Greensoul Manifest

Ich kann nicht genau beschreiben, was es ist, das ich an Weisheiten so toll finde – aber jedes Mal wenn ich einen inspirierenden Satz lese, bin ich gleich viel glücklicher und optimistischer. Von daher glaube ich, dass diese Sprüche, Weisheiten, Affirmationen oder wie auch immer man diese weisen Worte nennen möchte einfach eine enorme Kraft haben, einen selbst zu inspirieren und vor allem auch die Sichtweise auf die Dinge zu ändern. 

Inspiriert von diversen Weisheiten habe ich nun mein eigenes Manifest erstellt – mit allen Sätzen, Sprüchen und klugen Worten, die im Zusammenhang zu den grünen Themen auf Greensoul stehen und mir wichtig sind:

 

Greensoul-Manifest

 

Wenn Dir das Manifest gefällt, würde ich mich freuen,  wenn Du es auf Facebook, pinterest, google+ oder ähnlichen sozialen Netzwerken teilst! Du kannst es natürlich auch gerne runterladen, ausdrucken und an Deinen Kühlschrank hängen. Wenn Du einen Blog hast, kannst Du dieses Manifest auch dort veröffentlichen (ein Link zu meiner Seite würde mich freuen, ist aber keine Bedingung). Es wäre schön, wenn es möglichst viele Menschen lesen!

Poo-Pourri Spray kaufen – oder selbermachen?

Inspiriert durch ein amerikanisches Poo-Pourri-Werbevideo, das bei youtube inzwischen knapp 30 Millionen Aufrufe bekommen hat, ist die Idee zu diesem Blogartikel entstanden. Zuerst war ich mir etwas unsicher, ob ich das Ganze wirklich zum Thema nehmen sollte, denn alles in allem geht es eher um etwas Unangenehmes: Exkremente!!
Aber dann habe ich mir gedacht, dass es ja eigentlich nichts Unnatürliches ist, da das ganze Thema schließlich jeden betrifft, und es sich letztlich um eine lustige und wirksame DIY-Idee handelt!

Denn jede(r) wird das kennen: Man muss auf die Toilette – und entweder war schon jemand vor einem dort und: es stinkt! Oder man selbst hat vielleicht Ausscheidungen geplant, die stinken könnten! (Wobei ich an dieser Stelle festhalten muss, dass man als reiner Pflanzenfresser dieses Problem automatisch weniger hat. Denn durch den Wegfall der tierischen Eiweiße entstehen auch weniger die Duftstoffe Indol und Skatol, welche Menschen bzw. deren Exkremente bereits in kleinen Mengen recht stark riechen lassen. Also noch ein Argument für eine rein pflanzliche Ernährung! ;-))

Was also tun?!

Es gibt viele Tipps und Tricks, wie man den unangenehmen Geruch nach dem Klobesuch vertreibt: Doppelspülung, Streichhölzer oder Klosteine, die angeblich nach Lavendel riechen. Die meisten helfen nur leider nicht so viel. Dafür gibt es aber jetzt zum Glück Poo-Pourri!

Auf den ersten Blick erinnert das oben erwähnte Werbevideo eher an eine Parodie als eine Werbung für ein ernstgemeintes Produkt.  In dem Video sitzt die Schauspielerin Bethany Woodruff auf einer Toilettenschüssel vor verschiedener Kulisse und beschwert sich über die fiesen Gerüche von Exkrementen. Als Anti-Stink-Waffe stellt sie das Poo-Pourri Spray vor, welches ganz anders als herkömmliche Duft-Sprays wirkt und funktioniert:  Poo-Pourri wird nicht nach dem Stuhlgang verwendet sondern schon davor! Der Kunde sprüht damit in die Kloschüssel, so dass sich ein Film aus natürlichen Ölen und Düften auf dem Wasser bildet. Dieser Ölfilm verhindert beim Eintauchen der Ausscheidungen, dass die unflätigen Gerüche austreten bzw. diese werden durch die blumige Variante ersetzt.

 

 

Ich wollte Poo-Pourri Spray nun also auch einmal ausprobieren, denn es ist inzwischen auch in Deutschland erhältlich. Als ich aber die Preise dafür gesehen habe, fand ich das etwas übertrieben – vor allem für ein Anti-Stink-Klospray, was hauptsächlich witzig, aber nicht wirklich „überlebenswichtig“ ist! Und schließlich handelt es sich dabei nicht um ein Parfüm, was man aber bei den Preisen durchaus denken könnte.
Daher habe ich mal geschaut, ob es nicht möglich ist, das Spray, das im Endeffekt nur aus ätherischen Ölen, Alkohol und Wasser besteht, selber herzustellen. Und ich fand tatsächlich mehrere DIY-Anleitungen für eine selbstgemachte Version von Poo-Pourri.

 

Hier ist meine Anleitung für ein natürliches Klo-Spray:

1 TL Reinigungsalkohol
ca. 40-50 Tropfen naturreine ätherische Öle
(meine Mischung: 25 Tropfen Zitrone, 15 Tropfen Orange, 10 Tropfen Bergamotte)
120 ml Wasser

Anleitung:
Gibt den Alkohol in eine kleine Sprühflasche und füge die ätherischen Öle hinzu. Der Alkohol verhindert, dass die Öle sich vom Wasser trennen, so dass man nicht vor jedem Gebrauch wieder die Flasche schütteln muss. Du kannst übrigens die verschiedensten ätherischen Öle verwenden – ganz nach persönlicher Vorliebe!  Gib das Wasser in die Flasche, und schüttele alles einmal gut durch.
Und dann kann es auch schon losgehen! ;-)
Ungefähr 3-4 Sprüher reichen auch, um die Wasseroberfläche in der Toilettenschüssel zu bedecken und die Stinkpartikel einzufangen!

 

Mich hat das selbstgemachte Poo-Pourri Spray auf jeden Fall überzeugt. Und vor allem ist es eine tolle, umweltfreundliche Alternative zu diesen ganzen künstlichen und ungesunden Raumsprays, die man sonst überall auf Toiletten findet.

Was hälst Du davon? Können sich 30 Millionen youtube-User wirklich irren? 

 

Eselwandern – die Entdeckung der Langsamkeit

Eselwandern_2

 

 

Auf der Suche nach unserem Glück im Alltag stellt sich – wie ich finde – schnell heraus, dass es meist die ganz simplen Dinge sind, die glücklich machen. Und es sind meist keine materiellen Dinge sondern die Zeit und die Momente, die man zusammen mit Familie und Freunden verbringt, an die man sich gerne bzw. überhaupt erinnert.

Dazu gehört ganz besonders, viel Zeit in der Natur zu verbringen. Und was will man mehr, wenn dann noch ein paar liebenswerte Tiere dazu kommen….?

 

Als meine Freundin Christina im Januar anstatt zu einer Geburtstagsfeier zum gemeinsamen „Eselwandern“ einlud, war ich ein wenig irritiert. Ich konnte mir nicht so ganz vorstellen wie es sein sollte in einer Gruppe von Mittdreißigern mit Eseln im Schlepptau den halben Tag durch den Schnee zu stapfen…
Doch es kam irgendwie anders. Denn es stellte sich heraus, dass es doch unheimlich Spaß macht und entspannt, mit den Tieren zu wandern. Und nichts Anderes ist Eselwandern: alleine oder in einer Gruppe mit den grauen Langohren durch die Natur zu laufen.

Und das Wandern mit Eseln erfreut sich tatsächlich zunehmender Beliebtheit. Es geht vor allem darum in der Natur zu sein und sich auf das Tempos des Esels einzulassen, was in unserer hektischen Zeit eigentlich schon ein Luxus ist. Denn die Tiere können manchmal ganz schöne Dickköpfe sein. So kann es sein, dass sie zwischenzeitlich einfach mal stehen bleiben, weil sie keine Lust mehr haben, weiterzulaufen. Oder weil sie am Wegesrand etwas fressen wollen. In jedem Fall ist dann sehr viel Geduld und Einfühlungsvermögen gefragt, denn so ein Esel lässt sich nicht so einfach hinter einem herziehen! Das ist übrigens auch der Grund, warum zunehmend auch Manager auf Seminaren mit Hilfe von Eseln ihr Führungsverhalten reflektieren sollen.

Einen Gang runterschalten dank Esel

Mit einem Esel zusammen zu sein, heißt, die Welt von einer anderen Seite zu sehen. Denn durch die Ruhe und Gelassenheit der Tiere fährt man automatisch ein paar Gänge runter: Die Zeit steht still, man hat endlich Gelegenheit nachzudenken, über was man auch immer nachdenken will. Und bei einer Eswelwandertour man kann noch Vieles mehr lernen von diesen sensiblen, einfühlsamen, sympathischen, humorvollen und sehr menschenbezogenen grauen Langohren.

Inzwischen findet man in Deutschland und auch im Ausland immer mehr Möglichkeiten zum Eselwandern– egal ob für einen kurzen Spaziergang, eine Tagestour oder eine mehrtägige Wanderung.
Ein Esel darf etwa ein Fünftel seines Körpergewichts tragen (ca. 40 Kilo). Ist man mehrere Tage mit Zelt, Schlafsack, Isomatte und Proviant unterwegs, trägt ein Esel das Gepäck für zwei Personen, und als Wanderer hat man so den Rücken frei. Auch Familien ziehen gerne mit den Eseln los. Reiten erfolgt dann allerdings auf eigene Gefahr, denn grundsätzlich dienen die Esel als Packtiere.

Je nach Veranstalter kann man nach vorherigem Abschluss eines „Eselführerscheins“ (dauert ca. eine halbe Stunde) alleine mit den Tieren wandern gehen oder es kommt ein Eselführer mit, der der Gruppe die Tiere zwar weitestgehend überlässt, in manchen Fällen aber einspringt sofern es Probleme geben sollte.
Grundsätzlich kann man aber sagen, dass Esel für gewöhnlich ziemlich gutmütige und liebe Tiere sind, die eher selten „unangenehm“ werden. Denn anstatt wie ein Pferd mit Fluchtinstinkt zu reagieren, bleibt der Esel lieber stehen und wägt die Situation ab. Und ein Esel schlägt auch eher selten mit den Hinterhufen aus, was Pferde durchaus öfters tun.

Alles in allem ist Eselwandern eine schöne Gelegenheit zusammen mit lieben Tieren Zeit in der Natur zu verbringen und einfach mal einen Gang runterzuschalten. Übrigens ist ein Gutschein zum Eselwandern auch ein tolles Geschenk, vor allem für den Sommer.


Hast Du schon vom Eselwandern gehört oder hast es vielleicht selber schonmal ausprobiert?


Weitere Infos zu Eseln und Eselwandern

Beispiele für Anbieter von Eselwandertouren

In Deutschland:
Eifel
Niederrhein
Bayern
Harz
Pfalz

Im Ausland:
Frankreich
Südafrika
Rumänien

 

Bücher:

Muscheln am Weg. Mit dem Esel auf dem Jakobsweg durch Frankreich, von Carmen Rohrbach
Muscheln am Weg

 

 

 

 

Die Weisheit der Esel: Ruhe finden in einer chaotischen Welt, von Andy Merrifield
Die Weisheit der Esel

 

 

 

 

“Ist das jetzt der Urlaub?” – Unsere abenteuerliche Wanderung mit zwei kleinen Kindern und einem Esel auf Korsika, von Christine Hutterer
Ist das jetzt der Urlaub

 

 

 

 

Urlaub mit Esel: Roman, von Michael Gantenberg
Urlaub mit Esel

 

 

 

 

 

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