettet werden.


Welche Tiervideos kennst Du, die man unbedingt gesehen haben sollte?

 

20 Tipps, wie Du ab heute nachhaltiger leben kannst (Teil 2)

Hier kommt der zweite Teil zu den “20 Tipps, wie Du ab heute nachhaltiger leben kannst”:

(11) Putzmittel selber machen
Uns Kindern der Konsumgesellschaft scheinen leider viele Fähigkeiten abhanden gekommen zu sein. Dabei kann man so vieles so einfach selber machen, anstatt es zu kaufen! Zum Beispiel: Wer braucht denn wirklich fünf verschiedene Putzmittel in Plastikflaschen, wenn man aus Essig und Soda ganz einfach selber Reinigungsmittel herstellen kann? Einfach googlen oder auf einen meiner nächsten Blogartikel dazu warten! ;-)

Reduce Reuse Recycle Repeat - Kopie(12) Ökostrom
Hier geht es um eine andere Art von Müll, die noch viel, viel gefährlicher ist als all Euer Hausmüll: Wer Ökostrom bezieht, hilft, hochradioaktiven Atommüll zu reduzieren. Und tut so ganz nebenbei noch was für die Energiewende. Daher schnell zu Ökostrom wechseln!

(13) Geschenke selber machen
Es gibt so viele schönere, kreativere und vor allem sinnvollere Alternativen zu dem herkömmlichen “In den Laden rein, Geschenk suchen, kaufen, einpacken (lassen), und hoffen, dass es dem Beschenkten gefällt, der, wie sich hinterher aber herausstellt dann doch schon 2x das Gleiche zu Hause liegen hat.” Inspirationen dafür findet Ihr z.B. hier oder hier.

(14) Werbung abbestellen
Sicher habt Ihr Euch auch schon über all die Werbeprospekte und Flyer geärgert, die Euren Briefkasten verstopfen. Der Großteil dieser Werbung landet vermutlich ungelesen im Müll (hoffentlich ordentlich sortiert im Altpapier!). Papierverschwendung ist aber Ressourcenverschwendung und um das zu verhindern, klebt am besten einen „Keine Werbung“-Aufkleber auf den Briefkasten. Je mehr Leute sich gegen ungewollte Werbung und damit unnötigen Müll wehren, desto weniger wird längerfristig gesehen produziert und weggeworfen.

(15) Keine Lebensmittel mehr wegwerfen
Im Durchschnitt wirft jeder von uns über 80 Kilo Lebensmittel im Jahr einfach weg. Um diese riesige Verschwendung zu vermeiden, sollte man beim Einkauf unbedingt auf das Haltbarkeitsdatum achten. Zuhause muss aber nicht alles, was „abgelaufen“ ist gleich in die Tonne! Vieles hält sich weit über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus. Kauft außerdem keine unnötigen XXL-Packungen. Und: Öfter mal kreativ sein. Aus Resten lassen sich wunderbare Gerichte zaubern: Gemüsereste schmecken lecker auf Pizza, Nudeln vom Vortag eignen sich prima als Salat, bereits gekochtes Gemüse gibt Suppe usw.

 (16) Achte Papier
Deutschland liegt im Ranking der größten Papiernutzer an vierter Stelle. Jährlich verbraucht jeder von uns 253 Kilogramm. Allerdings könnten wir die Menge erheblich verringern, wenn wir drauf achten, dass jedes Blatt auf beiden Seiten beschrieben, bemalt oder bedruckt wird. Außerdem: so wenig ausdrucken wie möglich, Recyclingpapier verwenden und Rechnungen per Mail zusenden lassen.

 (17) Heizung runter im Winter
Wer den eigenen Energieverbrauch reduziert, schont die Umwelt und den eigenen Geldbeutel. Jeder Grad weniger spart rund sechs Prozent an Heizenergie, was rund 125 Liter Heizöl entspricht. Dreht man das Thermostat von 24 Grad auf ideale 20 Grad herunter, dann zügelt man den Verbrauch um 24 Prozent! Dabei kann auch das richtige Lüftungsverhalten helfen: Denn oftmals entweicht Heizwärme ungenutzt durch ständig gekippte Fenster. So verpuffen bis zu 200 Liter Heizöl. Um im Alltag zu sparen, sollte man alle Fenster sowie Türen weit öffnen und mindestens 3x täglich für maximal 15 Minuten stosslüften.

(18) Kosmetik selber machen
Ja, Kosmetika kann man selber zu machen. Das spart nicht nur Ressourcen, sondern ist auch weitaus günstiger und gesünder. So sind z.B. in konventionellem Deo und konventioneller Zahnpasta viele Chemikalien und Stoffe enthalten, die man nicht unbedingt über die Mundschleimhaut bzw. Haut aufnehmen sollte. Dabei ist es ziemlich einfach, viele Kosmetika selber herzustellen – für Zahnpasta z.B. reichen Natron und Kokosöl. Rezepte und Anleitungen gibt es z.B. hier.

(19) Mit Deckel kochen
Diese Maßnahme ist ziemlich simpel, aber sehr effektiv: Beim Kochen immer den Topf- oder Pfannendeckel benutzen. Auch beim Aufwärmen des Kochwassers. Das spart schnell 30 Prozent der Energiekosten fürs Kochen.

(20) Standbyknopf aus
An Elektronikgeräten wie Fernseher, Drucker, Monitor oder Hifi-Anlage verbraucht die Stand-by-Anzeigen besonders viel Strom. Deshalb gilt es, alle Geräte komplett abzuschalten, beispielsweise mit einer Mehrfach-Steckerleiste mit Netzschalter. Möchte man den Stand-by-Komfort beibehalten, so gibt es die Möglichkeit ein Zuschaltgerät dazwischenzuschalten und so das Hauptgerät über die Fernbedienung richtig abzudrehen. Man sollte ebenfalls beim Kauf auf den Verbrauch im Stand-by-Modus achten, da ein Fernseher im Stand-by-Betrieb zwischen zwei und acht Euro jährlich verbraucht.


Wie versucht Ihr, Euren Alltag nachhaltiger zu gestalten? Habt Ihr noch weitere Tipps, die noch nicht in der Liste enthalten sind?

Follow Me on Pinterest

Grüne Augen, grüne Seele, grünes Herz - mit meinem Blog möchte ich meine Leidenschaft für ein grünes Leben mit Euch teilen ... mehr